Neumitglied mit Frage zu Batterie

  • Hallo Leute,


    Bin neu hier und wollte mich und was ich vorhabe mal kurz vorstellen.


    Wohne seit 2008 in einem eigenen EFH im schönen Odenwald. Habe in etwa 40 grad Südwest Ausrichtung bei 32 Grad Dachneigung. Freie Fläche auf dem Dach ist ca. 9 x 6m. Der Rest ist schon mit 7qm Solarthermie belegt. Dann gibts noch ein Nebengebäude mit der gleichen Ausrichtung. Beheizt wird mit Pelletzentralheizung mit Pufferspeicher und Solarthermie sowie einem Kaminofen. Zur Sommererfrischung dient ein kleiner Pool mit Umwälzung und Filter.


    In den vergangenen 2 Jahren habe ich mir nach und nach insgesamt 12 Luxra 250 W Module gekauft und verteilt auf 2 Laderegler in eine Batteriebank 24 V eingespeist und über einen Westech combi eco 3KW für Poolanlage, und einige eigens abgetrennte Stromkreise wieder Strom entnommen. Also die typische Insellösung um zunächst mal auszutesten und Erfahrungen zu sammeln. In 2016 habe ich dann so immerhin ca. 600 KWh produziert und verbraucht. Dazu noch die Info, dass 6 Module nach Nordost über daher Haustür als Vordach sind und die anderen 6 nach Südwest an der Hauswand lehnen.


    Jetzt stehen einige Änderungen an: Montagematerial für die Dachinstallation ist jetzt da, ebenfalls noch 12 zusätzliche Solara S 880 TI Module (2,16 kwp) also insgesamt 5,16 kwp. 2 mppt Laderegler Victron 150/70 sind auch schon da. Als WR wird der Multiplus 48/5000 zum Einsatz kommen, der sollte diese Woche geliefert werden. Das CCGX von Victron zur Überwachung ist ebenfalls vorhanden. Als Speicher dienen mir seit gestern 16 x 6V Siga Phaeton momentan noch in 24V (4S4P) mit 900 AH (C10=225 AH).


    Meine erste Frage ist: wie verschalte ich die Batteriebank? Was ist besser: 8S2P oder 2 in Serie 4S2P?


    Wenn der Schnee mal weg ist werde ich mich an Gerüst für den Dachaufbau machen. Bestimmt hab ich noch weitere Fragen oder ihr habt welche an mich.


    Grüße

  • Hallo und willkommen im Forum der vielen verschiedenen Meinungen zu diesem Thema :)


    Du hast viele Zellen in Reihe und das auch noch bei verschlossenen Blöcken.
    Ich würde hier auf jeden Fall je 2 Klötzchen parallel und die dann in Serie verschalten!
    Vorteil: Die Gefahr der Zelldrift kannst Du so immerhin halbieren. Find ich hier extrem wichtig !
    Nachteil: Da Du so nur einen Batt-String hast statt zwei parallelen ist das Batt-System nicht ganz so ausfallsicher.
    Finde ich bei Dir mit vorhandenem Netzstrom völlig unwichtig.


    Auch wenn die Frage weh tut, aber kannst Du die Akkus noch zurückgeben/umtauschen?
    Für so eine Anlage sind AGM ziemlich ungeeignet, auch "deep cycle" oder "extrem zyklenfest"
    Mit nur ca 800 Zyklen bei DOD50% sicher auch nicht die billigste Lösung.
    Mit 24 Zellen in Serie dazu wie ein Sack Flöhe denen Du nur zuschauen kannst - keine einfache Ausgleichsladung möglich :(
    OPzS-Einzelzellen (>2500 Zyklen bei DOD50%) wäre die richtige und langfristig auch billigere Entscheidung gewesen!


    lg,
    Philip

  • Hallo Phillip,
    Vielen Dank zunächst für deine rasche Antwort.
    Leider wird das mit den Batterien nicht gehen. Denn ich habe in 2 chargen a' 8 Blöcke gekauft. Beim 1. Mal war mir noch nicht klar, wohin die Reise geht... also werde ich zusehen, dass ich das beste an Lebensdauer rausholen kann und schon mal anfangen zu sparen. Ich kann mich ja wenigstens damit trösten,dass ich gut verhandelt hab und deutlich unter LP geblieben bin...


    Grüße Thomas