Absatz von Block-Heiz-Kraftwerken (BHKW) sinkt empfindlich

  • Wurden 2015 noch 7.400 BHKW aller Größen in Deutschland installiert, waren es 2016 nur noch 1.750.


    Stellt sich die Frage: Warum? Meinungen?


    Festzustellen bleibt, dass es hier im Forum auch recht ruhig bezüglich BHKW geworden ist. .

    9,6 kWp Talesun TP660P-240, SMA STP 8000TL-20; Ausr.: 70° (West); DN: 33°; seit 10/2012
    10,56 kWp Yingli YL240P-29b, SMA STP 10000TL-10; Ausr.: -110° (Ost); DN 33°; seit 01/2013


    „Wenn Weitblick ortsgebunden ist, kann es mit den Visionen auch nicht so weit her sein.“


  • Zitat

    Der BHKW-Absatz ist im Jahre 2016 merklich eingebrochen. Dabei ist die stromerzeugende Heizung eine der wichtigsten Technologien zur Erreichung der Klimaschutz-Ziele!


    Man beginnt schon mal mit einer dreisten Lüge! *Ist gar kein Technologie die dieses Ziel verfolgt (Schröders Rente wäre passender)


    Zitat

    Klimafreundlich, innovativ, wirtschaftlich und wichtig für die Energiewende. Die Fakten sprechen für die stromerzeugende Heizung in Form moderner BHKWs. Und trotzdem sind die Absatzzahlen der Block-Heiz-Kraft-Werke rückläufig. Die auch als KWK-Anlage bekannte Technik erzeugt bei der Verbrennung von Erdgas gleichzeitig Strom. Dieser kann dann entweder selbst im Gebäude verwendet werden oder gegen eine festgelegte Vergütung ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden.


    Und da der Branche es unglaublich an Selbstreflexion fehlt, merkt sie auch gar nix mehr.


    Warum sollte eine seit Jahrzehnten vollkommen ausgereifte fossile Stromerzeugung überhaupt auf Förderung angewiesen sein? *Zu den klein und Micro komme ich noch.


    Sie schaffen ja immerhin 90 bis 95% WG!


    Was sie uns nicht sagen:
    Ein Gas Feuerungsanlage schafft locker 100%
    genau in dem Temperaturbereich, den ich benötige.
    genau da, wo ich es brauche
    perfekt steuerbar (deutlich besser als mit Öl)
    Und extrem günstig und zuverlässig


    Da man wirklich große Wärmemengen im höheren Temperaturbereich (alles > 90°) eher schwierig anders im Moment darstellen kann, als mit Gas, ist im Moment Gas erste Wahl. Aber bitte doch nicht Gas sinnlos verschwenden, denn Gas ist bei weitem nicht so sauber, wie es die Werbung vermitteln möchtet. Und 5% oder 10% in der Realität eher mehr, wegzuhauen, kann man sich nicht leisten, zumindest wenn man die Umwelt im Blick hat.


    Das teure und damit unrentable (keine Chance am Markt) ist ja nicht nur das Stück Stahl (KKW selbst) sondern der ganz Schmunz an Leitungen, an Steuerung, an Planung (Hydraulische Ausgleich, Auslegungen etc.)


    Das beschreibt das, was ein typisches KWK (Gas bis wenigen MWp) macht, nicht das, was sie ganz großen Kisten machen (Berlin, BASF etc.)


    Kleine und Micro
    Im Forum sollte sich mal einer melden und berichten, welchen Gasverbrauch er vorher und jetzt p.A. so hat. Nicht das ich wieder mal "Märchen" in die Welt setze. Nach Ansicht der Menschen, verbrauchen sie mit einem KWK ja nicht mehr Gas, sondern haben nur zusätzlich Strom. Der Zahn wird schnell gezogen, denn das trauen sich die Verkäufer dann doch nicht.


    *Selbst ein Arzt wollte mir das verkaufen und die haben ja alle angeblich ein super Abbi (HH)


    Um überhaupt irgendwann mal ins plus zu kommen, muss so ein dummes KWK bis zu 7.000 Bh laufen. Das nennt sich dann in Expertenkreisen 'die perfekte Auslegung'. Daraus folgt, entweder ist viel zu wenig Wärme da oder es zu viel wärme da, beides hebt nicht unbedingt die Effektiven Umgang mit Gas oder Geld ohne Förderung des Stroms und auch der EEG Umlage implodiert das schöne freundliche Bild vom KWK.


    *Mir gefällt es auch nicht, dass wir im Bestand (vor allem Gebäude) auf Gas angewiesen sind und das Wärmepumpen in Städten als Luft WP schwierig umzusetzen sind (bei 300 KW Wärmeleistung ist das schon ein Monster, durch den hohen Durchsatz an Luft =so groß wie ein LKW) . Aber deshalb den Irrweg kleine KWK?


    In berlin wird ja dieses Jahr ein größeres Braunkohle KWK auf Gas umgestellt. Klingenberg


    Natürlich totaler Unfug, dass jetzt 300.000 t weniger CO2 emittiert werden, wer es glaubt, soll den Blödsinn glauben. Wichtiger ist, die Berliner Luft wird etwas sauberer. Und Berlin liefert keinen Grund dafür neue Tagebaue aufzuschließen. Also so schlecht ist dann 2016 nicht gelaufen oder?


    Zitat

    Nun steige Berlin doch früher aus der Braunkohle aus als zwischen Senat und Vattenfall vereinbart. Die Grünen würden jetzt darauf hinarbeiten, "dass auch der Steinkohleausstieg Berlins gesetzlich verankert und noch vor 2030 vollzogen wird".


    Wenn man sic in die Taschen lügen möchte, soll man es machen.