• Hallo zusammen,


    mein Name ist Alexander und ich komme aus dem Bergischen Land. Wir haben eine Doppelhaushälfte mit Flachdach. Da wir nächstes Jahr unser Dach neu Decken lassen müssen, möchten wir direkt eine PV Anlage installieren.
    Jetzt meine Fragen:
    Die Anlage sollte um die 7000 KW erzeugen.
    Kann mir jemand einen vernünftigen Hersteller empfehlen?
    Würdet Ihr einen Speicher empfehlen.
    Unser Haus steht frei, also keinerlei Verschattung durch andere Häuser oder ähnliches.



    Gruß Alexander

  • Womit willst Du das Flachdach denn neu decken lassen?
    Komplett flach oder flache Dachneigung in irgendeine Himmelsrichtung?


    Liegt euer Jahresstromverbrauch bei 7000KWh, oder warum soll die PV die 7000KWh erzeugen?
    BTW: 7000KWh sind viel, gibt es einen Grund dafür ... ein Ziel sollte es auch sein wenn möglich den Verbrauch zu reduzieren.


    Du brauchst Angebote von Solarteuren.
    Über Google, gelbe Seiten, den Marktplatz des Forums kannst Du an Kontakte kommen.


    Ein Speicher ist zur Zeit noch zu teuer. Lass ihn besser weg.


    Gibt es Dachaufbauten, die Schatten werfen?
    Eine Attika am Flachdach?
    Bilder vom Dach wären gut.

    7 KWp PV an 5 KVA Hybrid WR speisen einen 10 KWh Speicher

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  • Hallo,


    Ok, ein kleiner Fehler meinerseits. Wir verbrauchen zu viert ca. 3800 KW im Monat + eine zweite Wohnung mit ca. 3000 KW, wobei hier der Verbrauch den ganzen Erfolgt. (meine Eltern)
    Die Anlage sollte ca. 7000 Watt nicht KW bringen.
    Dacheindeckung wird Bitumenpappe sein mit 160 ´er Dämmung. Flachdach ohne Schräge. Das Dach ist komplett frei von Hindernissen, kein Kamin oder ähnliches. Das einziege was vorhanden ist, sind zwei Solartermie Kollektoren, 30 Grad aufgebaut, 5 Meter lang und einen Meter hoch.


    Mir ging es vorwiegend um Empfehlungen von Herstellern. Habe schon Kontakt mit der Firma Enerix aufgenommen, bekomme hier diese Woche die ersten Angebote. Jeder versucht mir halt einen Speicher zu verkaufen.


    Gruß Alexander

  • Arbeite mal bitte mit den richtigen Einheiten :wink: Der "Verbrauch" von Energie wird in kWh angegeben und das pro Jahr und nicht pro Monat. Die Einheit "kW" steht für eine Leistung.
    Du verbrauchst also 3800 kWh pro Jahr und deine Eltern 3000 kWh pro Jahr.
    Somit sollte die PV diese 7000 kWh abdecken, hast du das so gemeint? Abhängig vom Standort braucht es dann eine PV mit 7 bis 8 kWp, diese erzeugt dann pro 1 kWp zwischen 900 und 1050 kWh.


    Allerdings spielen bei der Auslegung noch viele andere Faktoen rein

  • Hi Alexander,


    Zitat von AlexB69

    . . . und ich komme aus dem Bergischen Land.
    Kann mir jemand einen vernünftigen Hersteller empfehlen?


    in Deiner Nähe ist z.B. der User svari (Solaris GbR, Andreas Savaris), den kannst Du mal ansprechen.
    http://www.photovoltaikforum.c…p?mode=viewprofile&u=3247


    Gibt im Forum aber noch mehr gute Solarteure.


    Zitat von AlexB69

    Wir haben eine Doppelhaushälfte mit Flachdach. Da wir nächstes Jahr unser Dach neu Decken lassen müssen, möchten wir direkt eine PV Anlage installieren.


    Sehr gute Idee!

    Zitat von AlexB69

    Die Anlage sollte um die 7000 KW erzeugen.


    Warum? Man plant eine PV nicht nach einem gewissen Stromertrag oder nach dem eigenen Stromverbrauch, sondern nach der verfügbaren (Dach)fläche und/oder dem verfügbaren Budget.
    Nur so kann man den günstigsten Preis für den selbst erzeugten und verbrauchten PV-Strom erzielen.
    Die Überschüsse werden auch heute noch so angemessen vergütet, dass sie dazu beitragen, die Kosten des selbst verbrauchten Stroms zusätzlich zu drücken, weil sie zur schnelleren und besseren Amortisation der ganzen PV-Anlage beitragen.


    Zitat von AlexB69

    Würdet Ihr einen Speicher empfehlen.


