Solaranlage auf großem Doppelgaragenflachdach in Richtung Sü

  • Als Newbie möchte ich gerne auf einem Flachgaragendach mit 10° Gefälle (wegen besserem Wasserablauf) in Richtung Süden eine Solaranlage betreiben. Mir gehört der rechte Teil 50 % der Garage. Der Rest gehört meiner Schwester.


    Die nutzbaren Dachmaße sind


    10 Meter x 4 Meter mit geringem Gefälle Richtung Süden, ca. 10 ° Gefälle Richtung Süden mit stabiler Wellblechholzkonstruktion. (Garage auf Bild =rote Markierung)


    Zu Not könnte ich auch das ganze Garagendach für die Solaranlage übernehmen, müsste meine Schwester überzeugen mittels materieller Gegenleistung, dann wären es


    10 Meter x 8 Meter Nutzfläche


    Gibt nur einen Kastanienbaum der stören könnte. Dann müsste ich den fällen lassen.


    Die Garage hat einen eigenen Sicherungskasten mit Starkstrom und ist mit dem Strom mit dem Haus (das Haus auf der Karte rechts, nicht das ganz lange sondern das links vom langen Haus) mit einem dicken Erdkabel verbunden. Bislang erhält die Garage Strom vom Haus und nicht umgekehrt. Das Haus ist am Dach mit dem Stromnetzbetreiber verbunden. Zugang habe ich zu allen Bereichen.


    Das Haus hat und hatte nie eine Zentralheizung.


    Es ist ein 2-3 Personenhaushalt 130 qm (Mein Haushalt 1. Stock und Dachgeschoß) und ich möchte gerne möglichst mit dem Haushaltsstrom mit elektrischem Durchlauferhitzer im Bad, Waschmaschine, Spülmaschine, Sauna etc. unabhängig werden,

    plus dem Strom für die Elektroheizungen in den kleineren Zimmern (soweit möglich). Jede der 2 Etagen hat einen Holzofen im Wohnbereich.


    Das Haus hat keine Zentralheizung, sondern hatte Nachtspeicheröfen von 1971 mit HT/NT Zählern die alle wegen Asbest rausgeflogen sind und jetzt wird seit 2 Jahren mit Holzofen im großen Wohnesszimmer geheizt und ergänzend mit Elektroöfen in den anderen Zimmern. Bei aktuell - 8°C nachts teuer bzw. kalt in manchen Zimmern. :)


    Alle Elektroheizungen laufen auf einen Stromzähler.
    Der Platz für den HT/NT Zähler ist im Sicherungskasten frei geworden. Ein großer Sicherungsschrank war nur für den Nachtstrom und ist frei.
    -------


    Die Anlage sollte ein sehr gutes Preisleistungverhältnis haben, bis max. 10.000-15.000 Euro gerne aus China soweit ordentliche Qualität und keine erhebliche (hohe) Anzahlung und gute Erfahrungen)


    Könnte die Paneele auf der Garage selber montieren. Ist eine stabile Holzkonstruktion mit Wellblech auf die die Paneele geschraubt werden könnten. Das Dach auf der Garage ist erst 10 Jahre alt wegen extremen Hagelschäden ersetzt worden.
    Habe am Haus viel selber renoviert und würde dann einen Elektriker die Elektroinstallation übernehmen lassen.


    Alternativ könnte auch das Hausdach mit Solaranlagen bestückt werden, aber leider zeigt der Dachgiebel des Hauses Richtung Süden und keine Dachseite. Also vorallem morgens und abends sind die Dachseiten sonnig. Zudem könnte ich dann nichts selbst machen. Ist ein Satteldach auf dem Haus.

  • Ich würde mich an deiner Stelle erstmal im haustechnikdialog Forum umhören - hinsichtlich möglicher heizkonzepte für das gebäude... Und deren vor/Nachteile. Evtl. Kommen dabei solarthermiekollektoren heraus, die idealerweise in Selbstbau auf die Garage könnten. Wäre dort jetzt ne PV Anlage, wäre das suboptimal ;-)


    Was eine PV angeht, benötigst du eh jemand der dir das kalkuliert, sized, die Anmeldungen usw. Vornimmt, ausserdem bekommst du da ja die USt zurück. Und macht dann auch die Montage.




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  • Mastermind1
    Danke vorab.
    Warmwasserleitungen und Wasserheizungen in den Zimmern gibt es keine, solche zu verlegen wäre mir zu aufwendig und teuer. Oder wie kommt die Wärme bei Solarthermiekollektoren in die Zimmer? Und zwischen der Garage und dem Haus liegen ca. 5 Meter Freifläche. Benötige möglichst viel eigenen Strom um die Kosten der Elektroheizungen erheblich zu reduzieren. Hinzu habe ich in jeder Etage einen 6,5 kW Holzofen. Die Holzöfen haben im Wohnesszimmerbereich gut Power, aber nicht für die Schlafzimmer und das Bad

  • PV ist keine Lösung für dein Heizungsproblem. Man kann mit PV nicht heizen, ein vermutlich ungedämmtes Haus um 1960 erbaut erst Recht nicht.


    Zentralheizung einbau!


    Durchlauferhitzer und PV beißt sich ebenfalls gewaltig.
    Lies mal die Leistungsdaten am DLH ab. Die 18-23KW, die du da finden wirst zieht der wirklich! Was soll eine 5-10KWp PV da bewirken?


    Die PV auf der Garage macht Sinn für normalen HH Bedarf, also Kühlschrank, WaMa und Spüli, aber nicht für die Heizung der Hütte!


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  • seppelpeter
    Mir geht es darum den Stromverbrauch durch die Solaranlage langfristig "ordentlich zu reduzieren", nicht um auf 0 zu kommen.
    Wasserleitungen und Löcher klopfen und überall Warmwasserrohre möchte ich auf keinen Fall. Das Haus hat keinen Keller. Alles ist bewohnt.
    Das Haus ist von 1971 und ist für ein Haus aus dem Baujahr gut isoliert. Viel mit Styropor, aber nicht komplett. Verbesserungen etwa komplette Einpämperung um die Heizkosten erheblich zu reduzieren sind noch durchaus möglich und soll nach Prüfung des tatsächlichen Nutzens durchgeführt werden. Aber ist ein anderer Bereich. :)
    Der DLH hat 32 KWh aber ist elektrisch fest auf 38 °C eingestellt und Ecotaste also langsamere Erwärmung. Ist von Stiebel Eltron. Nur beim Putzen werden die max. 60 °C aktiviert. Kann aber genauso dann Wasser vom 5LWarmwasserBoiler in der Küche verwenden. Der hat 3 kwh. Bin mit dem Warmwasser per Strom an sich sehr zufrieden. Muss beim Duschen nur warmes Wasser aufdrehen und hab immer genau 38°C ohne mischen zu müssen.


    Sind normale Solaranlagen bei DLH und dem Zuheizen von kleinen Schlafzimmern nur Spielzeug und nicht möglich? Will so oder so weiter mit Holzofen heizen, mag das Ambiente und die Wärmestrahlung durch das Feuer. Also 2x 6,5 kw/h HolzÖfen sind vorhanden und in der Übergangszeit wenn es draußen nachts 10 °C sind fast vollständig ausreichend. Komme dann durch die HolzÖfen in den Schlafzimmern durch die offenen Türen auf 17 °C.
    Unmöglich ist das Mitheizen der anderen Zimmer im tiefen Winter. Dann muss dort zwingend dezentral geheizt werden.

