Mini Anlage mit EVT500 und 2x Antaris M60 250

  • Hallo zusammen,


    ein Arbeitskollege (Standort 26122 Oldenburg) möchte gerne eine "Mini-Anlage"/"Plug-in"/"Steckdosen-Anlage" für sein EFH zusammenstellen.


    Als Modulwechselrichter soll ein Envertech EVT 500 dienen.
    Er kann für (insgesamt) 250 Euro zwei Module ANTARIS M60 250 Watt bekommen.
    (hat sich die gesucht weil es sie in schwarz gibt).


    - Sind diese Module gut geeignet?
    - Welche Module wären ggf. besser geeignet? (Link?)
    (WR kann ja (max) 600 wp aufnehmen)


    Danke für Eure Hinweise/Anmerkungen!







    Wechselrichter
    max PV Leistung: 600Wp
    max PV Spannung: 54V
    Startspannung: 24V
    MPP-Bereich: 28…42V
    Max-DC Strom: 19A (2x9,5A)
    AC-Nennleistung 500W
    EU-Wirkungsgrad: 95,1%



    Modul ANTARIS M60 250 Watt
    Max. Spannung: 1000 V
    Kurzschlußstrom: 8.87 A
    Leerlaufspannung: 37.5 V
    MPP-Spannung: 30.1 V
    MPP-Strom: 8.32 A

  • Was soll die 0,5KWp Anlage bewirken?


    276,65,- für die Module
    50,- Versand
    250,- für den Envertech EVT 500
    150,- für UK
    100,- Kabel, Sicherung
    50,- Kleinzeugs


    Sind die Module neu und EEG fähig?


    Mit einem SMA SB1.5 oder einem vergleichbaren kleinen WR könnte er rund 10 Module sinnvoll auf dem Dach betreiben und auch eine Einspeisevergütung erzielen, die wesentlich zur Rendite und damit vermutlich zu seinem Ziel "sparen" beiträgt.


    Sollte es nur um den Basteltrieb gehen, würde ich den Envertech EVT 500 evtl. mit 3 Modulen 2 parallel und 1 an den anderen Mpp überbelegen. Aus 500Wp auf dem Dach werden nie 500W auf der AC-Seite raus kommen. Bei nur leichter Bewölkung kommt da nahezu nix bei rum.


    PS.:
    Meinst Du dieses Angebot hier?
    http://www.secondsol.de/handel…-M60-250-Watt-schwarz.htm


    Brutto sind das schon mal 279,65 plus Versand mit sicher nochmal 50,-!
    Das ist Sperrgut.


    Von der Spannung her passt das, sofern es sich sicher um 60-Zeller handelt und nicht wie abgebildet um 72-Zeller.

    7 KWp PV, Bosswerk 4,6 KVA Hybrid Wechselrichter, 5 KWh Liontron LiFePO4 Speicher

    Plusenergiehaus, autark von März bis Oktober, mit Panasaonic Aquarea Monoblock 5KW


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  • Achtung Gueldnerfan,


    was Seppelpeter vorschlägt führt evt. zur Zerstörung des Wechselrichters.


    Also bitte kein Watt mehr als max. 2 x 300 an jeweils einen MPPT Eingang des EVT 500 anschließen.


    Im übrigen gehört Seppelpeter scheinbar zu den Gegnern von Kleinanlagen was ihm sicher unbenommen ist.


    Allerdings postet er bestenfalls mangels besserem Wissen überzogene Preise für diese Systeme und deren Komponenten:


    Beispiel angebliche Kosten der Unterkonstruktion für 2 Module laut laut Seppelpeter:
    150,- für UK
    100,- Kabel, Sicherung
    50,- Kleinzeugs


    Angebot Komplett Montagepaket 2 Module Ziegeldach Greenakku Euro 89,82


    [Werbelink gelöscht]


    Anschlußkabel mit Wieland Steckern, + Energiekostenmessgerät je nach Kabellänge ca. ab 30 Euro


    [Werbelink gelöscht]


    Deshalb nicht alles glauben was hier so gepostet wird, auch wenn der Schreiber über 9000 Beiträge bis jetzt erstellt hat.

  • Zitat von FelzenSolar


    Also bitte kein Watt mehr als max. 2 x 300 an jeweils einen MPPT Eingang des EVT 500 anschließen.


    jeder normale Wechselrichter sollte eine kleine Überbelegung ab können, bzw. einfach in seiner Funktion abregeln. Wäre schon traurig, wenn der ach so moderne ETV 500 das nicht abkönnen sollte.

