Planung Photovoltaikanlage in Bayern

  • Ich denke auch, das man mit dem Budget etwas anfangen kann.


    Noch muss ich herausfinden, ob bzw. wie die KfW die Anschaffung fördert und ob meiner Überlegung richtig und sinnvoll ist, das Dach so weit wie möglich mit Modulen (27-30 Stück sollten draufpassen) zu belegen.


    Selbst wenn das Budget nicht komplett reicht; Kredite werden momentan um die 1% vergeben.

    *EFH zwischen Augsburg-Dachau
    *65m2 Dachfläche ohne Beschattung, Südausrichtung
    *Dachneigung 25 Grad
    *Betondachsteine "Planum" (Firma Nelskamp)
    *Stromverbrauch: 2400 kWh Haushaltsstrom, 2600kWh Heizkostenstrom (für Wärmepumpe)

  • Moinsen,


    das ist relativ schnell baentwortet, wie du schon schreibst kann ab morgen via Hausbank bei der KFW im Kreditprogramm 275 wieder die Speicherförderung beantragt werden, welches einen Tilgungszuschuss beinhaltet. Im Falle der Gewährung musst du am Netzanschluss dann 60% der Modulnennleistung einhalten. (ohne Förderung 70% oder Funkrundsteuerempfänger, Wahlmöglichkeit) Das schöne ist, auch die PV kann gemeinsam mit dem Speicher finanziert werden.


    Alternativ das Standard Programm 270, welches zur Finanzierung der PV allein genutzt werden kann. Alle Infos easy im Netz.


    Guten Rutsch, bis denne dann, Gruß aus Kiel, Andreas

  • Ich hoffe das ich den Thread mal für meine Fragen nutzen kann, da die Anforderungen und Voraussetzungen quasi gleich sind.


    Mein Verbrauch ist sehr ähnlich nur meine THZ braucht 3000kWh im Jahr.


    Mein Dach hat 5,6m mal 11,1m und 28° komplett nach Süden gerichtet.


    Würdet ihr immer auf max Belegung gehen, sprich 10kWp oder sprich den besseren Kompromiss für die Rendite.
    Bei der Belegung ist das Problem das 33 Platten vermutlich nicht passen und daher nur 3x10 gehen, oder wie weit kann man denn an den Rand bauen und es passen doch 33 drauf?


    Das Thema Speicher habe ich verstanden und ist aktuell noch nicht passend. Verbaut man sich dann zukünftig etwas wenn man heute z.B. einen Fronius Symo nimmt statt den Hybrid? Angenommen in 5 Jahren sind die Speicher lohnenswert und da ist ja der WR noch intakt aber fast wertlos. Es sollte schon ein Speicher mal verbaut werden, nur aktuell noch nicht.


    Wie sieht denn die Sache mit den Smart Meter aus, die 2017 Pflicht werden sollten. Noch gibt es sie ja nicht und daher würde aktuell auch keiner Verbaut werden. Man liest etwa Halbjahr 2017 bis die Teile kommen. Wenn ich jetzt im März bauen liese und ab Juni wäre es Pflicht, müsste ich dann umrüsten oder kann dies nicht verlangt werden? Werden die Kosten für das Geräte in den Grundgebühren des Versorgers einbezogen, oder gehen die 100€ extra?

    Hinterfragt mal bei den ganzen Leuten die euch Tipps geben bzgl WP und Speicher, woher diese Leute ihre Kenntniss haben. Die meisten von diesen Postern haben weder so ein Teil je live gesehen oder können auch nur in Grundzügen erklären wie es funktioniert

  • Zitat von The Brewmaster

    Wenn ich jetzt im März bauen liese und ab Juni wäre es Pflicht, müsste ich dann umrüsten oder kann dies nicht verlangt werden?


    Pflicht ist es auch jetzt schon, nur gibt es noch keine. DU baust sowieso nichts um, das macht der gMSB. ICH gehe nicht davon aus, daß die zuerst nagelneue Zähler tauschen sondern erst mal die, deren Eichfrist abläuft, da sie für die Umstelung 8 Jahre Zeit haben. Außer es wird ein Gebiet komplett umgestellt, wo das sein wird, werden sie einem aber eher nicht vorher sagen.

    Zitat


    Werden die Kosten für das Geräte in den Grundgebühren des Versorgers einbezogen, oder gehen die 100€ extra?


    Das ist eien sehr interessante Frage, vor allem für diejenigen, die umgestellt werden aber keine PV etc. haben. Die haben ja finanziell mit dem VNB/gMSB nichts am Hut, das läuft ja alles über den Versorger. Auf jeden Fall ersetzt es die derzeitigen Kosten für den Zähler, die über den Versorger abgerechet werden, was aber typisch nur 10 bis 30 Euro im Jahr sind, also weit weniger als die typischen Grundgebühren der Versorger von 5-10 Euro im Monat.

  • Hi,


    Zitat von The Brewmaster

    Mein Dach hat 5,6m mal 11,1m und 28° komplett nach Süden gerichtet.


    Würdet ihr immer auf max Belegung gehen, sprich 10kWp oder sprich den besseren Kompromiss für die Rendite.


    die beste Rendite bekommst Du, wenn die Anlage maximal groß wird.
    Nur zwischen 10 und 12 kWp würde ich nicht bauen, das ist der Grenzbereich wegen der EEG-Umlage aus selbst verbrauchten PV-Strom.

    Zitat von The Brewmaster

    Bei der Belegung ist das Problem das 33 Platten vermutlich nicht passen und daher nur 3x10 gehen, oder wie weit kann man denn an den Rand bauen und es passen doch 33 drauf?


    Kannst bis unmittelbar an den Rand bauen, wenn Du nicht gerade in einer Tornado-Alley wohnst.
    Im Randbereich dann ggfls. mehr Haken setzen.
    In Deinem Fall würde ich ein Einlegesystem montieren, dann hast Du sogar links und rechts noch etwas Luft bei 11 Modulen hochkant nebeneinander.
    Ich hab` das Einlegesystem von Tritec und bin damit sehr zufrieden.


    Zitat von The Brewmaster

    Verbaut man sich dann zukünftig etwas wenn man heute z.B. einen Fronius Symo nimmt statt den Hybrid? Angenommen in 5 Jahren sind die Speicher lohnenswert und da ist ja der WR noch intakt aber fast wertlos. Es sollte schon ein Speicher mal verbaut werden, nur aktuell noch nicht.


    Imho muss man den Speicher heute noch nicht bei der WR-Auswahl berücksichtigen.
    Erstens werden die betreffenden Geräte bis dahin noch `ne Ecke besser und preiswerter, zweitens ist noch nicht einmal klar, ob die DC-Variante die bessere ist.
    Aktuell läuft alles auf Hochvolt-AC-Systeme hin und die sind unabhängig vom verwendeten Wechselrichter.

  • Danke für eure Antworten.


    Das hilft schon für die nächsten Schritte.

    Hinterfragt mal bei den ganzen Leuten die euch Tipps geben bzgl WP und Speicher, woher diese Leute ihre Kenntniss haben. Die meisten von diesen Postern haben weder so ein Teil je live gesehen oder können auch nur in Grundzügen erklären wie es funktioniert