Speicher für PC-Betrieb (Nacht) in vorhandener 9KWh Anlage

  • Ich prügel mich mit dem Gedanken für die Nachtstunden mein Strombedarf (vor allen PC+Monitore+Licht), zu der bisherigen 9kwh Anlage, ab zu decken.
    Nun habe ich 20 alte Module 235W 37,3V die zu 60% defekt sind (bringen bei voller Sonneneinstrahlung noch 1,2 KW), die könnte ich auf die Garage legen um 2 x 280Ah 12V Batterien zu laden. Würde die in Reihe schalten damit sie auf 24V kommen. Dann einen Off-grid Rein Sinus Wechselrichter einfach auf die Phase/Stromkreis des Rechners klemmen. Ist so ein Gedanke machbar? Eigentlich brauche ich ja nix weiter dazu (Laderegler etc,) da der Off-grid ja alles selbst macht!
    Meine Sorge ist nur dann der PC. Was passiert, wenn die Batterien alle sind und der Wechselrichter den Stromkreis umschaltet. Geht der dann aus? Früher hätte ich den Gedanken nicht gefasst, aber die Geräte sind ja in Ihrer Technik immer besser geworden.
    Für gewisse Lösungsansätze wäre ich sehr glücklich! :juggle:

  • Die ausgesuchten Batterien sind nicht für Zyklenbetrieb geeignet.


    Die 600 Zyklen beziehen sich auf höchstens 20% Entladung. Bei 50% Entladung ist die Batterie nach 200 Zyklen fertig.


    Der Inverter scheint ein PIP Nachbau aus China zu sein und könnte zumindest das tun was er soll.


    Allerdings ist eine Insel zusätzlich zu einer 9,6Kw/p Anlage meist Unsinn. Schade um die 1000 Euro.


    Wenn schon Speicher dann AC basiert netzparallel.


    Kostet dann aber ab. 4000 Euro aufwärts

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  • :ironie: Ich verstehe einfach nicht, weshalb diese Solar-Aufkleber immer so teuer sein müssen! Insbesondere, wenn die Batterie, auf der sie kleben, für Segelboote und Camper besonders geeignet ist.


    Die angegebene Kapazität bezieht sich auf eine extrem lange Entladezeit (C100), in einer PV rechnet man aber besser mit C10. Hier findest du einen Rechner, um die C-Werte vergleichen zu können: http://www.polz.info


    Du solltest besser nach Traktionsbatterien (die für Kehrmnaschinen oder ähnlich) suchen oder nach Panzerplatten-Batterie. Die sind zwar etwas teurer in der Anschaffung, halten dafür aber deutlich länger, sprich, der Preis pro durchgeleitete kWh ist niedriger. Den WR selbst kenne ich nicht, aber normalerweise sollten die innerhalb einer zehntel Sekunde umschalten.

    Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann (Francis Picabia)


  • KLar ist das Unsinn. Für den Solarteur, denn 4000,- sind ja viel mehr als 1000,- :ironie:
    Wie man so was schreiben kann, ohne auch nur zu wissen wie die 9,6 kwp- Anlage funktioniert (Volleinspeiser? Eigenverbrauch?) und ohne zu bedenken, dass schon Bebrauchtmodule da sind, da tut mir der A. weh. :evil:

  • Danke für den Tipp mit den Batterien. Wieder was dazu gelernt! Meine gen. 9kwh Anlage mit Eigenverbrauch könnte ja am Tag die Batterien aufladen und dann Abends einspeisen..Das wäre auch ne gute Idee. Dann kann ich ja die 20 Module auf den Sperrmüll schmeißen! (das wollte ich aber nicht unbedingt). Denke aber das die Schaltung oder das Gerät WR etc. ganz anders sein müßte.

  • Zitat von knollsen

    Meine gen. 9kwh Anlage mit Eigenverbrauch könnte ja am Tag die Batterien aufladen und dann Abends einspeisen.


    Mal ganz grob gerechnet kostet es dich 10 Cent, um eine kWh zu erzeugen. Und es kostet dich 15 Cent, sie in einer Staplerbatterie zu speichern und wieder zu entnehmen (selber neu gekauft und bis auf 80% der Nennkappa runter genutzt). Eigene Kosten 25 Cent bei einem Erlös von 12 Cent für die Einspeisung, das ergibt einen garantierten Verlust von 50%. Sollte man unbedingt machen, um die Altersversorgung sicher zu stellen!

    Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann (Francis Picabia)

  • Also ich musste jetzt 2 x rechnen, um das jetzt nach zu vollziehen Vorausgesetzt man muß nach 6-10 Jahren nicht alles noch einmal nach kaufen. Ich hab es mal als Altersvorsorge gesehen, trau den ganzen Zeug aber nicht mehr so richtig. Vielmehr ist es ein Hobby um auch einen kleinen Beitrag an der Energiewende zu leisten.