PV finanzieller Unterschied Privat - Gewerbeimmobilie

  • Hallo Zusammen,


    ich bin neu hier im Forum und habe einige Fragen und würde mich freuen wenn mir hier von den Experten geholfen werden könnte.


    1. Gibt es einen Unterschied bei der Einspeisevergütung ob die PV auf einem Privathaus oder einer Gewerbeimmobilie genutzt wird?


    2. Ab 10 KW installierter Leistung muss ich ja EEG Umlage entrichten bei der Einspeisung.
    Trifft das auch bei Gewerbeimmobilien zu.


    3. Wenn die Anlage so klein ist das ich die erzeugte Leistung komplett für den Eigenverbrauch nutzen kann. Muss ich die Anlage dann überhaupt anmelden?


    Aktuell überlege ich eine PV Anlage auf ein Wohnhaus zu bauen das nur gewerblich genutzt wird.


    Über konstruktive Rückmeldungen würde ich mcih sehr freuen.


    Grüße


    maeusekino

  • Zitat von maeusekino

    1. Gibt es einen Unterschied bei der Einspeisevergütung ob die PV auf einem Privathaus oder einer Gewerbeimmobilie genutzt wird?


    nein


    Zitat von maeusekino

    2. Ab 10 KW installierter Leistung muss ich ja EEG Umlage entrichten bei der Einspeisung.


    nein


    Zitat von maeusekino

    Trifft das auch bei Gewerbeimmobilien zu.


    nein


    Zitat von maeusekino

    3. Wenn die Anlage so klein ist das ich die erzeugte Leistung komplett für den Eigenverbrauch nutzen kann. Muss ich die Anlage dann überhaupt anmelden?


    ja

  • Zitat von maeusekino

    2. Ab 10 KW installierter Leistung muss ich ja EEG Umlage entrichten bei Eigenverbrauch.


    ja


    Zitat von maeusekino

    Trifft das auch bei Gewerbeimmobilien zu.


    ja

    20.12.11: 11,28 kWp | 22 (-10°) + 26 (-100°) Q.PRO 235 | STP 10000TL-10

    26.03.12: 9,18 kWp | 18 (80°) + 18 (-100°) Q.PEAK 255 | STP 8000TL-10

    17.08.15: 5,72 kWp | 22 (80°) Q.PRO 260 | STP 5000TL-20

    alle DN 22°


    FTP-Hosting für Photovoltaikanlagen - self.Logger.solar

    API für Prognosedaten zur Solarproduktion - Forecast.Solar

  • Zitat von KKoPV


    ja



    ja


    bitte richtig zitieren und nicht das zitierte einfach ins Gegenteil verändern :twisted:
    dann ist es nämlich kein Zitat mehr

  • Besser ;-)


    Zitat von jodl


    nein


    bei Eigenverbrauch: ja


    Knut

    20.12.11: 11,28 kWp | 22 (-10°) + 26 (-100°) Q.PRO 235 | STP 10000TL-10

    26.03.12: 9,18 kWp | 18 (80°) + 18 (-100°) Q.PEAK 255 | STP 8000TL-10

    17.08.15: 5,72 kWp | 22 (80°) Q.PRO 260 | STP 5000TL-20

    alle DN 22°


    FTP-Hosting für Photovoltaikanlagen - self.Logger.solar

    API für Prognosedaten zur Solarproduktion - Forecast.Solar

  • Zitat von jodl


    nein


    Mit der Ausnahme, wenn die Gewerbeimmobilie im Außenbereich liegt und kein Wohngebäude ist, daß es voweiteren Bedingungen abhängt ob es nur die Basisvergütung gibt.

  • Vielen Dank für die Rückmeldungen.


    Vorhaben ist wie folgt, ich kann eine Dachfläche von einem Wohnhaus unentgeltlich nutzen.
    Es wird gewerblich genutzt und es besteht ein Mietvertrag für mindestens 10 Jahre.


    Die Idee ist nun eine PV Anlage auf das Dach zu bauen und diese dem Mieter zu verpachten.
    Da der Stromverbrauch dort "sehr hoch" ist, gehe ich davon aus das der selbstgenutze Solarstrom auch sehr hoch ist.
    Hauptzeit von ca. 7:30 - 17:30. Es gibt dort Klimageräte, Serverschränke etc.
    Er müsste somit keine EEG Umlage bezahlen. Wenn ich das richtig verstehe auch nicht wenn die Anlage z.B. 13 Kwp hat.


    Was gibt es bei so einer Konstellation aus finanzieller Sicht besonderes zu beachten.
    Hat jemand so einen ähnlichen Fall schon gehabt, oder mit einer verpachteten Solaranlage Erfahrungen gesammelt?


    Grüße


    maeusekino

  • Zitat von maeusekino

    Da der Stromverbrauch dort "sehr hoch" ist, gehe ich davon aus das der selbstgenutze Solarstrom auch sehr hoch ist.
    Hauptzeit von ca. 7:30 - 17:30. Es gibt dort Klimageräte, Serverschränke etc.
    Er müsste somit keine EEG Umlage bezahlen. Wenn ich das richtig verstehe auch nicht wenn die Anlage z.B. 13 Kwp hat.


    Da hast du etwas falsch verstanden.


    Zitat von maeusekino

    Hat jemand so einen ähnlichen Fall schon gehabt, oder mit einer verpachteten Solaranlage Erfahrungen gesammelt?


    Zunächst gehört schon mal dazu, dass der Mieter/Pächter der Immobilie auch eine PV-Anlage dazu pachten/betreiben möchte. :wink:
    Und letztendlich müsstest du dir ausrechnen, was du an Miete für die PV-Anlage haben musst, damit es kein Zusatzgeschäft für dich wird und sich glz. die Sache aber noch für den Mieter der PV-Anlage lohnt.


    Vielleicht solltest du auch noch bedenken: Die Zahlung der EEG-Vergütung ist eine sichere Einnahme; die Zahlung einer Miete nicht unbedingt.

    Viele Grüße

    Bento


    Auch an Tagen, an denen der Himmel grau ist, ist die Sonne nie ganz verschwunden.
    (Arnaud Desjardins)