Vergütung für grundlastfähige EE-Anlagen

  • Hallo,


    ein Problem von EE-Anlagen ist die mangelnde Grundlastfähigkeit, was die Planung erschwert und die Abschaltung konventioneller Kraftwerke aufschiebt oder gar verhindert.


    Idee: Man vergütet grundlastfähige Anlagen, wobei die Vergütung von dem jeweiligen CO2-Maximalwert abhängt, der wiederum nach oben begrenzt wird. So eine Anlage muss an einem Punkt einspeisen (also kein verteiltes System aus mehreren unterschiedlichen Anlagen - damit ist die Netzbelastung sehr genau berechnenbar) und muss 24/7/365 eine garantierte Grundlast liefern können.


    Bauen könnte man das z.B. aus einer großen PV-Anlage oder einer kleinen WEA mit einem Satz Akkus und einer kleinen Gasturbine für längere Flautenzeiten. Je nach Auslegung und Standort käme die kleine Turbine auf längere oder kürzere Laufzeiten, was dann wiederum den CO2-Ausstoss der Anlage bestimmen und damit die Förderung festlegen würde. Logischerweise wären nur Anlagen förderbar, die im Jahres-CO2-Ausstoß sehr viel niedriger liegen als jedes Kraftwerk, das rein auf Verbrennung basiert.


    Wenn man das mit Power2Gas und einem Gasspeicher koppeln würde, käme man auch ganz ohne CO2-Ausstoss aus, wäre aber trotzdem noch grundlastfähig.


    Die damit erzeugten Leistungsspitzen (bei viel Wind und vollen Akkus) könnte man ganz normal einspeisen, aber unter dem Strich würde so eine Anlage vermutlich in der Spitze weniger Leistung bringen als aktuelle WEA, dafür aber eine nennenswerte Grundlast bereitstellen können.


    Viele Grüße,


    Jan