erste Planung/Idee PV für Neubau inkl. LWWP

  • Hallo zusammen,


    nachdem ich mich hier bisher nur als passiver Leser umgesehen habe möchte ich einmal die Erfahrungen der hier im Forum anwesenden Profis hören... :-)


    Folgende Voraussetzungen sind stand heute gegeben:
    Satteldach mit Südausrichtung bei einer Dachneigung von 35Grad.
    LWWP mit 500 Literspeicher
    Wohnfläche ~140qm mit KFW55
    Fussbodenheizung
    Fertigstellung ~ Mitte/Ende 2017


    zur der angedachten PV-Anlage kann ich folgende Infos geben bzw. was mir im ersten Angebot angeboten wurde:
    Kostal Piko 8.5
    33x Module mit je 260W macht runde 8,5kWp
    Bei den Modulen wurden mir blaue (polykristalline?) angeboten auf Nachfrage ob er mir auch schwarze (monokristallin?) anbieten kann wurde mir gesagt das die ohne Probleme geht. Aus meiner Sicht geht es hier nur um die Optik, da wir schwarze / dunkle Dachsteine aufs Dach machen wollen... :-). Eine Verschattung ist nicht vorhanden (Neubaugebiet).


    Der Hersteller der PV-Module kann ich euch heute leider noch nicht nennen, da wir durch die anstehende Verhandlungen in 2 Wochen uns auf die Module noch nicht festgelegt haben. Es sind aber auf jedenfall in Deutschland produzierte Module wurde mir mitgeteilt.


    Preislich liegt die Anlage bei ~13.200€ inkl. Mwst und komplett Aufbau/Inbetriebnahme.
    Kosten technisch wurden mir die schwarzen Module inkl. schwarzen Rahmen als Verhandlungsspielraum angeboten, da diese eigentlich pro Stück teurer wären?! Was meint Ihr dazu?


    Was meint Ihr zu der Auslegung / Wechselrichter / Zusammenspiel LWWP ??


    Auch würde ich gerne die SmartGrid Funktion der LWWP verwenden. Soweit ich verstanden habe würde hier bei entsprechend anliegender Leistung auf der PV die Solltemperatur im Speicher erhöht und somit die Speicherung im thermischer Weise statt finden um Abends/Nachts diese gespeicherte Energie ausnutzen zu können?!


    Grüße an alle.

  • Handelt es sich um ein Massivbauweise mit Speichermasse oder um ein Holzhaus mit weniger Speichermasse, oder ein holzmassivhaus mit Speichermasse? Je nachdem kann ein speichern sinnvoll oder weniger sinnvoll sein....


    Und der Preis ohne genaue Randbedingungen ist noch OK... Hätte ich jetzt aufgrund unserer Bestellung gesagt...
    Einfach Nettopreise hernehmen und den Preis pro kWp umrechnen... Üblich für Standarddächer 1100-1500€ PR kWp... Aber wenn bei nem Neubau das Gerüst schon steht dann könnte das ein bisschen günstiger sein...


    Ansonsten würde ich im Angebotsbereich Pläne, Standort einstellen und Angebote eintippen. Alternativ gibt es im Forum einige solateur die dir ein Angebot mit Planung machen und dann kannst du vergleichen....
    Winaico ist hier häufig eine gewählte PV Marke... Dort hat mich bei 300Wp Modulen der aufpreis auf FULL BLACK 10€ pro kWp gekostet (also wenig bis nichts...)



    Gesendet von meinem Redmi Note 2 mit Tapatalk

    - PV-Module: Winaico 300Wp Full Black + Winaico 275Wp => Gesamt 9,85kWp

    - Wechselrichter: Fronius Symo 8.2

    - Heizung: Panasonic Heisha Luft-WP + HeishaMon

    - Stromzähler: commetering Zähler (Discovergy)

    - smarten Stromanbieter: Tibber

    Mit diesem Link erhaltet Ihr als Neukunde + ich jeweils einen Gutschein über 50€ bei Tibber, für den Smarthome Shop von Tibber.... dort gibt es einige smarte Dinge (Z-wave/ZigBee/Wifi/Wallbox/Carsharing/uvm.)

