PV Vor-Planung - BaWü, Rheintal, EFH, WSW55, ca 7kWp

  • Hallo zusammen,


    habe die letzten Tage hier viel gelesen und bin von der geballten Kompetenz im Forum sehr beeindruckt, vielen Dank !


    Ich denke/plane in einem recht frühen Stadium die Bestückung eines EFH-Daches mit PV


    Lage in BaWü/Rheintal, nähe Freiburg, PVGIS sagt bei Satteldach mit DN35* und WSW55* ca 1000kWh voraus


    EFH Fertighaus Weber BJ 2009 mit Proxon Zimmerman Lüftungsheizung VPC525 LLWP und LWWP für Warmwasser,
    Haus ist 1,5-geschossig, hat am WSW Dach eine Gaube und Sat-Schüssel, auf NNO Kamin, Treppe und 2 Dachfenster
    im EG ein Pelletofen, Fläche sind ca 180qm DIN, plus unterkellert, daneben Garage, Flachdach, 6x7m


    Stromverbrauch ist recht hoch (auch wohl wegen der WPs und 5 Personen-Haushalt, plus Wasserbett, viele Computer)
    mit ca 6000kWh Haushaltsstrom und ca 6000kWh für die Heizung/Lüftung/undsoweiter, seit kurzem alles auf LED Lampen umgestellt, die zusätzliche WP des Pools ist normal immer auf aus, die Lüftung versuche ich auch zu optimieren, die Elektro-PTCs (Stromheizung) des Proxon/Zimmermann Systems sind grundsätzlich aus, dafür läuft der Pelletter im Winter recht viel.


    Das Dach ist ca 13,2m breit und 7,2m hoch, nicht ganz symetrisch in der Mitte die Gaube mit ca 6,4m breit,
    nach links ca 3m Dach, nach rechts ca 3,8m - siehe dazu das Bild des Daches aus GE plus Zeichnung.


    Anhand der freihändigen Zeichnung und mit den Infos aus dem Forum würde eine Grundbestückung mit 23 Modulen recht
    stressfrei und wohl weitestgehend ohne Verschattung hinkommen, 3x4 rechts der Gaube und der Sat Schüssel,
    links der Gaube 2x4 und nach oben/rechts dann noch 2 und 1 Modul.


    23x300 = 6900kWp, mit 70% hart dann 4830kWh und passend zu z.Bsp. Fromius Symo 5.0-3-M ?


    Der WR hätte dann einen zweiten Tracker frei um evtl später die fast Südseite der Gaube zu bestücken und evtl noch was auf das ONO 125* Dach zu packen ... das hat nach PVGIS aber nur rund 700kWh .. die Gaube dafür ca 1040kWh, da bekomme ich aber wohl nur 5-6 Module drauf, die Gaube hat auch DN35* ist oben ca 5m lang, 3,9m vom Giebel zur Traufe, Länge unten vor der Schräge ca 2,5m.


    Vom Technikraum im Keller mit den WPs und Zählern etc gehen 3 Leerrohre aufs Dach, 1 x 2,5 cm und 2 x 1,5 cm, jeweils Innendurchmesser - zur Not gibt es noch ein zusätzliches Leerrohr mir ca 1,8cm neben den beiden ungenutzten Wasserrohren zum Dach für Solarthermie.


    Jetzt wurde das erste Posting doch schon recht lang ... die Frage für mich wäre


    Liege ich mit dieser Bestückung 23x300W und 5000kWh WR im guten/logischen Bereich ?


    Danke und Gruss


    Klaus

  • Hallo und willkommen im PV-Forum :D

    Zitat von KlausS98


    Jetzt wurde das erste Posting doch schon recht lang ... die Frage für mich wäre
    Liege ich mit dieser Bestückung 23x300W und 5000kWh WR im guten/logischen Bereich ?


