PV auf 2FH in Bayern

  • Guten Tag,


    erstmal Respekt für dieses Klasse Forum. :danke:


    ich baue im Moment ein 2FH. Das Haus hat ein Satteldach mit 25° Dachneigung das Richtung Süd-West ausgerichtet ist.
    nutzbare Fläche für die Installation sind 125m².


    Wir selbst sind im Moment noch zu zweit. (2000kWh)
    Die Mietswohnung ist für 4 Personen ausgelegt. (4000kWh)
    Als Heizung kommt eine Erdwärmepumpe zum Einsatz (2500kWh)


    Das nächste Auto, vermutlich in 4-5 Jahren fällig, soll definitiv ein E-Fahrzeug werden.


    Meine Überlegungen:


    Volle Ausnutzung der Dachfläche sprich ca 15,5 kWp.
    Vorerst auf die Installation eines Akkus zu verzichten und diesen bei Bedarf nachzurüsten.


    Meine Fragen:


    Ist es möglich meinen zukünftigen Mieter den Strom zu verkaufen und somit einen höheren Ertrag zu erhalten?
    Ich dachte an die Installation eines Vor-Rückwärtszähler und an einen privaten Unterzähler für die Mietswohnung.
    Ich könnte meinen Vermieter den Strom zum normalen Netzpreis von ca. 24 Cent (je nach aktuellen Tarif) verkaufen.


    Vorteil für mich:
    - Ertrag ist doppelt so hoch wie bei 12 Cent Einspeisevergütung.
    - Dennoch vorhandener Überschuss kann zusätzlich eingespeist werden.


    Vorteil für Mieter:
    - Er spart sich die Zählergebühren


    Nachteile sehe ich im Moment keine.


    Was haltet ihr von der Idee?
    Ist dies so realisierbar?
    Ist es wirtschaftlich sinnvoll?


    Da wir das Haus schon zu 95% in Eigenleistung errichten ist es mir, zumindest im Moment leider nicht möglich mich bis ins kleinste Detail mit diesem Thema zu befassen. Gerade ob es rechtliche Probleme beim Stromverkauf an Mietern gibt.


    Ich hoffe einer der Experten hier kann mir ein kurzes Feedback geben.


    Vielen Dank


    Daniel

  • Idee an sich gut :)
    das Problem ist dann der Stromverkauf an Dritte, d.h. es wird die volle EEG Umlage
    für den verkauften Strom fällig,
    Ebenso beachten dass der Mieter trotzdem die Wahlfreiheit seinen Stromanbieter frei zu wählen,
    ist aber eine Sache des Mietvertrages :) und machbar.


    Also doppelter Ertrag beim Verkauf ist nicht ganz realistisch, eher das 1,5 fache :)


    Wo wohnt das Haus in Bayern ?

    ZOE intens 10/2014, Kona 12/2018, Peugeot e-208 11/2020, 2021

    Hyundai I5, P45 Paket seit 07/2021 :), Enyaq 80 bestellt
    9,69 kWp = 38 St. WSP-255P6, STP10000-10
    6,7 kWp = 28 St. Risen 240, STP5000-20
    Solar-Lamprecht - 90765 Fürth - mail: info @ solar-lamprecht.de

  • Das geht aber schnell... :danke:


    1,5 wäre ja immer noch besser als 1,0.


    Er spart sich ja die Zählergebühr und muss sich auch sonst um nichts kümmern. Im Fall der Fälle kann man ja noch 1 oder 2 Cent billiger sein als die Netzanbieter und dann sagt er sicherlich zu.


    Das Haus wohnt in 91077


    Viele Grüße

  • Zitat von Cutout

    Das geht aber schnell... :danke:


    Das Haus wohnt in 91077


    Viele Grüße


    oh, sozusagen hier um die Ecke :)


    Wie weit ist der Baufortschritt, Dach schon gedeckt ?
    bzw. wann soll es realisiert werden ?

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  • die zum Vergleich betrachteten 24 cent Strompreis sind doch brutto.
    also 20 cent netto
    jetzt noch 6 cent EEG Umlage
    dann bleiben noch vielleicht 1,5 cent pro kWh übrig im Vergleich zu den 12,x cent Einspeisevergütung


    ich sehe da kein vernünftiges Verhältnis zwischen Chance und Risiko

  • Zitat von jodl

    die zum Vergleich betrachteten 24 cent Strompreis sind doch brutto.
    also 20 cent netto
    jetzt noch 6 cent EEG Umlage
    dann bleiben noch vielleicht 1,5 cent pro kWh übrig im Vergleich zu den 12,x cent Einspeisevergütung


    ich sehe da kein vernünftiges Verhältnis zwischen Chance und Risiko


    so kann man nicht ganz Rechnen, man sollte da von den Gestehungskosten ausgehen
    und die sind im Bereich von ca. 7 bis 9 Cent je kwh


    und schon sind wir bei ca. 5 6 Cent je kwh

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  • Zitat von michaell

    so kann man nicht ganz Rechnen, man sollte da von den Gestehungskosten ausgehen
    und die sind im Bereich von ca. 7 bis 9 Cent je kwh


    und schon sind wir bei ca. 5 6 Cent je kwh


    warum sollte man da von den Gestehungskosten ausgehen?
    die mit den Gestehungskosten produzierte Energie kann man entweder relativ einfach und risikolos für 12,x cent einspeisen, oder man bindet sich den Aufwand und das Risiko des Verkaufs an den Mieter ans Bein und hat 1,5 cent mehr.


    dem Aufwand und Risiko des Mieterverkaufs stehen nicht die 5-6 cent gegenüber, sondern nur die 1,5 cent Mehrerlös gegenüber der risikolosen Einspeisung

  • Mahlzeit,


    aktueller Stand ist:
    Gutexplatten montiert und die Konterlattung drauf.
    Zwischen Weihnachten und Neujahr werde ich dann decken. Die Ziegel sind schon da.


    Das mit dem Mieterverkauf ist ja auch noch nicht so brisant. Ein Zähler zu montieren ist ja keine große Geschichte.


    Die wichtigere Frage ist eigentlich lohnt es sich das Dach zu zupflastern oder doch lieber eine kleinere Anlage?


    Viele Grüße
    Daniel

  • Wenn die Möglichkeit da ist und man entsprechende Verbräuche hat, dann Dach voll machen, ist meine Meinung


    Dann halt die 10 kw/p Grenze beachten, danach kommen ein paar Sachen dazu
    die man locker wieder einspielt wenn man ab 13 kw/p auf dem Dach bekommt.


    Vor allen wenn es auch dazu kommt, in der Zukunft sich ein E-Auto zu zulegen,
    da ist jede kwh ins Auto zu speichern einiges Wert,


    Denn das teilweise noch kostenlose Laden an Ladestationen wird auf absehbarer Zeit vorbei sein
    und da sind dann Preise wie Strom Zuhause schon einiges Wert,

    ZOE intens 10/2014, Kona 12/2018, Peugeot e-208 11/2020, 2021

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  • Hallo,


    ich habe 125m² Richtung Südwest bei einer Neigung von 25 Grad.


    Das sollten so 15,5 kWp sein oder?


    Lohnt es sich die Installation selbst zu machen?
    (Montage der Module und die Verdrahtung auf DC Seite)


    Viele Grüße