    Bedingt. Wenn`s Dir nur darum geht, Geld zu sparen dann nicht.
    Wenn Du Spaß am Speicher und an der (Teil)autarkie hast, dann ja.


    Wie groß ist Dein Dach denn?
    Und würdest Du die ST auch an die Fassade oder an einen anderen Ort hin umbauen?

  • Hallo Ralf,


    danke für die Antworten.


    Wir verbrauchen ca. 3800 KWh und meine Mutter noch einmal ca. 3500 KWh, daher kamen die 7000. Es ist aber auch eine Frage des Geldes, es stehen ca. 12.000€ zur Verfügung. Vielleicht auch ein wenig mehr, wenn das Dach nicht zu teuer wird.


    Ich denke den Speicher werde ich nicht nehmen, da meine Mutter den ganzen Tag zu Hause ist und den Strom verbrauchen kann. Wir müssen wahrscheinlich nur von zwei auf einen Stromzähler reduzieren, lt. unserer Stadtwerke.


    Unser Dach hat ca. 95 m², ohne Kamine o.ä.. Jedoch zwei Solarthermie Kollektoren liegen an einer Seite Richtung Süden.
    Habe mir ein wenig erklären lassen, dass man auch eine Ost West Anordnung machen kann um somit mehr m² zu nutzen.
    Die Umlaufende Attika hat eine Höhe von ca. 10 cm.



    Gruß Alexander

  • Zitat von AlexB69


    Unser Dach hat ca. 95 m², ohne Kamine o.ä.. Jedoch zwei Solarthermie Kollektoren liegen an einer Seite Richtung Süden.
    Habe mir ein wenig erklären lassen, dass man auch eine Ost West Anordnung machen kann um somit mehr m² zu nutzen.
    Die Umlaufende Attika hat eine Höhe von ca. 10 cm.


    Alles klar, aber wie sind die Abmessungen des Daches und die Ausrichtung der Dachkanten vs Süden?
    Und bitte gleich die S.. thermie Kollektoren einzeichnen und deren Bauhöhe angeben.
    Attika 10 cm - günstig, kein Schatten :D

  • Zitat von AlexB69

    Dacheindeckung wird Bitumenpappe sein mit 160 ´er Dämmung. Flachdach ohne Schräge.


    ich nehme mal an "Bitumenpappe" ist nicht das was du auf dein Dach bekommst sondern ein "ungangssprachlicher" Ausdruck dafür.
    wenn das neu gemacht wird, warum dann nur 160 mm Dämmung ?

  • Du solltest mal auf http://re.jrc.ec.europa.eu/pvgis/apps4/pvest.php gehen und dir berechnen lassen, mit welchem Ertrag du rechnen kannst. Um heraus zu finden, ob eine Ost-West-Anlage Sinn für dich machen kann, berechnest du einmal eine Ost-Anlage und dann eine West-Anlage (meistens kein großer Unterschied) und addierst die Werte. Wirksam für die Energiegewinnung ist immer die Schattenfläche; deshalb bekommt man mit einer Ost-West-Anlage zwar mehr Quadratmeter Panele aufs Flachdach, aber sie bringen nicht das Maximum an Ertrag. Solarpanele sollten mindestens einen Anstellwinkel von 20° haben, damit Schnee und Dreck eine Chance haben abzutröpfeln.


    Es gibt aus Plastik gefertigte Untergestelle, die dann mit Sand oder Kies befüllt werden, damit die Panele nicht zu UFOs (unwanted flying object) werden. Der Vorteil ist, dass die Dachhaut nicht punktiert werden muss. Der Nachteil ist, dass man den Statiker fragen muss, ob das überhaupt geht.


    Was Batterien angeht, so sind Fertiganlagen reiner Luxus. Um in die Zone zu kommen, in der man zumindest kein Minus macht, muss man viel selber machen (etwa die Batterie selber bestellen, selber planen etc.) und dazu muss man auch einiges Wissen zusammen tragen. Hier ist ein guter Startpunkt: http://wiki.polz.info/doku.php

    Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann (Francis Picabia)

  • So, hallo zusammen,


    ich habe mein erstes Angebot bekommen. Anlage Ost - West Ausrichtung.
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    Anstellwinkel 15 °
    Wechselrichter Fronius Symo 7.03-M.


    Auf die Frage der Dämmung. Da ich ein Flachdach mit Bitumeneindeckung habe, benötige ich eine Gefälledämmung und hier sind 160 mm der min Wert.


    So wie die Anlage aufgebaut werden soll, gibt es keinerlei Verschattung.


    Die Anlage soll komplett mit Aufbau, Montage usw. ca. 12.000€ Brutto kosten. Ist das so wohl OK?


    Alexander