21376 | 7kWp || 1579€ | Solarworld

  • Standort
    Geplante Inbetriebnahme 1. Januar 2007
    PLZ - Ort 21376
    Land Deutschland
    Dachneigung 35 °
    Ausrichtung Süd
    Art der Anlage
    Nachgeführt stationär
    Dacheindeckung Dachstein aus Beton
    Aufdachdämmung
    Dachgröße 0 m 0 m 0 m²
    Höhe der Dachunterkante 0 m
    Eigenverbrauch laut EEG
    Freier Zählerplatz vorhanden
    Ertragsprognose pvgis (kWh/kWp) 0
    Eigenkapitalanteil 30 %
    Fremdfinanzierungszinssatz 0 %
    Grund der Investition 7 % Rendite sollten es mindestens sein
    Verschattung
    Angaben zur Verschattung
    Infotext
    Angebote
    Angebot 1
    Einstellungsdatum 29. November 2018
    Datum des Angebots 9. Februar 2006
    Preis pro kWp (ohne MwSt) 1579 €
    Ertragsprognose (kWh/kWp) 0
    Anlagengröße 7.54 kWp
    Infotext
    Module
    Modul 1
    Anzahl 26
    Hersteller Solarworld
    Bezeichnung Solarworld Plus SW 290 Watt mono
    Nennleistung pro Modul 5 Wp
    Preis pro Modul 215.6 €
    Wechselrichter
    Wechselrichter 1
    Anzahl 1
    Hersteller SMA
    Bezeichnung SMA WR Tripower 7000TL-20
    Preis pro Wechselrichter 1759.53 €
    Mpp-Tracker 1
    Mpp-Tracker 2
    Mpp-Tracker 3
    Montagesysteme
    Hersteller Schletter
    Bezeichnung Typ Rapid+
    Preis pro Montagesystem 1147.24 €
    Typ
    Stromspeicher
    Stromspeicher 1
    Anzahl
    Hersteller
    Bezeichnung
    Kapazität
    Preis pro Stromspeicher
    Montage & Sonstige Leistungen
    Komplettmontage
    Gerüst incl.
    Mithilfe
    Anschluss AC
    Aufständerung
    Reduzierung der Einspeiseleistung (EEG2012) nicht bekannt
    Anmeldung VNB / Netzbetreiber
    Dachintegriert
    Datenlogger
    Hersteller des Datenloggers

    Hallo Zusammen,


    meine Freundin und ich wollen nächstes Jahr das Projekt Hausbau angehen und als Unterstützung unserer Wärmepumpe eine PV-Anlage nutzen. Konkret ist noch nichts. Wir haben uns von mehreren Bauunternehmen (GU) Angebote für eine PV-Anlage eingeholt und ich war von den Preisen etwas "überrascht". Der eine Anbieter möchte 9000€ für 4kWp, der andere 4750€ für 2,08 kWp.


    Aufgrund der Preise habe ich mir heute ein Angebot eines lokalen Unternehmens geholt. Wie gesagt gibt es noch kein konkretes Haus, Dachform und Ausrichtung, aber ich möchte mich gerne schon mal informieren, mit welchen Preisen ich zu rechnen habe.


    Zusätzlich zu den o.g. Kosten kämen noch folgende Kosten hinzu


    - Zuleitung WR -> Zählerschrank. 6mm² 42,78€
    - Solarkabel 1x6mm² 278,65€
    - Erdungskabel NYY 1x16mm² 188,64€
    . Betriebsfertige Installation, E-Technik gemäß VDE-N 4105 1274,37€
    - Betriebsfertige Installation, Dacharbeiten, Einrichten der Baustelle, Schneiden Zeigel, Montage und Einrichten der Module, Anschluss der Solarkabel mit den Modulen, Verlegung der Modulleitungen: 1494,40€
    - Elektro-Anschluss-Set, Leitungsschutzsschalter, Zählerschrank-Kleinbauteile, Kabelkanal, u.w. 278,34€
    (- Internet Anschluss-Set, Kabelsatz Rj45 72,37€ - wahrscheinlich aufgrund der zusätzlich angebotenen Batterie, die ich hier aber nicht aufgeführt habe)


    Insgesamt kommt die Firma so auf einen Netto-Endpreis in Höhe von 12069,55€.


    Sind die Komponenten vernünftig? Sind die Preise markt-üblich?


    Wäre schön, wenn ich von Euch eine kurze Meinung zu dem Angebot hören könnte.


    Viele Grüße,
    teutates

  • Zitat von teutates

    Sind die Komponenten vernünftig? Sind die Preise markt-üblich?


