MPP Spannungsbereich überschreiten?

  • Hallo zusammen,
    mit 17 Modulen Heckert NeMo 60 M 280 Wp in einem Strang liegt man noch innerhalb der maximalen Spannung des SMA SB 4000 TL-21 von 750 V, aber etwas oberhalb des angegebenen MPP Spannungsbereiches (175 bis 500 V).


    Was pasiert, wenn man den MPP Spannungsbereich nach oben überschreitet?


    Gruß
    Jochen

    14,8 kWp Solar Fabrik / Fronius
    23 kWp Bosch / Danfoss
    55 kWp Frankfurt Solar / Danfoss
    30 kWp Yingli / SolarEdge
    15,8 kWp Bosch / SMA
    Geschäftsführer und alleiniger Gesellschafter der Helianthus Solar GmbH

  • Gar nichts, denn die Spannung der Module ist ja wahrscheinlich die Leerlaufspannung.
    Und wenn der Wr anfängt den String zu belasten, bricht die Spannung ein auf die MPP Spannung.
    Und dann liegt er wieder deutlich im MPP Bereich.
    Was anderes ist es wenn die Leerlaufspannung unter Berücksichtigung der Temperatur über die Maximalspannung des Wr kommt.
    Dann nimmt er wahrscheinlich Schaden!

    6,55kWp CanadianSolar an SolarMax S-Serie
    21 Module Chaori mit div. Akkus

    9,8kWp versch. Hersteller an SolarEdge

  • Hallo Elektron2000,
    es ist hier schon so, dass die MPP Spannung über 500 V liegt, also ausserhalb des MPP Spanungsfensters. Die Leerlaufspannung sowieso.


    Nach unten hin haben wir das ja schon öfter diskutiert. Da kann man bei geringer Leistung ohne Verlust nach unten abweichen. Aber was nach oben hin genau im WR passiert ist mir nicht so ganz klar.


    Gruß
    Jochen

    14,8 kWp Solar Fabrik / Fronius
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    Geschäftsführer und alleiniger Gesellschafter der Helianthus Solar GmbH

  • ich denke mal, das kommt darauf an welche "Reserven" der MPP Tracker noch hat. Er muß nicht nur den MPP Punkt finden, sondern auch die Schwankungen der Netzspannung ausgleichen. Je höher die Netzspannung, desto "mehr Luft" hat der MPP Wandler nach oben.

    Alle sagten das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht, und hats einfach gemacht.

  • Also Schadhaft wird es nicht sein.
    Und das sagt SMA dazu:
    " Wird der Wechselrichter nicht unter Nennbedingungen, sondern anderen Bedingungen betrieben wie z. B. bei abweichenden
    Eingangsspannungen, im Teillastbetrieb oder bei erhöhter Umgebungstemperatur, ergeben sich abweichende Wirkungsgradwerte"

    6,55kWp CanadianSolar an SolarMax S-Serie
    21 Module Chaori mit div. Akkus

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  • Warum müssen alle 17 Module in einen String? Diese können doch auf zwei Strings 10 + 7 oder 9 + 8 aufgeteilt werden. Der SB4000 TL-21 hat doch zwei MPP-Eingänge.


    Zitat von JayM


    Was pasiert, wenn man den MPP Spannungsbereich nach oben überschreitet?


    Um Deine Frage zu beantworten.
    Die Verlustleistung innerhalb des WR steigt an und der Wirkungsgrad nimmt im Gradient zur Stringspannung schneller ab als unterhalb der Nennleistung am max. Wirkungsgrad.

    WSW Dach 70°: Gauben 20x HIT-N240SE10 DN 25°, String auf A1+A2 STP8000TL-10; First 10x HIT-N240SE10 DN 45° auf SB3000TL-21
    ONO Dach -110°: First 10 x HIT-N240SE10 DN 45° teilverschattete Strings auf B STP8000TL-10
    Solar-Log 300, 70% Begrenzung fest

  • Ich sehe das so wie black:

    Zitat von black

    Solange die Module nicht unter 45°C kommen bleibst du im 500V MPP Bereich..


    Das wird in der ertragsstarken Zeit mit Masse so sein, deshalb lieber 1x17 als 2 kurze Strings.

    mit freundlichem Gruß
    smoker59