    Ich machs kurz: NEIN :!::mrgreen:


    1. ich kenne kein 300 Wp Modul von dem 23 Stück in einen String passen. Bei 22 ist Schluß, sonst wird die max. zulässige Stringspannung von 1000 Volt überschritten.
    2. Bei 35° Neigung und WSW-Ausrichtung würde ich eher an einen Symo 6.0-3-M mit 70% weich denken. Der 5.0-3-M reicht gerade mal für 70% hart, bei 23 Modulen wäre er sogar recht knapp bzw. schon etwas zu klein.
    3. Welcher Wechselrichter hat 5000kWh :shock: Jedenfalls nicht der von dir angedachte 5.0-3-M mit 5 kVA :wink:


    Mit Wärmepumpe(n) und recht hohem Stromverbrauch aufgrund stromhungriger Hobbys (Wasserbett, viele Computer) würde ich das Dach vollmachen und zwar richtig. 10 kWp oder knapp drunter sollten es schon sein, wenn`s ginge auch deutlich mehr wobei ich noch nicht genau wüsste wo man noch sinnvoll was draufbauen könnte (Garage vlt. :?: ).
    Hast du schon Angebote :?:
    Wenn ja solltest du die im Angbeotsbereich einstellen, wenn nein kannst du ja schonmal welche einholen. Gute Solateure findest du z.B: auf dem gewerblichen Marktplatz hier im Forum:
    https://www.photovoltaikforum.…-beteiligungen-gewer-f19/


    EDIT:
    Bei dem hohen Stromverbrauch stimme ich ausnahmsweise sogar mal dem Vorschlag von seppelpeter zu:

    Zitat von seppelpeter

    Vergiss die kleine Südseite der Gaube, beleg ONO komplett!


    Ich bin kein Freund von nach Norden gerichteten Dächern, aber hier.......... :roll:
    Klar hätte man die Heizungs/Warmwasserversorgung anders planen müssen aber dafür ist es jetzt ja zu spät :?

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

    2 Mal editiert, zuletzt von smoker59 ()

  • Zitat von KlausS98

    Lage in BaWü/Rheintal, nähe Freiburg, PVGIS sagt bei Satteldach mit DN35* und WSW55* ca 1000kWh voraus


    Du hast an dem Bild gedreht, oder?
    Das ist gefährlich, mach das nicht.


    Stelle bitte ein Bild ohne Drehung ein :!:


    Ich denke, Du solltest über beide Dächer nachdenken und min. 10KWp anpeilen.


    Zitat

    EFH Fertighaus Weber BJ 2009 mit Proxon Zimmerman Lüftungsheizung VPC525 LLWP und LWWP für Warmwasser


    Autsch! Doppelautsch.
    Warum macht man sowas, 2 WPs und dann auch noch eine LLWP für die Heizung?
    Das ist in DK üblich, wo Strom "billig" ist und vor allem ist es da nicht so kalt wie in DE im Süden. :roll:


    Zitat

    Stromverbrauch ist recht hoch (auch wohl wegen der WPs und 5 Personen-Haushalt, plus Wasserbett, viele Computer)
    mit ca 6000kWh Haushaltsstrom und ca 6000kWh für die Heizung/Lüftung/undsoweiter, seit kurzem alles auf LED Lampen umgestellt, die zusätzliche WP des Pools ist normal immer auf aus, die Lüftung versuche ich auch zu optimieren, die Elektro-PTCs (Stromheizung) des Proxon/Zimmermann Systems sind grundsätzlich aus, dafür läuft der Pelletter im Winter recht viel.


    Gibt es die Möglichkeit, das auf LWWP umzurüsten?
    Das ist kein Groschengrab ... das System macht dich arm!
    Mit einer halbwegs modernen LWWP würdest du bei einem in 2009 normal gedämmten Haus grob geschätzt nur noch 2000-3000KWh für Heizung verbrauchen. Die zusätzliche BWWP könnte dabei ebenfalls raus fliegen; Verbrauch hier also NULL.


    Ok, das ist eine andere Baustellen, ab zur PV.
    Du brauchst Leistung, mehr Leistung, damit auch im Winter noch Ertrag für die WPs da ist.


