Planung Photovoltaikanlage in Bayern

  • Hallo zusammen,
    wir haben in 2015 ein Einfamilienhaus nach KfW 55 gebaut.
    Nun beschäftigen wir uns damit, ob wir eine Photovoltaikanlage nachrüsten wollen/sollen.


    Folgende Fakten:


    Einfamilienhaus
    Anlage kann auf der Südseite des Hauses installiert werden (keine Beschattung des Daches durch andere Gebäude etc.)
    Photovoltaikvorbereitung wurde bereits in 2015 erledigt; d.h. Kabel vom Dach zum HWR liegen
    Wir sind 2 Personen und verbrauchen jährlich etwa 2300kwH an Strom
    Unser Haus wird mit einer Wärmepumpe betrieben
    Anlage soll aus vorhandenen Mitteln bezahlt werden



    Folgende Fragen stellen sich nun für uns:


    Welche Anlagengrösse ist am sinnvollsten?
    Mit oder ohne Speicher?
    Wo ist der Unterschied zwischen den einzelnen Arten der Photovoltaikmodule?
    Welche Hersteller sind zu empfehlen - wir präferieren deutsche Firmen...
    Gibt es Fördermöglichkeiten, die sinnvoll integriert werden können?



    Wir sind im Bereich dieser Technik Neulinge und auch technisches Verständnis liegt wenig vor.
    Gern dürfen uns auch Firmen kontaktieren, die im Raum Augsburg-Dachau beraten und installieren.



    Gruß,
    Carsten

    *EFH zwischen Augsburg-Dachau
    *65m2 Dachfläche ohne Beschattung, Südausrichtung
    *Dachneigung 25 Grad
    *Betondachsteine "Planum" (Firma Nelskamp)
    *Stromverbrauch: 2400 kWh Haushaltsstrom, 2600kWh Heizkostenstrom (für Wärmepumpe)

  • Der Stromverbrauch der Wärmepumpe liegt bei etwa 2600 kwH.Somit beträgt der jährliche Gesamtstromverbrauch knapp 5000kwH.

    *EFH zwischen Augsburg-Dachau
    *65m2 Dachfläche ohne Beschattung, Südausrichtung
    *Dachneigung 25 Grad
    *Betondachsteine "Planum" (Firma Nelskamp)
    *Stromverbrauch: 2400 kWh Haushaltsstrom, 2600kWh Heizkostenstrom (für Wärmepumpe)

  • Moin moin aus Kiel, und herzlich Willkommen hier im Forum!


    Erstmal gut, dass du dich für PV interessierst, noch besser, dass du vorher hier ins Forum gefuunden hast.


    Hier wird dir mit Sicherheit bestens geholfen, ein breites Spektrum an Know-How und Erfahrung wird dich begleiten, und schon in kurzer Zeit wird ein gutes Konzept für dich herausgefunden sein.


    Stell mal bitte ein Bild von der Dachfläche ein, das hilft auf jeden Fall schonmal, Dachneigung und Ausrichtung des Daches sind allererste Grunddaten. Dächfläche schaut nach Süd = 0°, Osten=-90° und Westen +90°.


    Grundsätzlich gilt Folgendes, es lohnt sich dicht an die 10kWp Grenze heranzubauen, das hält die Anlage vom Elektrotechnischen Blick her übersichtlich und ist heute Gang und Gäbe, hierfür kannst du ca. 12.500 - 15.000€ einplanen, je nach Auswahl der Komponenten. Aber dazu später mehr.


    Einen Kollegen aus Herrsching kann ich dir wärmstens empfehlen, aber auch dazu später mehr.


    Jetzt komm hier erstmal an, alles weitere ergibt sich dann schon, wenn du Fragen hast, einfach fragen!


    Gruß, Andreas

  • Bau knapp 7KWp oder an die 10KWp. Natürlich ohne Speicher, denn Du hast ja eine WP im Haus.
    EEG Vergütung ist die Förderung.


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    7 KWp PV an 5 KVA Hybrid WR speisen einen 10 KWh Speicher

    Plusenergiehaus mit Panasaonic Aquarea Monoblock 5KW, kein WP Zähler


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  • Moin seppelpeter,


    dies ist leider schonwieder so eine Aussage, die ohne weitere Begründung nix Wert ist. Ob der User nen Speicher will und braucht ist doch erstmal garnicht klar, eine WP ist mitnichten per sé ein Ausschlussargument für einen Speicher.


