Photovoltaik +Warmwasserspeicher + Durchlauferhitzer

  • Hallöle.
    Aktuell erwärme ich das Wasser mit einem elektronischen Durchlauferhitzer.
    Nun überlege ich mit um Stromkosten zu sparen einen Warmwasserspeicher anzuschaffen dessen Heizspirale das Wasser mit Hilfe einer Photovoltaik-Anlage vorwärmt, so dass der Durchlaufrhitzer dann nur noch die Temperaturdifferenz zu der Wunschtemperatur ausgleichen muss. ist das Effizient und so machbar?


    Ich möchte keine Solar-Thermie Anlage damit da keine Pumpe laufen muss, und keine Rohre für die Solarflussigkeit verlegt werden müssen. Außerdem würde eine Photovoltaikanlage auch im Winter die Warmwasseraufberaeitung unterstützen solange es nur hell ist, während die Solar-Thermie Anlage richtigen Sonnenschein benötigt, der im Westerwald nicht so oft vorkommt.
    Und die Kabel für die Photovoltaik-Anlage sind bereits vorhanden.
    Außerdem kann der Strom noch für andere Sachen genutzt werden wenn das Wasser die Zieltemperatur erreicht hat.


    Was meint ihr dazu?


    Gruß,
    Viktor.

  • Zitat von DonKamel

    Außerdem kann der Strom noch für andere Sachen genutzt werden wenn das Wasser die Zieltemperatur erreicht hat.
    Was meint ihr dazu?
    Gruß, Viktor.


    Ja, davon geht man allgemein aus bei einer Einspeiseanlage, denn Strom ist universeller nutzbar als Solarthermie,
    welche meistens dann anfällt, wenn man sie am wenigsten braucht.
    einstein0

    33 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    2 kW- Hybrid-Insel im Camper, BEV: Hyundai Kona. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung 10 kWh im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 10 kWh Li-Testspeicher.

  • Warmwasserspeicher vor dem DLE installieren, Sicherheitsgruppe etc, nicht vergessen,
    DLE muss solartauglich sein..


    viel Glück!

    Alle sagten das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht, und hats einfach gemacht.

  • Wärmepumpe mit eigenem Speicher vor den Durchlauferhitzer setzen.

    22.05.2012: 8,8 kW, 100 % Eigenverbrauch, netmetering mit Ferrariszähler [Belgien]
    25.02.2016: 2,6 kW, netmetering mit Vergütung [Niederlande]

  • Hallo Viktor,
    möglich ist dies, aber ob dies auch wirtschaftlich ist?


    1) Weist Du was das Equipment kostet?
    2) Die kWh vom Dach sind zwar günstiger als aus der Dose aber andere Energieträger kosten deutlich weniger als 10cent/kWh. Da kriegst du für die Einspeisung mehr!
    3) Wie kommst Du über das Winterloch?

    Grüße
    Didi


    2015: 1052 kWh/kWp; 2016: 1036 kWh/kWp; 2017: 1102 kWh/kWp; 2018: 1162 kWh/kWp; 2019: 1137 kWh/kWp; 2020: 1106 kWh/kWp

    "Handle so, wie du auch von anderen behandelt werden willst" (frei nach Kant)

    Steuern und Finanzamt (Dank an pflanze :))

  • Möglich ist der Ansatz wohl, ich würde ihn mal nicht als üblich bezeichnen ... Wirtschaftlichkeit mal außen vor.
    Was soll die Hardware kosten?
    Was kann gespart werden?


    Wenn Du einen Wasserspeicher anschaffen willst, dann sollte der eine Wärmepumpe drin haben.
    Ariston Nuos120 ... oder so ähnlich mal im Forum suchen.
    Die WP ist keine Raketentechnik, den Speicher zahlst Du eh und die WP brauchte nur ein paar Hundert Watt zur WW Bereitung, während ein DLE mit 15-23KW ran geht. DAS deckt keine normale PV auf einem EFH:!:


    Entsprechend dem Jahresstromverbrauch dann die Größe der PV planen.
    7KWp und 10KWp sind magische Grenzen, die man knapp drunter treffen oder deutlich überschreiten sollte.

    7 KWp PV an 5 KVA Hybrid WR speisen einen 10 KWh Speicher

    Plusenergiehaus mit Panasaonic Aquarea Monoblock 5KW, kein WP Zähler


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    ... bei Interesse einfach melden!

  • Nutze doch bitte mal die Suchfunktion hier im Forum! Es gibt dutzendweise Threads, die sich mit PV und Warmwasser beschäftigen. Von mir nur so viel: Wenn du das nicht selber machen kannst und dir auch keinen Stundenlohn zugestehst, dann solltest du das vergessen!

    Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann (Francis Picabia)

  • Moin Heiko, es ist ja nicht die Frage, ob man es machen kann, sondern ob es sich lohnt. Aktuell rechnet man mit 6-7 Cent für Wärmeenergie, wenn sie aus Öl oder Gas kommt. Wenn man sie aus einer PVA holt, die einspeist, dann kostet jede kWh 12 Cent, denn für den Preis hätte man sie verkaufen können. Die Sache kann sich also nur lohnen, wenn man Abregelverluste hat. Und wann treten die auf? Ganz selten mal im Sommer! Der ganzen Aufwand rechnet sich also nie, die 400 Tacken plus Installationskosten bekommt man nie wieder rein!


    Ich weiß, der grüne Gedanke zählt. Habe ich auch überhaupt nichts gegen. Ich bin nur der Meinung, dass man sehr viel mehr Leute als Nachahmer findet, wenn es grün ist und sich rechnet.

    Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann (Francis Picabia)

  • Zitat von DonKamel


    ...
    Außerdem würde eine Photovoltaikanlage auch im Winter die Warmwasseraufberaeitung unterstützen solange es nur hell ist,
    ...


    Der ist gut. :lol::lol::lol: