Solaranlage Ueberschreiben

  • Hallo Forengemeinde,


    wir haben schon seit 6 Jahren eine Solaranlage. Aufgrund dass mein Bruder in einer sehr unguenstigen Steuerklasse ist, muss er ueber 45% der Einnahmen jaehrlich als Steuern wieder abfuehren. Deshalb moechte er sie nun verschenken.
    Variante 1: Er verschenkt (Schenkungsvertrag) sie an mich, verheiratet und im Ausland (EU) lebend.
    Variante 2: Er verschenkt (Schenkungsvertrag) sie an meinen Sohn, minderjaehrig und im Ausland lebend.
    Ich favorisiere Variante 1. Welche Variante waere besser, bzw. gibt da etwas zu beachten?
    Muss ich Einkommenssteuern in Deutschland abfuehren, wenn ich diese bereits im Ausland deklariert habe?
    Reicht es wenn ich den Netzbetreiber, schriftlich ueber die neue Inhaberschaft informiere und ihm meine Kontodaten (deutsches Konto) mitteile?
    Muss dies Notariell beglaubigt werden?


    Gruss
    Daniel

    Mit freundlichen Grüßen!

  • Wie groß ist die Anlage und wie schafft man es trotz Abschreibungen, fast 50% des Umsatzes an Ertragssteuern zahlen zu müssen?
    Die EEG Vergütung wird vermutlich irgendwo zwischen 30 - 40 Ct liegen?
    Gibt es Vergütung auf den Eigenverbrauch? Oder wird volleingespeist?


    Gibt bestimmt noch weitere Fragen :-D

  • Hallo,
    antworten waeren auch nicht schlecht. Fragen gibt es ja mehr als genug und keine Antwort ist aber dennoch eine.
    Na dann werde es es mit Variante 1 machen und lediglich den Netzbetreiber fuer die neue Inhaberschaft informieren. Also lag ich gar nicht so schlecht mit meiner Vermutung, wollt halt nur nochmal eine Bestaetigung von den Profis. Die sich tagein/ tagaus damit beschaeftigen.


    Gruss

    Mit freundlichen Grüßen!

  • Begriffe wie "Welteinkommen" und "beschränkte Steuerpflicht" schon mal gehört?


    "Ebenso werden Einkünfte aus Gewerbebetrieb in dem Staat besteuert, in dem sich die Betriebsstätte befindet." Quelle: KPMG
    Bedeutet, Du machst dann für die Mini-PV eine Steuererklärung in DE. :lol:

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  • Hallo,
    na dann klaere doch bitte auf was die Steuerklasse mit der Art der PV-Anlage zu tun hat? Es geht mir darum, mittels besserer Steuerklasse die Einkommenssteuer zu senken. Aber wenn man es anscheind braucht, dann hier die Fakten:
    1. 20KWp - Verguetung mit Eigenverbrauch (PV Zaehler + Zwei R. Zaehler) - 3% Eigenverbrauch
    2. Abschreibungsmodell, ist mir nicht bekannt - bekannt ist 45% gehen vom Jahresertag als Einkommenssteuer weg
    3. Sohn, 7 Jahre nicht Steuerpflichtig
    4. Ich, mit 10% Steuerpflichtig


    Sind nun folgende Fragen beantwortbar:
    1. Muss die Schenkung notariell beglaubigt werden?
    2. Reicht es wenn ich den Netzbetreiber, schriftlich ueber die neue Inhaberschaft informiere und ihm meine Kontodaten (deutsches Konto) mitteile?
    3. Muss ich Einkommenssteuern in Deutschland abfuehren, wenn ich diese bereits im Ausland (EU) deklariert habe (Doppelbesteuerung)?


    Gruss

    Mit freundlichen Grüßen!

  • Zitat

    Es geht mir darum, mittels besserer Steuerklasse die Einkommenssteuer zu senken.


    Dann soll er doch die Steuerklasse wechseln....


    Also irgendwie finde ich dein Auftreten hier, na ja, ich sag mal suboptimal (will ja nicht gleich persönlich werden).


    Aber wenn man 45% EkSt. zahlt (nee, dass schafft man eigentlich fast nicht) lernt man auch das "andere rumtriksen".

    Servus
    Toni


    Luschenjagd aufgegeben.
    Elektrisch unterwegs mit Leaf II

  • Hallo,
    dann lass ich dass mal hier mit weiteren Fragen.
    Ich danke fuer die Information mit "Welteinkommen" sowie " Einkünfte aus Gewerbebetrieb in dem Staat besteuert, in dem sich die Betriebsstätte befindet.". Das beantwortet meine Fragen weitgehend, alles andere werde ich schon alleine finden.


    Gruss

    Mit freundlichen Grüßen!

  • Schenkungsversprechen sind in Deutschland immer notariell zu beurkunden. Der Notar leitet das dann auch gleich an die Erbschafts- und Schenkundssteuerstelle beim Finanzamt weiter. Unter Geschwistern ist der Freibetrag bei der Schenkungssteuer nur 20000€, da dürfte eine ANlage mit 20kWp drüber liegen.
    Zur Steuer für den Beschenkten muß man das Doppelbesteuerungsabkommen mit dem Wohnsitzland ansehen. Das ist sehr kompliziert und von Land zu Land unterschiedlich, ohne Steuerberater, der sich mit dem entsprechndem Abkommen auskennt, dürfte das sehr schwer werden.


    Was ist ein "R. Zähler"?


    Anmerkung:
    Auf den Verbruach vor Ort würde volle EEG-Umlage in Höhe von 2017 6,88ct/kWh zuzüglich Umsatzsteuer fällig, weil Betreiber und Nutzer des Stroms nicht mehr identisch sind.
    Grundsätzlich ist immer anzuraten eine erstrangige Dienstbarkeit im Grundbuch eintragen zu lassen, wenn Eigentümer des Gebäudes und der PV nicht identisch sind.


    edit: so schnell kann ich gar nicht tippseln, wie du dich verabschiedest

  • Zitat von Eisbaer


    Dann soll er doch die Steuerklasse wechseln....
    Also irgendwie finde ich dein Auftreten hier, na ja, ich sag mal suboptimal (will ja nicht gleich persönlich werden).
    Aber wenn man 45% EkSt. zahlt (nee, dass schafft man eigentlich fast nicht) lernt man auch das "andere rumtriksen".


    Ich glaube, er meint mit Steuerklasse nicht die Steuerklasse, sondern seinen persönlichen Steuersatz.


    lg
    citystromer

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