Nachbarschaftsstrom, die Zweite

  • Nachfolgend eine kleine Ergänzung zum ersten Thread:


    Die Thematik ist klar, der erzeugte und nicht verbrauchte Strom sollte eigentlich lokal verbraucht und abgerechnet werden.
    Der Vorschlag wäre folgender: Zusammenschluß von kleinen Stromerzeugern auf lokaler Ebene z.B. in einem kleineren Ort. Der produzierte Strom (PV, Wind, BHKWs etc.) wird entweder lokal direkt verbraucht (durch andere Mitglieder) oder aber gespeichert oder verkauft.
    Vorteil: Entlastung der Netzinfrastruktur, Erzeugung/Verbrauch vor Ort, ev. Entfall der EEG-Umlage.


    Der Speicher wäre ein Großspeicher z.B. am Ortsrand, hierdurch Kostendegression ggü. Heimspeichern. Verwendung von second life Batterien wäre möglich; möglicher Partner NEC.
    Der Zusammenschluß der Mitglieder könnte in einem Energieerzeuger erfolgen, der Landkreis Ebersberg hat vor kurzem etwas ähnliches für Produzenten > 100kW begonnen. Ein solcher Erzeuger könnte den Überschuß dann auch handeln (lassen).
    Die Verrechnung des Stromes/Entgeltes würde über Blockchain erfolgen, Beispiele hierfür sind Brooklyn Microgrid bzw. Power Ledger; in Deutschland könnte man Slock.it und Vattenfall einbinden.


    Für Wetterprognosen bzw. Anlagenmanagement (wer produziert, wer verbraucht, Zuschaltung etc.) Space Time Insight.


    Solange lokal könnten sich Bürger/Haushalte ohne eigenes Dach z.B. an einer Freiflächenanlage beteiligen (Ziel wäre nicht Einspeisevergütung sondern Selbstverbrauch).