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  • damit die Wärmepumpe den Solarstrom auch selbst nutzen kann, muss alles über einen Zähler laufen.
    Man kann dann einen Wärmepumpentarif nicht nutzen, spart aber auch die zweite Zähler Grundgebühr.

    Alle sagten das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht, und hats einfach gemacht.

  • Zitat von astaron

    noch als Ergänzung:
    mit der Erhöhung der Solltemperatur im Speicher, meinte ich den Warmwasserspeicher der LWWP.


    Die Erhöhung der WW Speicher Temperatur bringt eher wenig.....
    Unser WW Speicher mit 300l wird durch unsere luft-Wp 1* am Tag hochgeheizt auf 48grad. Damit kommen wir (2 Erw + 1 Kind) derzeit bis zu nächsten Tag super aus. Am Samstag + Sonntag wird das WW auch morgens gemacht (Spülwasser, Badewanne,....).
    D.h. selbst wenn man die WW Temperatur jetzt auf z.b. 52GRAD hochheizt, kommt man trotzdem keine zwei Tage damit durch....
    Also ich denke das das wenig bis nichts bringt... Wenn dann muss die WP laufen wenn Leistung vom PV Dach runterkommt.... Außerdem sollte die Luft wp zur WW Bereitung zu einem Zeitpunkt laufen in dem die höchste Tagestemperatur herrscht...
    Statistisch ist das zwischen 15:00-16:00. Ich lass die WW Bereitung daher in dieser Zeit laufen...


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  • Bin kein LWWP Experte, aber wozu der 500 Liter Speicher?
    Mit WP im Haus würde ich eher ohne Speicher bauen oder ist damit nur der WW Speicher gemeint?
    Einen Heizungspuffer würde ich weg lassen ... ggfs. kann man über eine Frischwasserstation nachdenken, die braucht aber auch keine 500l Puffer drum rum.


    Ich würde bei WP im Haus und Platz für max. 33 Module auf 33*300Wp für knappe 10KWp gehen.
    Die 260Wp Module sind "alte Technik" und müssten günstiger sein, als Dir angeboten.
    Wenn davon auch 38 Stück passen, dann natürlich mit 38*260Wp bauen ... aber günstiger.


    Der PIKO 8.5 für 70-weich mit Piko BA Sensor ist ok.
    Auf aktuelle Firmware achten, damit das Schattenmanagement funktioniert.
    Alternativ einen Fronius Symo mit 8,2KVA und zusätzlichem S0-Zähler nehmen.


    Zitat

    Eine Verschattung ist nicht vorhanden (Neubaugebiet).


    PV ist aber ein Projekt für 20 Jahre oder mehr :!:


    Zu den Preisen kann man nur bedingt was sagen.
    Wie hoch ist die Traufe, Hanglage, steht das Gerüst vom Hausbau und wird für PV genutzt?
    Tendenziell finde ich es aber zu teuer wie oben geschrieben.


    Spar Dir sämtliche Schnittstellen zur WP.
    Die WP muss so clever sein, dass sie Sperrzeiten, Temperaturanhebung tagsüber usw. kann!
    BTW: Was für eine LWWP wird es denn?
    Bei "Wohnfläche ~140qm mit KFW55 Fussbodenheizung" dürfen es eigentlich nicht mehr als 5KW Wärmeleistung sein.


    Zitat

    Auch würde ich gerne die SmartGrid Funktion der LWWP verwenden. Soweit ich verstanden habe würde hier bei entsprechend anliegender Leistung auf der PV die Solltemperatur im Speicher erhöht und somit die Speicherung im thermischer Weise statt finden um Abends/Nachts diese gespeicherte Energie ausnutzen zu können?!


