Strompreise zwischen Ost und West driften auseinander

  • Also ich liege 200 € unter diesem Wert für Thüringen (importiere meinen Strom aber aus dem "Westen"
    Ich möchte keine Ost-West Diskussion entfachen aber wenn ich lese:


    Zitat ......Der Westen dagegen zahlt mit seinem moderneren, engmaschigeren Stromnetz.......


    Ist das Stromnetz im Westen wirklich so modern ???
    Erdverkabelung ist zu 100% realisiert
    Glasfaser und schnelles Internet liegt an jeder "Hütte" bzw. Straßenecke an.


    oder hat der Hausmeiser von Spon den Artikel geschrieben :juggle:
    Sind die "Luftkabelbilder" im Forum schon Vergangenheit :wink:

    Sonnige Grüße
    Eigenbauanlage 2011; 8,58 kWp ; -45°+ 3°DN; String: A=18 Module + B=15 Module
    STP 8000TL-10 (Upd.10.04.18); SMA WebboxBT+Sensorbox; FB7490, Devolo-Dlan
    2017: Video-ÜW; 2018: Reinigungsanlage
    2012-860, 2013-776, 2014-777 2015-844 2016-845, 2017-820, 2018-894, 2019-893, 2020-899

  • Ich freue mich schon auf die Diskussion wenn der Strommarkt in ein Nord- und Südbereich unterteilt wird.


    Ob dann auch 50 Jahre alte Braunkohlekraftwerke aufeinmal hypermodern sind und als Grund herhalten müssen? :roll:

    9,6 kWp Talesun TP660P-240, SMA STP 8000TL-20; Ausr.: 70° (West); DN: 33°; seit 10/2012
    10,56 kWp Yingli YL240P-29b, SMA STP 10000TL-10; Ausr.: -110° (Ost); DN 33°; seit 01/2013


    „Wenn Weitblick ortsgebunden ist, kann es mit den Visionen auch nicht so weit her sein.“


  • Zitat von MHL99974


    Zitat ......Der Westen dagegen zahlt mit seinem moderneren, engmaschigeren Stromnetz.......


    Das ist natürlich Quatsch, aber..........es ist längst bezahlt, vom in Ost und West erforderlichen Netzausbau mal abgesehen :!:


    Im Osten holt sich der VNB jetzt die Kosten für die Modernisierung wieder zurück, so ähnlich steht`s ja auch in dem Artikel:

    Zitat von SPON

    Ostdeutschland wird von 50Hertz versorgt und muss somit die Investitionen ins dortige Netz mitfinanzieren.

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Zitat von smoker59


    Im Osten holt sich der VNB jetzt die Kosten für die Modernisierung wieder zurück, so ähnlich steht`s ja auch in dem Artikel:


    Hier mal meine "Vorleistung" für Strom von 1991



    Das Erdkabel wurde noch in Eigenleistung verlegt. Das Haus ist kein Neubau. Es gab schon einen Stromanschluss.
    Für GAS, TELEKOM, Kabelfernsehen sahen die Vorleistungen ähnlich aus.

    Bilder

    Sonnige Grüße
    Eigenbauanlage 2011; 8,58 kWp ; -45°+ 3°DN; String: A=18 Module + B=15 Module
    STP 8000TL-10 (Upd.10.04.18); SMA WebboxBT+Sensorbox; FB7490, Devolo-Dlan
    2017: Video-ÜW; 2018: Reinigungsanlage
    2012-860, 2013-776, 2014-777 2015-844 2016-845, 2017-820, 2018-894, 2019-893, 2020-899

  • Zitat von MHL99974


    Hier mal meine "Vorleistung" für Strom von 1991


    Ich hab ja nicht geschrieben, daß es gerecht ist. :idea:
    Nur, daß es eben so ist oder dem Kunden zumindest so verkauft werden soll.


    Ich kann mich noch sehr gut an die Worte unseres damaligen Bundeskanzlers erinnern, aus der Portokasse wolle er die Wiedervereinigung bezahlen, hatte Einheitskanzler Helmut Kohl vor der Bundestagswahl am 2. Dezember 1990 versprochen.
    http://www.focus.de/politik/de…e-zahlen_aid_1113164.html
    Hab damals schon geahnt was uns allen da blüht wenn der von blühenden Landschaften gesprochen hat :ironie:



    Zitat von MHL99974

    Es gab schon einen Stromanschluss.


    Ja klar, aber der allein ist nicht "das Netz des VNB", da gehört ja noch ein bisschen mehr dazu. Ist doch klar, daß dir der VNB die Kosten für dieses "bisschen mehr" auch noch aufdrücken will. Salamitaktik eben, in der Hoffnung du hättest deine "Vorleistungen" aus 1991 schon wieder vergessen :wink:

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Natürlich ist das Netz bei höherer Bevölkerungs- undIndustriedichte engmaschiger. Das sehe ich hier am Dorf auch, wenn die einzige Mittelspannungsleitung ausfällt, gibt es halt keinen Strom (bis sie repariert ist oder jemand einen Generator rankarrt), weil für eine Ringleitung sind wir wohl zu wenige.


    Zitat

    Die Kunden zahlen letztlich auch für Eingriffe der Netzmanager wegen der starken Schwankungen der Wind- und Sonnenstromproduktion. Dazu zählt vor allem das kostenpflichtige Abschalten von Windkraftanlagen, wenn die bestehenden Leitungen deren Strom in Hochlastphasen nicht mehr transportieren können. Die Kosten dafür wachsen und liegen aktuell bei rund einer Milliarde Euro im Jahr.


    Ich dachte ja immer das wird bundesweit einheitlich über die EEG-Umlage umgelegt.
    Aber der meint vermutlich sowieso den Redispatch und da sind ja oft zwei ÜNB beteiligt, eienr der runterregeln und einer der wo anders mehr erzeugen läßt.