Erstattete Umsatzsteuervoranmeldung in die Umsatzsteuer

  • Hallo,


    ich habe eine Problem bzw. finde ich den Eintrag nicht.
    Ich mache ja brav meine monatliche Umsatzsteuervoranmeldungen.
    Im März hat mir auch das Finanzamt die Umsatzsteuer für meine PV Anlage erstattet.


    So nun bereite ich die Umsatzsteuer 2016 grad vor, hab alles soweit eingetragen. Das Programm sagt nun das ich ca. 2.800 € vom Finanzamt erstatte bekomme. Da sind aber die Umsatzsteuer von der Rechnung der PV mit drin. Ich finde den Eintrag nicht wo ich eintragen kann was ich bereits vom Finanzamt erstattet bekommen habe. Meine Vorauszahlungen kann ich ja auch eingeben.


    Kann mir da jemand helfen? Oder weiß das Finanzamt das selbst und zieht den Betrag ab? Denke nicht.
    Dann wäre soweit meine Steuer fast fertig, muss nur noch den Monat Dezember dann dazu rechnen.


    Danke


    Achim

    Jahresverbrauch 2 Erwachsene 3 Kinder ca. 3.500 - 4.000 KW
    Anlage: 6,6 kwp

    Module: 20 STück a 330 Watt

    Ost: 3 Module

    Süd: 7 Module

    West: 10 Module

  • Die Regulierungsbeträge (= geflossenes Geld) zwischen Dir und Finanzamt gehören nicht in die USt-Erklärung.
    Die USt-Erklärung darfst Du wie eine UStVA verstehen, nun aber "nochmal neu und von vorne" - und nicht nur über einen Monat (bzw. 12 x 1 Monat); sondern jetzt über ein ganzes Jahr (1 x 12 Monate).
    Wenn bei der Erklärung über 12 Monate das Gleiche rauskommt, wie wenn Du die Werte der monatlichen Voranmeldungen aufaddierst, dann hast Du was richtig gemacht ;-)


    Die Jahreserklärung wird zusätzlich noch um das Vorauszahlungs-SOLL erweitert.
    VZ-Soll... = die Summe der Nachzahlungen / Erstattungen aus den abgegebenen Voranmeldungen.
    Der Zahlungszeitpunkt, bzw. ob die Zahlung überhaupt geleistet wurde oder wird, ist dabei unbeachtlich. (Deswegen "Soll"; nicht "IST".)


    Wenn alle Deine Voranmeldungen inhaltlich korrekt waren; und Deine Erklärung inhaltlich korrekt ist,
    dann ergibt sich nach Abzug des VZ-Soll bis auf Rundungsdifferenzen "circa Null".
    Wenn nicht... dann ist irgendwas quer.
    - Wenn Du etwas in der Voranmeldung falsch gemacht hast; was nun in der Erklärung korrekt drin ist...... dann ist der Zustand kerngesund
    - Wenn Du etwas in der Voranmeldung korrekt gemacht hast, was nun in der Erklärung falsch ist ..... naja.. dann muss halt nochmal nachgefeilt werden.



    Du hast allerdings eine korrekte Vorahnung:
    Das liebe FA vertraut der eigenen Buchhaltung mehr als Deiner; das VZ-Soll wird im Wege der Veranlagung mit dem Wert vom FA abgeglichen; im Zweifel wird der Wert lt. Steuerkonto genommen. (Deswegen ist die Idee, kurz beim FA bzw. der Finanzkasse anzurufen, und sich den Wert geben zu lassen, gar keine schlechte).

    16,92 kWp / 72 x Sharp NU-235 / Aurora Power One 12,5 + 3,0/ 0° Südabweichung / 8° Dachneigung

  • Hey,


    danke für die Hilfe.


    Also hab jetzt mal alles gemacht. Ich komme fast auf NULL denke die paar zerquetschte sind die Rundungsdifferenz.
    Hab jeden Monat nochmal durchgeschaut.


    Eine Frage noch in der Zeile Lieferungen wo ich meine Einspeisevergütung und Eigenverbrauch eintrage habe ich jetzt nur geschrieben eine Zeile bsp


    Eigenverbrauch PV 2016 328,30 €
    Einspeisevergütung PV 2016 329,56 €


    Reicht das so oder muss ich da jetzt auch je eine Zeile pro Monat schreiben?
    Ich lege dem Finanzamt noch diese Exel Datei dazu, dann können Sie sehen wie ich auf diesen Betrag komme (siehe Anhang).


    Gruß


    Achim

    Dateien

    Jahresverbrauch 2 Erwachsene 3 Kinder ca. 3.500 - 4.000 KW
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  • Die Nachfrage verstehe ich nicht wirklich.


    Ich ahne, dass Sie im Zusammenhang mit folgender Kuriosität stehen könnte.
    In den monatlichen Voranmeldungen werden die unentgeltichen Wertabgaben (weil sie ja den Lieferungen und Leistungen gegen Entgelt gleichgestellt sind) mit eben diesen in einen Topf geworfen.


    In der Erklärung hingegen sind diese beiden Größen in getrennten Zeilen.
    Man müsste das nun theoretisch auseinanderdröseln. Bei PV würde ich es sogar machen - weil die Wahrscheinlichkeit sonst signifikant steigt, dass Du eine Rückfrage erhältst, warum Du Deinen Direktverbrauch nicht versteuert hast.
    (Glaub mir..... es gab keinen Tag in den letzten 40 Jahren, an dem ich von dieser Aussage so überzeugt war, wie heute. Jeden Tag steht irgendwo ein Doofer auf; und ich hab ihn gefunden. Er arbeitet beim FA und veranlagt meine Tochter. Ich hatte am 24.12. weihnachtliche Überraschungspost. Und der Experte hatte auch eine Excel-Datei von mir.)

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