Wechselrichter an autarkem Stromnetz anhängen

  • Für eine Alphütte erstelle ich ein autarkes Stromnetz. Der Wechselrichter hat 5000 Watt und das Stromnetz wird mit einem FI Typ B abgesichert (25 A). Mit dem Wechsler wird die Herdplatte (3700 Watt) oder alternativ mit Drehschalter Steckdosen für den Staubsauger - ja auch in Alpütte :-) - betrieben. Ich möchte die maximale Leistung des Wechslers nutzen können und habe daher bis zum Verteilerkastern und Herd 4 mm-Kabel verlegt.


    Nun meine Frage: Der Wechselrichter hat zwei Schuko-Steckdosen. Da eine Steckdose nur für 16 A abgesichert ist, kann ich nicht die maximale Leistung über eine Steckdose beziehen. Ist es möglich, die Leistung über beide Steckdose zu beziehen und die beiden Kabel nachher zusammenzuschliessen, z.B. mit Schraubklemmen und dann die Leistung über eine Leitung zum FI und dem Verteilkasten zu leiten?


    Danke für eure Hilfe!

  • Ohne genauere Bezeichnung des WR wird das schwer jemand beantworten können.
    Ansonsten hilft die Bedienungsanleitung des WR.


    Die Feuerversicherung und privat Haftplicht fragt auch mal gerne den freundlichen Elektriker.
    Du erwähnst FI aber keine Sicherungen und Erdung.


    Nach dem Wechselrichter die Phasen zusammen klemmen würde ich nicht ohne schriftliche Zustimmung
    des WR Herstellers machen. (ggf. wieder in der Anleitung)

    5,5kWp Az-105° Ost & 7,5kWp Az75° West DN40° an 12.0 TL3 Kaco online seit Sep2013

  • Hallo, 5000W kannst du keinesfalls über Steckdosen langfristig laufen lassen. Gute Geräte in der Leistungsklasse (5000W Dauerlast) haben immer Klemmen als Anschluß.
    Welchen WR hat man dir da für diesen Anwendungsfall angedreht, das geht eigentlich gar nicht bin dieser Leistungsklasse??
    Grüße Toni.

  • Hallo und willkommen im Forum.


    Wie schon einige vorher schrieben, genaue Bezeichnung und Hersteller des Wechselrichter posten. Höchstwahrscheinlich handelt es sich aber um ein "Knallpeng" Gerät der Marke PowerJack etc. Da kein ernsthafter Qualitätshersteller in dem Leistungsbereich mit Schukosteckdosen arbeiten würde.


    Der Wechselrichter muss auch mit den anderen atmosphärischen Bedingungen zurecht kommen, die meistens auf Alphütten herrschen. Auch das überlebt nicht jeder Wechselrichter lange.
    Es soll ernsthaft bei dem Wetter elektrisch gekocht werden? Hilfreich sind auch die Gesamtdaten der Anlage(PV-Generator, eventueller Windgenerator, Batterien usw.).



    MfG

  • Nur detail AM Rande. Mann hätte sich wunderbar ein gutes galvanisches getrenntes Ringkerngerät kaufen können und sich damit den schweine teuren typB RCD sparen und nur einen A typ nehmen.. Geräte in der 5kw klasse mit steckdose kann wie backo sag fast nur Knallpengliga sein.. 25A ls kann bei 5000W billig wr niemals auslösen.. Da bricht der WR immer vorher weg..

    Wohnhaus 100% OFFGRIDInsel: 13,47kwp,5xMppt,BMV700,CCGX,2xMultiplus 5000, OPzS/PzS => 4150Ah/c100/48V
    TeichInsel: 930wp, 2xVictron Mppt 100/15, BMV600, SolarixPI 1100, 400Ah/OPzS 24V

    100% PVInsel Liveview | SDM630 Logger | INSEL WIKI

    "Denn auch eine Beziehung muss wie eine Insel sein. Man muss sie nehmen, wie sie ist, in ihrer Begrenzung - eine Insel, umgeben von der wechselvollen Unbeständigkeit des Meeres, immer während vom Steigen und Fallen der Gezeiten berührt." Anne Lindbergh

  • passen denn auch die Akkus zum Wechselrichter?
    wäre schade wenn diese durch Überlastung zu schnell kaputt gehen.


    Und warum sollte eine 16A Steckdose die 3700W vom Herd nicht schaffen?
    Wo 16A draufstehen, da sollten doch auch 16A herauskommen... :mrgreen:


    ( 16A x 230V = 3680W )

    Alle sagten das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht, und hats einfach gemacht.

  • Zitat von klaus24V


    Und warum sollte eine 16A Steckdose die 3700W vom Herd nicht schaffen?
    Wo 16A draufstehen, da sollten doch auch 16A herauskommen... :mrgreen:


    ( 16A x 230V = 3680W )


    Darum geht es nicht. Welchen riesiggroßen PV-Generator, Windgenerator und/oder Wasserkraft in Verbindung mit einer großrn Batterie(bank) muss vor Ort vorhanden sein um in wahrscheinlich dieser Jahreszeit elektrisch kochen zu können. Gas oder eoínfach nur ein Holofen ist so viel einfacher und preiswerter ;). Zu dem passt es besser zum flair einer Alphüte und geheizt werden muss eh.


    Zudem bezweifel ich sehr stark, dass aus dem Wechselrichter wirklich die 5 kW "rauskommen". Meistens bricht die Spannung so extremst ein(gut und gerne auf 190V) ab ca. 70 - 80% der angeblichen Dauerleistung, dass dann nie jene erreicht wird.




    MfG

  • Zitat von solaralphuette

    Für eine Alphütte erstelle ich ein autarkes Stromnetz. Der Wechselrichter hat 5000 Watt und das Stromnetz wird mit einem FI Typ B abgesichert (25 A). Mit dem Wechsler wird die Herdplatte (3700 Watt) oder alternativ mit Drehschalter Steckdosen für den Staubsauger - ja auch in Alpütte :-) - betrieben.


    Wie sieht denn der Rest der Anlage aus?
    Ich meine, wie viel PV (kWp) hast du auf dem Dach, wie groß wird die Batterie (Ah @ 48 V)?