Rechnet sich eine Photovoltaik Freilandanlage noch

  • Hallo zusammen,


    ich bin neu hier in dem Forum, interessiere mich aber schon sehr lange für die Photovoltaik. Ich hatte gehofft in 2017 zu einem eigenem Hausdach zu kommen, auf dem ich eine Anlage installieren kann. Leider scheint das, so wie es im Moment aussieht, nicht zu klappen. Auch weil ich, was meine Wohnsituation angeht, doch weiterhin flexibel bleiben möchte.
    Darum mache ich mir jetzt Gedanken, in eine eigene Freiland Anlage zu investieren. Ich würde gerne eure Meinung hören, ob sich der Aufwand für die Realisierung und natürlich die Kosten für die Realisierung auf sagen wir 10-15 Jahre rechnet!?


    Ich habe ca 45.000€ zur Verfügung, die ich investieren könnte. Habe aber noch gar nichts. Also weder irgendwelche Landflächen, noch Erfahrungen mit einer bestehenden Solaranlage. Wie seht ihr das, ist ein solches Vorhaben derzeit überhaupt möglich?


    Gruß,
    Bean

  • Hallo Mr Bean,


    willkommen im Forum.
    Wofür soll die Anlage denn eingesetzt werden?
    Und was bedeutet flexible Wohnsituation - willst du in absehbarer Zeit umziehen?

  • Hallo, naja, ich will nicht komplett aus der Welt umziehen, aber vielleicht im Umkreis 100km. ;-)
    Die Anlage soll zur Einspeisung verwendet werden. Wenn ich das richtig sehe, kommt seit 2017 nach EEG nur eine Anlage bis max 750kWhp in Frage. Diese Grenze steht bei dem geplanten investitionsvolumen ja aber gar nicht zur Debatte...

  • Grüß Dich M. Bean,
    in welchem Land wohnst Du denn?
    Bei uns in Österreich kann ich so aus dem Bauch heraus behaupten, dass so eine Anlage eher nur ein "Nullsummenspiel" werden würde. Noch dazu, wo Du womöglich die Grundfläche dafür auch noch kaufen müsstest.....

  • Wieso Freiland?
    Wenn du grad 45k€ zur Verfügung hast such dir ein Pachtdach und bau eine 40 kwp Anlage, dass dürfte der beste Weg sein. :)

    Servus
    Toni


    Luschenjagd aufgegeben.
    Elektrisch unterwegs mit Leaf II

  • Naja, ich habe einfach etwas Bedenken, dass bei einem Pachtdach ja immer noch eine weitere Person im Spiel ist. Hier können, spätestens wenn es ums Geld geht, schnell Konflikte entstehen. Generell hätte ich lieber etwas eigenes, das komplett mir gehört...

  • Kann man alles vorher regeln! Pachtvertrag und Grunddienstbarkeit und ein bisschen Menschenkenntnis, dann kann (fast*) nichts schiefgehen. Problem: Dach finden!


    *Ich habe gestern die Nachricht erhalten, dass der Verpächter einer 2007er Pachtanlage das Gebäude abreissen lassen will. Aber Gottseidank kann man mit dem Verpächter gut und sachlich reden, wir suchen gemeinsam eine Lösung**!


    **Bei der Gelegenheit: Möchte jemand eine 30kwp Anlage mit 2007er Vergütung ohne Dach erwerben oder hat jemand ein schönes Dach für mich! :)

    Servus
    Toni


    Luschenjagd aufgegeben.
    Elektrisch unterwegs mit Leaf II

  • Ja aber 45k Euro reicht für vielleicht 43kWp PV, ohne Grundstück.
    Und das ist eine Menge die passt bei vielen Eigenheim Besitzern in den Garten.
    Ich denke das wird sich nicht lohnen, dafür noch ein für die PV viel zu großes Grundstück zu kaufen, PV bauen, Neztanschluss, Anlagen Sicherheit (Zaun)....
    Ich würde ihnen auch empfehlen ein Dach zu suchen, und dann mit dem Besitzer alles sauber Juristisch zu regeln.
    Viel einfacher zu realisieren.

    6,55kWp CanadianSolar an SolarMax S-Serie
    21 Module Chaori mit div. Akkus

    9,8kWp versch. Hersteller an SolarEdge

  • Hm, Ok, ich habe mir schon fast gedacht, dass eine Freilandanlage in dieser Konstellation wenig Sinn macht. Schade eigentlich. @Eisbär: Dein Beispiel mit dem Gebäudeabriss zeigt schon ein Problem, auf das ich wenn möglich gerne verzichten würde. ;-)


    Trotzdem, was sind denn gute Anlaufstellen, wenn man auf der Suche nach einem Dach zur Pacht ist?