    Mit den Modulen und dem WR machst Du nichts verkehrt, es sei denn, Du kaufst diese zu den Preisen - das ist mindestens €300,-/kWp zu hoch, da es sich um einen Neubau handelt und Dinge wie Gerüst und Zählerschrank ohnehin neu gesetzt werden. Heute stand hier ein Angebot mit SMA EnergyMeter und SHM für €1200,-/kWp drin und diese Geräte fehlen bei Dir sogar noch, um die dynamische 70% Regel umzusetzen. Zudem ist der WR mit 26 Modulen nicht gut ausgelegt, da man 2 x 13 verstringen müsste. Hast Du einen Belegungsplan bekommen und/oder kannst uns Bilder vom Dach mit Bemaßung zur Verfügung stellen? Gibt es Schatten?

  • Hallo hgause,


    danke schon mal für Deine Antwort. Einen Belegungsplan gibt es nicht, ebenso wenig wie ein Dach. Ich hatte hier auch schon einen Thread eröffnet mit der Frage, ob die Dachausrichtung nach Süd oder Ost/West gemacht werden soll. Wie Du siehst: Alles in grober Planung und ich wollte mir jetzt erst mal einen ersten Überblick über Angebot abseits von GUs machen. Eine Verschattung sollte aber später nicht vorliegen.


    Ich muß noch dazu sagen, daß in den Installationskosten auch noch die Kosten für das Anschließen einer Batterie inkludiert ist. Der kWp-Preis sollte also noch etwas drunter liegen. Aber es ist schon mal eine gute Info, daß ich mit ca. 1200€/kWp rechnen muß / darf. Kein Vergleich zu den 2300€ / kWp vom Bauunternehmer.


    An wann ist 70% weich denn sinnvoll? Bei einem relativ hohem Eigenverbraucht?


    Du hast geschrieben, daß der WR mit 26 Modulen nicht gut ausgelegt sei. Wie soll man die Module denn verstringen?

  • Lass die PV aus dem Leistungsumfang "Hausbau" am besten raus.
    Die PV wird dadurch i.d.R. bei besserem Preis besser ausgelegt sein in Bezug auf Generator und WR.
    Die getrennten Rechnungen machen es für Dich als PV Unternehmen einfacher.


    Gerüst usw. gerne mit nutzen und das Dach für PV optimieren.
    Also SAT, Kamin usw. weit weg planen.


    Gesendet mit Tapatalk

    7 KWp PV, Bosswerk 4,6 KVA Hybrid Wechselrichter, 5 KWh Liontron LiFePO4 Speicher

    Plusenergiehaus, autark von März bis Oktober, mit Panasaonic Aquarea Monoblock 5KW


    Verkaufe: SMA SunnyHomeManager 1.0 Bluetooth mit D0-Auslesekopf für SHM1.0

  • Vergiss den Speicher, sowas ist noch zu teuer. Speicher kostet Geld aber erzeugt keinen Strom.

    Zitat von teutates


    An wann ist 70% weich denn sinnvoll? Bei einem relativ hohem Eigenverbraucht?


    70% weich ist dann sinnvoll wenn man sicherstellen kann, daß die Leistung oberhalb 70% sinnvoll verbraucht werden kann wenn sie denn mal auftritt. Dabei darf man den möglichen "Gewinn" durch 70% weich nicht überbewerten, eine nichtbegrenzte und optimal ausgerichtete Anlage bringt lediglich 3 bis max. 5 % mehr Ertrag wie eine fest auf 70% abgeregelte Anlage gleicher Ausrichtung.
    Bei einer Ost/West Anlage lohnt 70% weich nicht, denn durch die Anordnung der Module auf gegenüberliegenden Dachseiten wird entweder garnicht oder höchst selten die 70% Marke geknackt. Die Sonne scheint nunmal immer nur auf einer Seite des Daches :wink:


    Zitat von teutates

    Du hast geschrieben, daß der WR mit 26 Modulen nicht gut ausgelegt sei. Wie soll man die Module denn verstringen?


    Bei einem dreipasigen WR wie dem STP von SMA beträgt die max. Stringspannung 1000 Volt, der optimale Arbeitspunkt liegt beim SMA STPxxxx bei 580 Volt. Mit 26 Modulen in einem String würde man die max. zulässige Stringspannung weit überschreiten, folglich müssen 2 Strings mit je 13 Modulen gebildet werden.
    13 Module (Standard-60Zeller) ergeben bei ungünstigen Bedingungen (Wärme im Sommer) eine Stringspannung von etwa 385 Volt was weit ausserhalb des optimalen Bereichs liegt und deshalb zu vermeiden ist. M:E. sollten an einem 1000 Volt Gerät mindesten 16 Module in einem String liegen. Im Idealfall sind es 22-23 Module (abhängig von den Moduldaten, manchmal gehen noch 23, bei höherer Modulleistung nur noch 22).
    Bei einphasigen Geräten muss wieder neu gerechnet werden, da gehen kürzere Strings. Nach oben sind aber engere Grenzen gesetzt, der SMA SB 4000 TL-21 "kann" z.B. "nur" bis max. 750 Volt.

    mit freundlichem Gruß
    smoker59