Überlegung für Erweiterung PV-Anlage um 30-70kWp

  • Habe zum Jahreswechsel eine bestehende PV-Anlage aus 2008 mit rund 30kWp auf einem Stalldach in 923XX übernommen. Netzbetreiber meine Freunde vom Bayernwerk ;-)


    Im Verlauf der Kaufabwicklung bzw. Pachtvertrag sind wir auf das Thema weitere PV-Anlagen gekommen, da ein relativ flaches (rund 5 Grad) - dafür aber neues Trapezblechdach zur Verfügung stünde (Fläche etwa 20,5 x 10,5 Meter). Bei Belegung mit 6x19 275 Watt Modulen kommt man auf 31,35 kWp.


    Für Sommer/Herbst diesen Jahres ist ein Anbau an den bestehenden Stall (rund 25 Meter x 10,5 Meter) geplant. Hinzu käme auch noch etwas ungenutzte Fläche neben der bestehenden PV-Anlage, sodass hier auch etwa 40 kWp denkbar wären.


    Nun stellt sich für mich die Frage, ob und in welchem Umfang eine Erweiterung wirtschaftlich sinnvoll ist, insbesondere im Hinblick auf den möglicherweise notwendigen Netzanschluss bzw. Wandlermessung ect.


    Die damalige Netzverträglichkeitsprüfung erfolgt nur für die 30,x kWp, sodass hieraus keine Tendenz ect. abzuleiten ist.


    Lt. Netzanschlussvertrag folgende Infos:


    Hausanschluss-Sicherung: 3x63A NH
    Absicherung Kundenanlagen:
    Stall:3x35A SH
    Einspeisung: 3x50A SH


    Zur besseren Veranschaulichung habe ich mal das Google-Maps Bild mit zusätzlichen Informationen ergänzt.


    Wie schätzt Ihr die Situation ein bzw. was wäre Eure Empfehlung?

  • die geplanten Anlagen anmelden, dann macht der Netzbetreiber eine Netzberechnung und weist dir einen Netzverknüpfungspunkt zu.
    Damit kannst du dann weiter planen


    die damaligen Ergebnisse oder Absicherung einer Kundenanlage sind nicht relevant.

  • Das es ohne eine Netzverträglichkeitsprüfung nicht geht ist mir klar.


    Für mich stellt sich halt auch die Frage, inwieweit ich die geplante "kleinere" Anlage mit rund 30 kWp auf den Hauptanschluss des Wohngebäudes verlege. Müsste halt durch den Hof gegraben werden, aber ich muss nicht über öffentlichen/fremden Grund. Das Bayernwerk kann mir hierfür auch schwerlich einen "Phantasieverknüpfungspunkt" nennen können. Befürchte einfach, dass ich für die Erweiterung am Stall wohl durch das halbe Dorf zu einem neuen Trafo am Ortsrand graben muss und damit ist die Sache wirtschaftlich tot....

  • wo ist denn die bestehende Anlage angeschlossen?
    bzw. wieviele Hausanschlüsse hat der Betrieb denn?
    oder hängt alles an einem gemeinsamen HA wo bereits die alte Anlage mit 30 kWp angeschlossen ist

  • Bislang existiert nur die Anlage auf dem Stalldach. Diese ist über den dortigen Anschluss im Zählerkasten angeschlossen.


    Für das Wohngebäude existiert ein eigener Anschluss. An diesem ist noch keine PV-Anlage ect. angeschlossen.

  • dann probiers doch einfach mit 30 kWp übers Wohnhaus, übers Internet anmelden, Lageplan dazu.
    könnte schon sein daß das geht
    und nicht alles gleich glauben was dir die Kameraden vom Netzcenter erzählen wollen