  • Erklärung Envertech EVT 500


    Dieser Wechselrichter besteht aus 2 unabhängigen EVT 248, die in ein gemeinsames Gehäuse
    eingebaut sind und einen gemeinsamen AC Stecker haben. Auf der DC Seite sind sie völlig unabhängig
    voneinander.


    Deshalb noch einmal der Vorschlag von SeppelPeter führt zum Abrauchen eines der beiden Geräte.

  • Hallo,


    erstmal wirklich allen ein Dankschön für die Antworten!


    Bitte versucht möglichst am Thema zu bleiben und nicht persönlich zu werden. Es besteht ansonsten auch die Gefahr, dass man von eigentlichen Thema abdriftet.


    Mein Bekannter hat nur ein EFH und möchte darauf eigentlich keine PV - trotzdem möchte er seine Grundlast "neutralisieren".
    Auf einem Art Brunnendach möchte er die Module "schön" installieren - daher sucht er wohl schwarze.


    Ich habe ihm vom EEG abgeraten (lfd. bürokratischer Aufwand).


    Auf eine Parallelverschaltung bin ich als "richtiger" :-) PV-User noch gar nicht gekommen - wenn man die in zwei Himmelsrichtungen ausrichtet, dürfte der WR ja nicht überbelastet werden.


    Ob es sich lohnt - vielleicht nach 10 Jahren einwandfreien Betrieb... aber das Gefühl ist sicherlich auch schon mal gut, die Grundlast weg zu haben. Wie viele Leute haben Solartermie auf dem Neubau...ob sich das lohnt? (Bitte als rhetorische Frage auffassen)

  • Zitat von FelzenSolar

    Achtung Gueldnerfan,
    was Seppelpeter vorschlägt führt evt. zur Zerstörung des Wechselrichters.
    Also bitte kein Watt mehr als max. 2 x 300 an jeweils einen MPPT Eingang des EVT 500 anschließen.


    Bleib mal locker, vielleicht anstatt des tollen EVT500 besser was von AEConversion nehmen.
    Die kosten auch nicht viel mehr und scheinen das zu vertragen.


    http://www.photovoltaikforum.c…rsion-inv-t98456-s10.html


    Zitat

    Im übrigen gehört Seppelpeter scheinbar zu den Gegnern von Kleinanlagen was ihm sicher unbenommen ist.
    Allerdings postet er bestenfalls mangels besserem Wissen überzogene Preise für diese Systeme und deren Komponenten:


    Bleib locker, ich habe nix gegen Kleinanlagen ... sie sind i.d.R. nur sehr teuer.


    Zitat

    Beispiel angebliche Kosten der Unterkonstruktion für 2 Module laut laut Seppelpeter:
    150,- für UK
    100,- Kabel, Sicherung
    50,- Kleinzeugs


    150,- von mir gegen 90,- aus dem Angebot ohne Versand, ok, 50,- daneben.
    Kabel, Sicherung, Festverdrahtung, Klemmstein, Kabelbrücken waren bei Deinem "Komplettpaket" aber nicht dabei.


    Ansonsten, have fun Mini-PV!


    PS.: Bei leicht paranoiden Zügen, empgehle ich eine Therapie.

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  • Zitat von Gueldnerfan

    Ob es sich lohnt - vielleicht nach 10 Jahren einwandfreien Betrieb... aber das Gefühl ist sicherlich auch schon mal gut, die Grundlast weg zu haben. Wie viele Leute haben Solartermie auf dem Neubau...ob sich das lohnt? (Bitte als rhetorische Frage auffassen)


    Überbelegung hin oder her ... die Lebenserwartung der kleinen Dinger ist nicht die Beste, wenn man im Forum quer liest.


    Ich habe die Überbelegung rein aus wirtschaftlichen Gründen vorgeschlagen.
    Der WR ist eh da, die Module sind günstig, also mehr dran hängen.
    Grundlast decken, also soll auch bei leichter Bewölkung noch mehr als 50W raus komme, dafür braucht man einfach mehr Generartor. Wenn keine EEG Anlage gewünscht ist, dann eben ohne.


    PV ist immer gut.

    7 KWp PV, Bosswerk 4,6 KVA Hybrid Wechselrichter, 5 KWh Liontron LiFePO4 Speicher

    Plusenergiehaus, autark von März bis Oktober, mit Panasaonic Aquarea Monoblock 5KW


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  • @ Seppelpeter


    Micro PV Inverter von Envertech und auch von Mahle Letrika sind die einzigen
    Wechselrichter denen die Hersteller eine Lebenszeit von über 25 Jahren
    zutrauen und dies sogar mit 25 Jahren Garantiezeit dokumentieren.