    Du solltest beide Dachseiten z.B. mit günstigen 275Wp Modulen voll machen.
    Auf WSW das Modul "24?" legen!
    Das Modul 20 und 22 (unten links direkt neben der Gaube mit viel Schatten) weg lassen.
    Evtl. auch die 23 weg lassen und 22 Stück mit 290 oder 300Wp auf WSW legen.


    Die SAT auf WSW muss da weg. Die gehört auf ONO an die Nordkante des Daches.
    Die SAT macht an der Stelle Schatten und verbraucht Platz für 2-3 Module.
    Da die Module 20, 22 und wenn möglich auch 23 hin legen :!:


    Über dem First kannst Du schattenfrei in quer legen :!::idea:


    Auf ONO dann mit 275Wp voll machen!


    Zitat

    Anhand der freihändigen Zeichnung und mit den Infos aus dem Forum würde eine Grundbestückung mit 23 Modulen recht stressfrei und wohl weitestgehend ohne Verschattung hinkommen, 3x4 rechts der Gaube und der Sat Schüssel,
    links der Gaube 2x4 und nach oben/rechts dann noch 2 und 1 Modul.


    23x300 = 6900kWp, mit 70% hart dann 4830kWh und passend zu z.Bsp. Fromius Symo 5.0-3-M?


    Bei 300Wp Modulen gehen nur 22 Stück in einen String an einem 1000V WR.
    Bei 12000KWh Stromverbrauch solltest Du, mit preislich attraktiven Moduln bis ca. 300Wp, alles was geht aufs Dach legen!


    Zitat

    Der WR hätte dann einen zweiten Tracker frei um evtl später die fast Südseite der Gaube zu bestücken und evtl noch was auf das ONO 125* Dach zu packen ... das hat nach PVGIS aber nur rund 700kWh .. die Gaube dafür ca 1040kWh, da bekomme ich aber wohl nur 5-6 Module drauf, die Gaube hat auch DN35* ist oben ca 5m lang, 3,9m vom Giebel zur Traufe, Länge unten vor der Schräge ca 2,5m.


    Vergiss die kleine Südseite der Gaube, beleg ONO komplett!
    Masse statt klasse.


    Zitat

    Liege ich mit dieser Bestückung 23x300W und 5000kWh WR im guten/logischen Bereich?


    Kommt drauf an ... hast Du einen WP Tarif für den Monsterverbrauch?
    Wie liegen da HT/NT und Grundgebühr?
    Was zahlst Du für HH Strom pro KWh?

    7 KWp PV, Bosswerk 4,6 KVA Hybrid Wechselrichter, 5 KWh Liontron LiFePO4 Speicher

    Plusenergiehaus, autark von März bis Oktober, mit Panasaonic Aquarea Monoblock 5KW


    Verkaufe: SMA SunnyHomeManager 1.0 Bluetooth mit D0-Auslesekopf für SHM1.0

  • Super, vielen Dank, und ja ... mit dem Wohlfühlwärme-System aka Elektroheizung hat sich Weberhaus da sicher nicht mit Ruhm bekleckert .. und ich auch nicht zugegebenermassen .... zu meiner Entlastung .. der Pelletofen rettet uns etwas, sonst wäre das noch krasser ... wir sind damals von Hinz zu Kunz gerannt, inklusive Energieberatung piepapo, die fanden das alle recht ok ... KWL wollten wir auf jeden Fall, Weberhaus hatte dann dafür nichts anderes/besseres .. lol .. naja .. heute würde ich KWL mit evtl Gas/FBH machen oder Sole / Wp oder oder aber naja im Netz gab es damals nicht soo viel wie heute .. und einen ca 18 Stunden immer-dauer-stress-job gabs auch noch gerade in der Planungsphase .. dafür hab ich jetzt etwas Zeit zum optimieren .. und PV war bei der starken Stromlastigkeit (das war mir schon klar) für zukünftig noch zu machen geplant ... aber wie es halt so ist .. mal fehlt das Geld, mal die Zeit ;)


    Schaue mir das auch gerade genauer an .. nach etwas Optimierung sind es jetzt im Kernwinter 20kW am Tag für die Heizung/Lüftung .. wenn das 100-120 Tage so geht und im Sommer die "Kühlfunktion**" der Anlage ausbleibt ( ** frisst Strom, bringt fast nichts, werde den Kreuzstromtauscher im Sommer lahmlegen der nur alles aufheizt ... was ein unausgegorener Schwachsinn diese Anlage .. kopfanholzhau .. bzw .. nett gesagt, dieses System braucht recht viel Zuwendung und Anpassung .. komme ich leider jetzt erst dazu .. aber besser wie nie ** ) werden es vielleicht "nur" noch so 3-4000kW für Lüftung/Heizung ...


    Mit dem HH-Strom seit die LEDs überall drin sind (waren viele viele Halogen, oftmal in Fluren und Zimmern 100-200W+ .. oft und lange an da es alle hell wollen) ist es schon besser und mit 3 Teenagern zuhause - dauerduschend, Wärme gewohnt und am PC sitzend / zockend / chatend aber natürlich auch lernend ;) - gab es mal das eine oder andere Gespräch über z. bsp. die Dauer des Duschens, den Stromverbrauch des PCs und das ausschalten der Lampen beim verlassen des Zimmers .. die letzten Wochen, mitten im Winter, sind es jetzt "nur" noch < 10kW / Tag, also da ist evtl auch eine halbierung drin, schau mer mal ....


    Die genauen Daten zum Strom/Preis muss ich raussuchen, inzwischen 2 Anbieter, 1 x HH, 1 x WP mit HT/NT, 2 Zähler und RSE


    Hatte seit dem ersten Post nochmal gemessen, würde doch wohl 7 Module auf die Gaube bekommen und nochmal 6 oberhalb der Gaube wenn die SAT Schüssel wegkommt, das wären dann 36 Module und bei 36x275 knapp 9900kWp .... das dann eher besser für 70% weich ? Oder mit dem Versorger reden weil so ein RSE ja eh schon im Zählerkasten hängt .....


    Das mit dem Verschatten der Module muss ich anschauen ... soweit ich das jetzt glaube zu wissen ... bin aber nicht ganz sicher .. sollte nicht wirklich viel Schatten da sein ... wenn dann halt früh bzw bis mittag .. hmh ... dann evtl. besser 34 x 290 = 9860kWp aufs WSW ? Würde dann ja damit knapp die 10-er Grenze nicht knacken, nur mit relativ guter Ausrichtung/Prognose auf WSW.


    Das mit dem ONO .. wo wäre denn grob die Grenze oberhalb 10kWp wo das wieder anfängt Sinn zu machen ? Hätte da ca 8 m bis zum Kamin, 2 Reihen, also 16 schon auf der linken Seite .. kann man die auf einem DN35 Dach weniger schräg befestigen ? Also z. bsp mit 25* ? Aber wird das bei ca 700kWp Prognose plus EEG/Steuer/EV bei > 10000kWh nicht langsam eng ?


    Ja und die Garage ... habe da neulich eine UV rein mit CEE16/32A für zukünftige e-mobile .. nichts aktuell geplant, aber für die Teile wäre dann das Garagendach für PV zur Emobil-aufladung ja recht nett geeignet ... bis da ein Emobil drinsteht sind vielleicht auch passende Zwischenspeicher erschwinglich/sinnvoll .. Garage ist auch recht schattig bis ca frühen Nachmittag ..


