Solar-Industrie ist seit 2011 „klimanegativ“!

  • Die Herstellung von Solarzellen ist CO2-intensiv. Angefangen beim Abbau der benötigten Rohstoffe über bei der Herstellung bis hin zur Installation wird jede Menge Energie verbraucht und Treibhausgase freigesetzt. Hilft Solarstrom also wirklich dem Klima? Ja, sagen Forscher der Universitäten von Utrecht und Groningen, die eine entsprechende Untersuchung durchgeführt haben.


    http://energyload.eu/energiewe…-industrie-klima-negativ/

  • Post faktische Wissenschaften:


    Wenn ein PV Modul aus purem Kohlestrom bestehen würde, wie viel CO2 wäre dann je Wp drin?


    ein Wp kostet heute keine 40 US Cent (Herstellung), das sind bei einem angenommenen Strompreis von sagen wir mal 10 US Cent 4 kWh je Wp. Wie lange braucht ein Modul, um mit einem Wp 4 kWh Strom zu generieren? = 4.000 g CO2


    Ungünstiger Standort in D. mit 800 kWh je kWp p.A. = 5 Jahre
    Guter Standort in Kenia mit 1.700 kWh (Ost/West Anlage mit 10° Neigung, auf ca. 1.200 m Höhe) = 2,35 Jahre
    Rügen mit 1.200 kWh (mieses Jahr ) Süd 0°; 20° Neigung = 3,33 Jahre


    Diese Rechenweise, habe ich von einem Ex-User übernommen. Sie bildet am besten ab, was für eine gequirlte Scheiße gelabert wird.


    Ein E-127 Anlage mit 7,6 MWp und 3.200 VLh (Rechnung) müsste nach dieser Rechnung: 14.592.000,- € Herstellungskosten haben (Nur Strom) . mit nur 2.000 VLh = immer noch 9.120.000 €


    *6 Jahre wird ja da 'angenommen', in diversen Wissenschaftlichen Arbeiten.


    Je größeren Unsinn man verbreiten möchte, um so umfangreicher ist die Studien und das Budget. Umgekehrt proportionale mit dem wissenschaftlichen Mehrwert des Ganzen.


    Ich erwarte, dass jeder Student der Studiengänge (4 bis 5 Semester) Maschinenbau, Elektrotechnik, Gebäudetechnik und artverwandt. nicht mehr als 60 min benötigt, um das sehr genau auszurechnen.

  • Zitat von PV-Berlin


    Je größeren Unsinn man verbreiten möchte, um so umfangreicher ist die Studien und das Budget. Umgekehrt proportionale mit dem wissenschaftlichen Mehrwert des Ganzen.


    Ich erwarte, dass jeder Student der Studiengänge (4 bis 5 Semester) Maschinenbau, Elektrotechnik, Gebäudetechnik und artverwandt. nicht mehr als 60 min benötigt, um das sehr genau auszurechnen.



    Keinen technischer Studiengang absolviert, daher bitte ich um Verständnis. Müsste man, wenn man es genau berechnen will, nicht auch die gesamte Wertschöpfungskette mit einbeziehen? Also Halbleiterherstellung, Transport, etc.?

  • Das ist ja der Witz bei dieser genialen Berechnung:


    Der (Endkunden)Preis bildet all dieses ab! Energie, Material, Personal, Transport etc. etc.

    Meine Dachterrassen-Guerilla-Halbinsel: 2,15 kWp (13 x Dunalsolar DS-50W + 2 x Solon 145W+ 6 x Conergy 200W) + Outback FM80 + 24V 900 Ah Trojan PzS + 3 × Steca Solarix PI 1100 + Parallelschaltbox + Netzumschalter

  • Unter der Voraussetzung, dass eine Gewinnerzielungsabsicht vorliegt. Nur wenn diese angenommen werden kann oder muss, dann kann man natürlich über Energiepreise und Verkaufspreise den Energiebedarf und Energierücklaufzeiten abschätzen.


  • Naja am Modul hängt noch bissi was mit dran. Wechselrichter, Installation, Wartung...


    Allerdings erzeugt ein solches Modul (etwa 70 Quadratzentimeter) in seiner Lebenszeit etwa 27kWh, und in einem System mit 100% Kohlestrom spart ein solches Modul dann etwa 27kg CO2-Emissionen ein.


    Um 1kg Silizium zu schmelzen benötigt man übrigens 0,3 kWh um es auf Schmelztemperatur zu bringen und eine halbe kWh für die Schmelzwärme. Zuzüglich Abwärmeverluste. Wie viele kg Silizium benötigt man für ein Wp? Wie dick sind die Wafer? Bei 0,3mm Dicke wiegt das Wp 50g und es wird etwa 1/25 kWh benötigt um es zu schmelzen.

  • Zitat von Litholas


    Um 1kg Silizium zu schmelzen benötigt man übrigens 0,3 kWh um es auf Schmelztemperatur zu bringen und eine halbe kWh für die Schmelzwärme. Zuzüglich Abwärmeverluste. Wie viele kg Silizium benötigt man für ein Wp? Wie dick sind die Wafer? Bei 0,3mm Dicke wiegt das Wp 50g und es wird etwa 1/25 kWh benötigt um es zu schmelzen.


    Nicht ganz, aber dadurch wird es nicht wesentlich mehr ...
    der typische Wafer ist 0,18 mm stark, allerdings wird für die Waferherstellung zusätzlich ca.0,14 - 0,15 mm Silizium je Wafer "weggesägt". Also ca. 0,33mm Silizium je Wafer.
    Die Rechnung mit 1x Schmelzen ist aber nicht die ganze Wahrheit ... Alles in allem geht man bei Solarmodulen Made in Germany (deutscher Energiemix) von ca. 400kg CO2 je kWp aus die nur den Wafer-Anteil betreffen. Dazu kommt noch das Glas, die Folien, der Rahmen, der elektrische Anschluss und der Wechselrichter. Angenommen Faktor 2 = 800kg dann hat die PV das innerhalb eines Jahres locker drinn.
    Gruß Matthias

    Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.
    5 kWp Solarworld / SMA

  • Zitat von PV-Loader

    bei der Herstellung bis hin zur Installation wird jede Menge Energie verbraucht und Treibhausgase freigesetzt.


    Das liegt nicht am Endprodukt, sondern an der Verwendung der falschen Energieträger, bei der Produktion.


    MfG Georg

  • Zitat von iron-age


    Das liegt nicht am Endprodukt, sondern an der Verwendung der falschen Energieträger, bei der Produktion.


    MfG Georg


    Lass Dich nicht aufs Glatteis führen, bzw in diesem Fall in den Nebel. Wenn ein Solarmodul mit 100% Kohlestrom hergestellt wird, dann verdrängt sein Strom auch 100% Kohlestrom.

  • Eben. Die interessantere Frage ist, ob der derzeitige Zuwachs an PV nachhaltig gestaltet werden kann.


    Wenn ein Modul (+BOS) drei Jahre braucht, um die Energie zurückzuzahlen, dann könnte nachhaltig alle 6 Jahre die Kapazität verdoppelt werden. Bei Wind sind wir bei 8-9 Monate als Energierücklaufzeit bzw.bei unter 2 Jahren für eine nachhaltige Kapazitätsverdoppelung.