    Wir wissen noch so gut wie garnichts über Rahmenbedingungen, die der Carsten noch garnicht näher definiert hat. Es gibt Interessenten, die zum Beispiel Geld in Hardware parken wollen, damit es durch äusseren Einfluss nicht weniger werden kann, und der Wert einer Immobilie steigt. Also, bitte etwas umsichtiger mit Aussagen rumschmeissen.


    Danke und Gruß, Andreas

  • Bilder der Dachfläche stelle ich später ein; habe momentan nichts zur Hand.


    Bislang wurde uns eine Anlage mit 3-5KWp und ohne Speicher empfohlen.
    Eigentliche Intention der Photovoltaikanlage ist Kostenersparnis beim Strom.
    Ich hatte ganz ursprünglich gedacht, das ich meinen kompletten Eigenbedarf aus der Anlage entnehmen kann.....dies war offenbar eine falsche Annahme. Aussagegemäss sei es daher aus wirtschaftlichen Gründen wenig sinnvoll, die Anlage übermässig gross zu dimensionieren.


    Wir werden uns einfach genauer mit der Materie beschäftigen; schliesslich geht es hier um eine Investition von EUR 5.000 - 15.000.


    Wir selbst werden dieses Haus maximal noch 25 Jahre nutzen; vermutlich eher weniger.

    *EFH zwischen Augsburg-Dachau
    *65m2 Dachfläche ohne Beschattung, Südausrichtung
    *Dachneigung 25 Grad
    *Betondachsteine "Planum" (Firma Nelskamp)
    *Stromverbrauch: 2400 kWh Haushaltsstrom, 2600kWh Heizkostenstrom (für Wärmepumpe)

  • Wirtschaftlich macht PV mit Speicher und WP absolut keinen Sinn. Besser?


    Geld in Hardware parken ... als würde Hardware nicht an Wert verlieren!


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  • Dachneigung 25 Grad
    Dachausrichtung komplett nach Süden
    Dachbreite ca. 10 Meter
    Betondachsteine "Planum"der Firma Nelskamp

    *EFH zwischen Augsburg-Dachau
    *65m2 Dachfläche ohne Beschattung, Südausrichtung
    *Dachneigung 25 Grad
    *Betondachsteine "Planum" (Firma Nelskamp)
    *Stromverbrauch: 2400 kWh Haushaltsstrom, 2600kWh Heizkostenstrom (für Wärmepumpe)

  • Danke für die Infos,


    Art, Typ und Leistung der Wärmepumpe? Luft- Wasser, Wasser-Wasser, Sole-Wasser? Jahresheizenergiebedarf nach Berechnung und in der Realität? (bzw. Laufzeit Verdichter pro Jahr?) Extra Zähler und Tarif vorhanden oder ganz normal über Haushaltsstrom angeschlossen?


    Gruß, Andreas


    Und ja, es ist eine Wertsteigerung des Hauses, mit planbarem Wertverlust wenn man es so sehen will. Im Groben kann man sagen, dass eine PV Anlage mit Eigenverbrauch einen Teil des zukünftigen Elektrzitätsbedarfes preislich festschreibt und man hierdurch gegen Preiserhöhungen bei diesem Teil immun wird...


    An und für sich empfehle ich immer, ersteinmal eine Anlage mit entsprechender Mess- und Zähltechnik bauen, dann nach einem kompletten Betriebsjahr die Erzeugung und Bedarfskurve übereinanderlegen und dann anhand realer Daten entscheiden, ob ein Speicher nachträglich integriert werden soll oder nicht.


    Und nein, bei vorhandensein einer Wärmepumpe macht es nun wirklich keinen Sinn, nur eine 5kWp Anlage zu bauen. Entweder knapp 10kWp Grenze oder Dach voll, diese beiden Optionen sind vom ersten Planungsansatz her sinnvoll. Alles weitere ist nachrangig im Moment.

  • Luft-Wasser-Wärmepumpe LWZ 304 von Stiebel-Eltron, diese läuft über einen Wärmepumpentarif mit separatem Zähler (Hochtarif 20,09 Cent pro kWh / Niedertarif 15,58 Cent pro kWh; Zählergrundpreis EUR 40,38 pro Jahr)
    Den Stromverbrauch habe ich unseren Stromabrechnungen entnommen.

    *EFH zwischen Augsburg-Dachau
    *65m2 Dachfläche ohne Beschattung, Südausrichtung
    *Dachneigung 25 Grad
    *Betondachsteine "Planum" (Firma Nelskamp)
    *Stromverbrauch: 2400 kWh Haushaltsstrom, 2600kWh Heizkostenstrom (für Wärmepumpe)