    Ich finde es sehr gut, dass Du hier nicht mit einem Stromspeicher planst.
    Diesen teuren Irrweg gehen leider viel zu viele.

    7 KWp PV an 5 KVA Hybrid WR speisen einen 10 KWh Speicher

    Plusenergiehaus mit Panasaonic Aquarea Monoblock 5KW, kein WP Zähler


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  • So als Denkansatz:
    Wenn möglich mit PV auf 10 kWp (oder Knapp darunter)
    Eine Solewasserwärmepumpe mit Horizontalabsorber ist günstiger in der Investition und der JAZ!
    Wenn die Flächen vorhanden sind .....
    Zu grosser WW Speicher ist hinsichtlich Hygiene begrenzt sinnvoll - auch wenn ich von der Legionellen
    Diskussion nichts halte.
    Beim Neubau ein Smart Home System überlegen.

  • Danke für eure ersten Einschätzungen!
    nun Versuche ich mal alle eure Rückfragen zu beantworten.... :wink:


    Die LWWP ist stand jetzt eine Rotex HPSU compact 508, so wie ich das verstanden habe besteht diese aus einem Schichtspeicher welcher keinen Kontakt zum Brauchwasser hat! Somit ist laut Hersteller das Thema Legionellen kein großes Thema, da nicht viel warmes Brauchwasser mit "gefährlichen" Temperaturen bereit steht sondern erst bei Bedarf durch einen Wärmetauscher (zwischen Schichtwasser und Brauchwasser) erwärmt wird. Konnte die Anlage bereits kurz in einem anderen Projekt ansehen und dieser Bauherr war zufrieden.... im Detail muss ich mich jedoch noch damit beschäftigen. Eine andere WP z.B. Erd wird uns leider nicht genehmigt.... und für Kollektoren haben wir keine passende Fläche. :(


    In der WP kann man beliebige Programme mit unterschiedlichen Zeiten erstellen... SmartGrid würde dies das nur "übersteuern" und die Solltemperatur im Speicher kurzfristig erhöhen.
    Die Berechnung der benötigen Wärmeleistung steht leider noch aus.


    Zum Thema Stromspeicher.... ja wäre nett... aber Preislich finde ich diese aktuell noch nicht interessant... hier ist meine Ansicht abwarten und schauen was der Markt die nächsten ~3-5Jahre so macht. Aber da darf gerne jeder seine eigene Meinung haben :)


    Das Gerüst vom Hausbau könnte von unserem PV-Anbieter verwendet werden.
    Das mit den 300Wp Modulen anstelle der 260iger muss ich mal mit dem Anbieter besprechen.
    Dann muss ich vermutlich noch andere Anbieter suchen, da wie schon geschrieben hier keine größeren Nachlässe gehen werden.


    Wieso eigentlich knapp unter 10kWp? Ist das die Schwelle ab der an die EEG abdrücken muss?
    Ich habe auch noch eine Schwelle mit 7,2kWp oder waren es 7.200kwh.... das ist die welche ich dann im max im Jahr einspeisen dürfte?


    Auch wollen wir nur einen Zähler, damit wir unseren "eigenen" Strom soweit wie möglich selbst verwenden können.
    Was haltet Ihr von der EnergyBase bzw. ähnlichen Produkten?
    Was haltet ihr von Portalen wie z.B. https://www.solaranlagen-portal.com/photovoltaik um Angebote zu erhalten?


    Danke

  • 7KWp ist die Grenze zu SmartMetering mit angedrohten Kosten von bis zu 100,- pro Jahr.
    Wie hoch schätzt du den Jahresstromverbrauch inkl. WP Strom?
    Also drunter bleiben oder gleich 9 - 10KWp bauen.
    Über 10KWp fällt EEG Umlage auf den gesamten DV an. Stört nicht aber dann sollte man 11KWp bauen sonder 13, 14 ...


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