Eigenversorger trotz Vermarktung von Regelleistung?

  • Verschiedene Firmen arbeiten daran, aus stationären kleinen Batteriespeichern Regelleistung anzubieten. Die Eigenversorgung des Haushalts soll durch die Dienstleistung nicht beeinträchtigt werden. Umstritten ist allerdings, ob die Anlagenbetreiber noch Eigenversorger sind – zumindest im rechtlichen Sinn. Sieht ein Netzbetreiber keine Eigenversorgung mehr gegeben, kann er die volle EEG-Umlage auf den genutzten Strom erheben.


    Soll ein Solarstromspeicher auch für Regelleistung genutzt werden, wird er mit anderen Batteriesystemen virtuell zu einem Großspeicher verknüpft. Braucht das Energieversorgungssystem kurzfristig elektrische Leistung, stellen die Speicher sie bereit. Muss das Energieversorgungssystem kurzfristig elektrische Leistung los werden, nehmen die Speicher sie auf. Das Anbieten von Regelleistung ist aber nur als zusätzlicher Nutzen gedacht. Vor allem schafft sich ein Betreiber einer Photovoltaikanlage ein solches Gerät an, um seinen eigenen Solarstrom zu speichern. Zu einem späteren Zeitpunkt kann er ihn dann verbrauchen. In seinem Nutzungsverhalten soll sich der Betreiber dabei nicht beschränken müssen, weil seine Batterie auch noch Regelleistung bereitstellt.


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