    Und jaaaa .. kVA ... nix kWh ;) und Bild ungedreht ... anbei ... ^^


    1000 Dank schonmal smoker59 und seppelpeter ..


    Gruss
    Klaus

  • Aja .. noch das eine und andere ... zu den Fragen .. und WR


    Da wir ja leider mit Luft heizen, bzw die LLWP ja eigentlich nur die im Winter kalte Aussenluft auf einigermassen akzeptable Temperatur zu bringen hat (zusammen mit dem Kreuzwärmetauscher) - ist der Austausch gegen eine LWWP wohl nicht möglich da wir ja keine wasserbasierte Heizung haben ... LEIDER .... das haben die uns ausgeredet bzw. boten es eben nicht an. Die reine Elektroheizung über "PTC" .. nennt sich für den "Restwärmebedarf" ist zwar verbaut, war wohl auch nicht ganz billig, und ist seit der ersten Woche am Sicherungskasten einfach abgeschaltet .. den Pelletofen haben wir dafür gaaanz lieb;)


    Was im Winter auch noch Strom zieht .. haben da einen wirklich tollen / schönen / alten Olivenbaum an die Hausecke/Pool verpflanzt, der hat ab so 4* minus eine Stromheizung im Erdreich an den Wurzeln und eine am Stamm .. müsste mal messen was die zieht ..


    Und was heisst kalt im Süden .. wärmste Ecke Deutschlands und viel Sonne hats auch . wenigstens was


    Noch keine Angebote oder wasauchimmer ... habe das gerne vorher durchgedacht/gerechnet/geplant ... und mit den Pros hier im Forum wird das wohl besser vorgeplant wie die meisten sowas anbieten würden die typischerweise nur profitorientiert denken, kein Vorwurf aber ist meist so .. Beispiel siehe oben meine Anlage im Haus .. und das von wohl einem der eher seriöseren Fertighausbauer Deutschlands ...


    Was wäre denn dann ein guter / passender WR für 34-36 290/275W Module ? Also knapp 10kWp, dann lieber 70% weich für besseren EV/DV ? und 3 strings zu 11/12 Modulen oder 17/18 Modul in 2 Strings ? 3phasig ? 2mpp tracker ? 7kVA oder 8kVA ? Scheint bei Fronius Symco ist nach 5/6 kVA der Sprung auf 7/8 kVA gleich recht hoch .. hmh .. tausend Fragen ... sorry ...


    Danke und Gruss
    Klaus

  • Zitat von KlausS98


    Was wäre denn dann ein guter / passender WR für 34-36 290/275W Module ? Also knapp 10kWp, dann lieber 70% weich für besseren EV/DV ? und 3 strings zu 11/12 Modulen oder 17/18 Modul in 2 Strings ? 3phasig ? 2mpp tracker ? 7kVA oder 8kVA ? Scheint bei Fronius Symco ist nach 5/6 kVA der Sprung auf 7/8 kVA gleich recht hoch .. hmh .. tausend Fragen ... sorry ...


    Ganz einfach..... :mrgreen:
    Erstens: Dachbelegung planen, wie schon gesagt entweder bis 10 kWp oder besser mehr, auch wenn dann EEG Umlage fällig wird.
    Zweitens : Auf lange Strings achten, bei Standard 60-Zellern (300 Wp) sind 22 optimal (Bei 275er gehen i.d.R. auch 23). 18 wären auch ok, weniger nur wenn`s garnicht anders geht.
    Drittens: Dann erst den passenden Wechselrichter aussuchen.

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Danke smoker59,


    zu erstens - wenn ich mit 36 x 275-er Modulen rechnen würde passen die wohl ganz gut hin, Sat würde umgebaut, unten links an der Gaube muss ich den Schattenwurf/Verlauf mal anschauen, wenn viel Schatten .. sind dann eventuell 34 x 290W sinnvoller ? Oder WR mit gutem Schattenmanagment oder SE oder oder ...


    zu zweitens - käme dann auf entweder 2 x 18 oder 2 x17, wobei die ca 7 Gaubenmodule eine um 90* andere Ausrichtung hätten, bin mir da nicht sicher ob man die dann überhaupt wegen missmatching? mit den WSW Modulen in einem String betreiben sollte ? Was wäre bei einer 29 bzw 27 Modul WSW und 7 Modul SSO Ausrichtung eine mögliche / sinnvolle Verstringung ?


    zu drittens - hab ich verstanden, danke, bin halt noch am Anfang der Lernkurve ...


    Gruss
    Klaus

  • Zitat von KlausS98

    Oder WR mit gutem Schattenmanagment oder SE oder oder ...