  • Ein Durchlauferhitzer ist ein großer Stromverschwender. Inneffektiv, weil 1:1 mit Stro geheizt wird und wegen der großen Last.
    Wenn der mit 32kw angeht, kann die PV nur im Sommer Mittags wenn überhaupt 1/3 beisteuern. In der Regel 5% oder weniger.
    Ersetze den durch eine Brauchwasserwäremepumpe. Die spart schon mal, zudem braucht diese sagen wir mal 300-500W wenn sie läuft. Die kann man tagsüber abzweigen.

  • Hi,


    Zitat von marqo

    Mir geht es darum den Stromverbrauch durch die Solaranlage langfristig "ordentlich zu reduzieren", nicht um auf 0 zu kommen.


    dann mach` das Dach maximal voll. Auf Deine Hälfte passt ein String zu 20x 60-zelligen Modulen, der bringt locker 6 kWp.
    Auf die ganze Garage passen insgesamt zwei Strings zu je 21x 60-zelligen Modulen, damit Du nicht über 10 kWp kommst, empfehlen sich preiswerte ältere Module mit 235 Wattp.
    Bei Secondsol.de gibt`s gerade preiswerte 240er, wenn Du von denen 41 Stück nimmst, bleibst Du auch unter 10 kWp.
    Das würde ich machen, da musst Du aber schnell sein, sonst sind die weg.

    Zitat von marqo

    Wasserleitungen und Löcher klopfen und überall Warmwasserrohre möchte ich auf keinen Fall. Das Haus hat keinen Keller.


    Dann würde ich mit heißer Luft heizen.
    Hat ein Freund von mir in einem denkmalgeschützten alten Fachwerkhaus gemacht, klappt super.
    In die Mitte des Hauses muss dazu im EG ein schöner Kachelofen installiert werden mit senkrechtem Rauchabzug und zusammen damit auch mit senkrecht nach oben gehender Luftverteilung. von dort aus erreichst Du die meisten Zimmer mit Lüftungsausgängen.
    Für die Monate mit genug Sonneneinstrahlung (März bis Oktober) beschickst Du die Warmluftverteilung mit einer Luft/Luft-WP im Keller unter dem Kachelofen, die Dir auch gleichzeitig das Brauchwasser liefert.
    Im Winter kommt das Brauchwasser aus der Wassertasche des Kachelofens.


    Zitat von marqo

    Sind normale Solaranlagen bei DLH und dem Zuheizen von kleinen Schlafzimmern nur Spielzeug und nicht möglich?


    Ja, das kannste knicken. Ein DLE zieht über 20 kw, elektrische Heizungen saugen auch massiv was weg, dagegen ist eine relativ kleine PV auf dem Dach nur Spielzeug.


    Zitat von marqo

    Will so oder so weiter mit Holzofen heizen, mag das Ambiente und die Wärmestrahlung durch das Feuer.
    Unmöglich ist das Mitheizen der anderen Zimmer im tiefen Winter. Dann muss dort zwingend dezentral geheizt werden.


    Wenn Holzöfen schon vorhanden sind, kannst Du die evtl. mit einem geregelten Lüftungsschacht zu so etwas wie von mir beschrieben upgraden.

  • Wie gesagt würde ich vorschlagen das Haustechnikdialog Forum zu besuchen... Auch dort gibt es einige Beispiele zu Luft Luft Kollektoren (Selbstbau / oder Fertigprodukte) und die Erfahrungen dazu.... Grundsätzlich eine für diesen Fall günstige Möglichkeit.
    Alternativen wenn keine Heizkörper usw. gewünscht wird schwierig.... ;-)
    Und dann im zweiten Step an PV denken ;-)
    P.s. man wird nicht jünger, also immer nur mit Holz heizen, ist auch keine dauerhafte Lösung...


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  • Wie hoch ist denn Dein Jahresstromverbrauch ... wie dick ist die Dämmung?
    Welche Flächen sind nicht gedämmt?
    Wie ist das Dach bzw. die oberste Geschossdecke gedämmt?


