Steckdosen-PV für Stromausfall?

  • Hallo Zusammen


    kürzlich lief im SRF ein Experiment "Blackout", zu dem es auch einen Thementag und weitere Beiträge gab.
    http://www.srf.ch/sendungen/sc…t-das-blackout-experiment
    Das hat mir ein wenig zu denken gegeben und zur Überlegung geführt, ob man den Strom betreffend nicht ein wenig vorsorgen könnte.
    Die Frage, die ich mir stelle, ist, ob man mit einer Steckdosen-PV bzw. Kleinst-PV-Anlage bei einem längeren Stromausfall Strom für Kühlschrank, Kühltruhe, Elektrorolläden etc. ins Hausnetz einspeisen könnte?
    So wie sich das in diversen Angeboten liest, kann man diese Kleinstanlagen ja einfach an einer normalen Steckdose anschließen. Zumindest könnte man dann bei Sonnenschein diese Dinge zeitweise betreiben. Oder geht das technisch doch nicht so einfach?


    Grüße und ein schönes Wochenende
    graubart

  • Moin graubart und willkommen im Forum.


    Zitat von graubart

    Oder geht das technisch doch nicht so einfach?


    Genau so ist es. Diese sogenannten Guerilla-Anlagen benötigen das Netz als Führung, um funktionieren zu können.

    Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann (Francis Picabia)

  • bei Netzausfall brauchst du eine Inselanlage.

    Alle sagten das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht, und hats einfach gemacht.

  • Vielen Dank für die Hinweise. Schade, das wäre aus meiner Sicht eine einfache und finanziell überschaubare Möglichkeit gewesen. Aber vielleicht ergibt sich mit einer solchen Inselanlage etwas, Lesestoff gibt es hier ja genug, wie ich gesehen habe :)


    einen schönen Sonntag
    graubart

  • Das tückische an einer "kleinen Inselanlage" ist eben, dass sie im Notfall zu klein ist. In meinem Thread versuchte ich
    das Angenehme (Volleinspeisung) mit dem Nützlichen (Notstromversorgung) möglichst kostengünstig zu kombinieren:
    https://www.photovoltaikforum.…rgung-im-mfh-t108527.html
    Trotzdem bin ich froh, das redundante System noch nie benützt haben zu müssen, gerade in diesen winterlichen Tagen. :wink:
    einstein0

    33 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    2 kW- Hybrid-Insel im Camper, BEV: Hyundai Kona. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung 10 kWh im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 10 kWh Li-Testspeicher.

  • Hallo Graubart,
    wenn Dir Kerzen, Taschenlampen zu spartanisch sind wäre das evtl. die nächste Stufe:
    http://notstromaggregate-ratgeber.de/


    Einstiegpreis ab 98,-€.

    Grüße
    Didi


    2015: 1052 kWh/kWp; 2016: 1036 kWh/kWp; 2017: 1102 kWh/kWp; 2018: 1162 kWh/kWp; 2019: 1137 kWh/kWp; 2020: 1106 kWh/kWp

    "Handle so, wie du auch von anderen behandelt werden willst" (frei nach Kant)

    Steuern und Finanzamt (Dank an pflanze :))

  • Hallo

    Zitat von didimausi

    Hallo Graubart,
    wenn Dir Kerzen, Taschenlampen zu spartanisch sind wäre das evtl. die nächste Stufe:
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    Danke. Aber wie ich ja schrieb, gehts mir eher um Kühlen oder auch den Heizkessel bei längerem Ausfall.
    Licht oder Kochen geht natürlich mit Alternativen.
    Der Gedanke war ja, mit einer Steckdosen-PV eine kleine Sicherheit zu haben, die man auch generell nutzen kann.
    Für ein Aggregat hätte ich ansonsten keinen Bedarf.