    SE nur dann, wenn mehr als 2 verschiedene Ausrichtungen vorliegen. Einen WR mit gutem Schattenmanagment sollte man sowieso nehmen.

    Zitat


    zu zweitens - käme dann auf entweder 2 x 18 oder 2 x17, wobei die ca 7 Gaubenmodule eine um 90* andere Ausrichtung hätten,


    7 Module im String sind zu kurz für einen 1000 Volt WR, das wäre also nur sinnvoll wenn du SE einsetzt und drei verschiedene Ausrichtungen belegst. SE bedeutet immer Mehrkosten, bei deutlich über 10 kWp ist es aber eine Überlegung wert.


    Zitat

    .......sind dann eventuell 34 x 290W sinnvoller ?


    Ein Modul weniger im String bedeutet automatisch eine etwas ungünstigere Stringspannung, ausserdem wären 290er Module wahrscheinlich geringfügig teurer. Und wie gesagt, die Gaube würde ich nur mit SE dazunehmen.

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Ok, danke


    bin wieder etwas schlauer aber die eine Frage habe ich noch:


    Was wäre eine mögliche / sinnvolle Verstringung und möglicher / sinnvoller WR bei der Bestückung eines WSW 55° DN35 Daches mit 29/27 275/290W Modulen und 7 weiteren Modulen auf einer SSO 35° DN35° Gaube, oder besser sein lassen ?


    Was snoker59 nicht explizit sagt, man aber so verstehen könnte, und was dann auch die Aussage, Gaube nur mit SE erklären würde > wäre der Einsatz der 7 Gauben-Module aufgrund der unterschiedlichen Ausrichtung generell nur in einem separaten String zu empfehlen / möglich ? Mea Culpa wenn das für die Spezialisten einfach total logisch und selbstverständlich ist ..


    Danke und Gruss
    Klaus

  • Zitat von KlausS98

    Was wäre eine mögliche / sinnvolle Verstringung und möglicher / sinnvoller WR bei der Bestückung eines WSW 55° DN35 Daches mit 29/27 275/290W Modulen und 7 weiteren Modulen auf einer SSO 35° DN35° Gaube, oder besser sein lassen ?


    29/27 und 7 weitere Module auf einer SSO 35° DN35° Gaube bringt mit einem Stringwechselrichter folgende Probleme:


    Bei 29 (oder auch 27) Modulen müsste man 2 Strings bilden da dort nur max. 23x275er oder 22x290er Module in einen String gehen, folglich bleiben für den zweiten String nur noch 6 übrig. Die 2 kurzen Strings mit 6 und 7 haben unterschiedliche Ausrichtung, gehen also so ohne weiteres nicht in einen String, für sich allein wären sie sowieso zu kurz. Mit Tigo wäre das ggf. möglich, bedeutet aber auch Mehraufwand da man dann die Tigo Optimizer zusätzlich braucht.

    Natürlich könnte man die 29 Module auch in 15/14 teilen (was nicht besonders effektiv wäre aber ohne Schatten auch laufen würde) aber dann bleibt wieder ein kurzer String mit 7 Modulen (Gaube) über.


    Deshalb würde ich bei einer solchen Konstellation auf SE setzen, da können alle Module unabhängig von der Ausrichtung in einen String, auch wesentlich mehr als 23.


    Die günstigste und gleichzeitig effektivste Lösung wäre hier m.E. ausnahmsweise tatsächlich die Belegung von WSW und ONO mit jeweils 23 x 275Wp womit man dann in Summe bei 12,65 kWp landet.

    Sollte man auf WSW mindestens 32 Module (2x16, besser mehr und dafür auf ONO etwas weniger) unterbringen können wäre auch das noch ein gangbarer Weg, auf ONO könnte man dann noch mit einem String (16, max 23 Module) ergänzen. Damit landet man dann z.B. mit bezahlbaren 275 Wp Modulen zwischen 13,2 und 15,125 kWp was m.E. gut zum hohen Strombedarf passen würde.

    mit freundlichem Gruß
    smoker59