    Von "Stromverbrauch auf 0 bekommen" bist du auch mit PV und Direktelektrischer Heizung so weit entfernt, wie die Erde vom Mars. Zu der Zeit mit höchstem Bedarf (Winter) kommt fast nix bis nix an PV Strom an.


    Optimiere Deine großen Verbraucher.
    Du willst Geld sparen; das wird mit der PV nicht eintreten.
    Die 10-15T€ steckst Du besser in eine geeignete Zentralheizung.
    Ohne vorhandene VL/RL Verrohrung im Haus, hast Du den einmaligen Vorteil, dass Du völlig frei bist bei der Planung.
    Je nach Wärmebedarf könnte man das auch mit einer günstigen WP als Monoblock vor der Haustür lösen. Jede Lösung, die den Strom nicht 1:1 verpulvert, ist besser, als der Istzustand. Der Monoblock braucht keinen Platz im Haus!


    Zitat von marqo

    Sind normale Solaranlagen bei DLH und dem Zuheizen von kleinen Schlafzimmern nur Spielzeug und nicht möglich?


    Möglich ist alles ... es bringt aber nix.


    Zitat

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    Dein Haus hat energetisch ein Problem.
    Die Investition in eine gut geplante Heizung würde ich daher der PV vorziehen.
    Das erhöht den Wohnkomfort, gibt Sicherheit für die Zukunft (willst Du mit 60 oder 70 Jahren auch noch Holz hacken und Öfen anschüren?) und steigert den Wert der Immobilie.


    Kein Mensch will heute mehr wie im Mittelalter leben, sorry.

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  • Volle Zustimmung. Da muss aber auch klar sein, das man ein heizmedium (Heizkörper, Fußbodenheizung, Wandheizung, Decke Kollektoren) benötigt....
    Heizkörper gehen mit Sicherheit! Zwei Löcher , VL+RL, das in einer Fußleiste integrieren - fertig..... Wenn man will geht vieles.... Das man zuvor als unmöglich abgetan hat....


    Für eine WP als monobloc ( z.b. ne Panasonic Geisha mit JAZ 4,5) benötigt man aber denn Wärmebedarf bzw. Heizlast... Und scheidet die effiziente Geisha gleich aus, da nur bis ca 5-6kw Heizlast... Und das Haus hat sicher mehr... Heizkörper sind an der Stelle halt wieder suboptimal... Aussetzer sie sind gross genug dimensioniert um die niedrigen Vorlauftemperaturen der WP zu unterstützen....


    Aber das ganze hat nichts mehr in einem PV Forum verloren..... Meiner Meinung nach....


    Auch die aktuellen Förderungen sollte man Mal anschauen... Luft-wp mit bestimmten Bedingungen 1.500€ Förderung. Wenn man da ne günstige 4000€ Panasonic/daikin/Fujitsu/Mitsubishi beschafft und viel Eigenleistung bringt, wäre das ein günstiger Ansatz von Effizienz + Preis/Leistung.... Oder alternativ solarthermiekollektoren aufs Dach abzüglich Förderung.... Aber das R
    Bringt halt nur im Sommer + Herbst etwas... Im Winter reicht das auch nicht aus...


    Vielleicht auch einfach eine Kombi aus verschiedenen Bausteinen.
    Z.b. Dachboden Dämmung
    Innenwanddämmung (gibt spezielle Platten hinsichtlich Taupunkt....) - alles in Eigenleistung machbar.
    Luft/luftkollektor für grundtemperierung. Ebenfalls Eigenleistung.


    Vielleicht auch die WP gebläsekonvektoren, pro Raum... Mit allen Nachteilen ....


    Vor allem kannst du die Handwerker rechnungen hinsichtlich Dienstleistung zu 20% absetzen...


    Im ersten Step ist es aber sicher wichtig die Heizlast/Wärmebedarf herauszufinden..... Damit kann man die Heizungen hinsichtlich kosten vergleichen....


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