Komplexe Lösung Mix Eigenverbrauch, Nulleinspeisung und EEG?

  • Hallo Forumsmitglieder,


    ich möchte zusätzlich zu einer


    1. 6,4 KWP Bestandsanlage aus 2009 mit Eigenverbrauch von 30% noch


    2. eine 1,25kWP Anlage mit Speicher von 5kWh zur Nulleinspeisung. (PV und Batterien vorhanden). Diese möchte ich nur melden aber nicht ans EEG.


    3. Und eine Anlage aus je 6x 250kWP in Süd,West,Ost und Nord Ausrichtung (4×1, 5kWP) und 12kWh Speicher die aufgrund der Vorsteuersteuer ins EEG eingebunden und über KFW finanziert wird. Diese würde ich falls es Sinn macht auch für eine Speichercloud zur Verfügung stellen.


    Für die Anlage 3 hatte ich erst an die BYD Speicher von Fenecon gedacht möchte jedoch auf jeden Fall die Pylontech LitePo4 Speicher nutzen die ich genial finde.


    Funktioniert das Konzept aus Eigenverbrauch, Nulleinspeisung und KFW geförderten (Schwarm-) Speicher?


    Wie kommen der Elektriker und die EON damit klar dass ich erstrangig Eignstrom von 2. dann 3. und erst dann 1. nutzen möchte?


    Welchen Anbieter kann man für 3. verwenden?


    Vielen Dank für Eine Ideen und Ratschläge!


    Boris

  • ich sehe an deinem Konzept maximale Komplexität, Aufwand und Kosten
    dem gegenüber steht minimale Leistung und Erträge.
    ich finde das ganze "maximal bescheuert", so was kann man machen wenn das Geld unbedingt weg muß und einen total langweilig ist.
    googel mal nach dem "Prinzip KISS"

  • Hi Jodl ein konstruktive Antwort wäre vielleicht besser gewesen:


    1. Ist Bestand der super läuft und die Kohle inklusive direkten Eigenverbrauch bringt.


    2. 1,25kWP und Batterien die ich sowieso habe. Hier macht es bestimmt Sinn keine Vorsteuern, AFA und KFW in Anspruch zu nehmen. Diese Anlage aus dem EEG genommen kann mir sicherlich einen großen Teil des Eigenverbrauches decken. Umsatzsteuer durch Privatentnahmen fällt daher in 3. nur noch sehr gering an. Einzige Kosten Hybridwechselrichter der Nulleinspeisung kann.


    3. Hier jetzt Speicheranlage die sich sicherlich nicht rechnet. Diese schaffe ich rein wegen der Notstromfunktion und der Abschreibung an.


  • ***Sag denen einfach - "ICH trumpe jetzt" und schon blickst du in strahlende Gesichter und dir wird jeder weitere Wunsch von den Augen abgelesen :ironie:

  • Zitat von Borisu

    Diese schaffe ich rein wegen der Notstromfunktion ... an.


    Mein Beileid zu Deinem schlechten Netz. :(

    Wieviel Tage Stromausfall (und am Stück) hattest Du in den letzten Jahren?


    Knut

    20.12.11: 11,28 kWp | 22 (-10°) + 26 (-100°) Q.PRO 235 | STP 10000TL-10

    26.03.12: 9,18 kWp | 18 (80°) + 18 (-100°) Q.PEAK 255 | STP 8000TL-10

    17.08.15: 5,72 kWp | 22 (80°) Q.PRO 260 | STP 5000TL-20

    alle DN 22°


    FTP-Hosting für Photovoltaikanlagen - self.Logger.solar

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  • Moin Boris, schau dir mal die Seite hier an: http://wiki.polz.info/doku.php Da geht es ein bisschen über Inseln und viel über Batterien, insbesondere darüber, wie man die behandeln muss. Du kannst natürlich einen Hybrid-WR einsetzen, preiswerter wird es wahrscheinlich mit einem Insel-WR und dann schaltet man ein Teilnetz im Haus wzischen WR und Netz hin und her. Die Umschaltspannung stellst du dann so ein, dass beispielsweise bei 50% Batteriestatus aufs Netz geschaltet wird und bei über 95% wieder auf Insel-WR (damit die Batterie zuverlässig immer mal wieder voll wird und nicht sulfatiert).


    Das dürfte die einfachste Möglichkeit sein, so etwas zu realisieren; da physikalisch ausgeschlossen ist, dass du einspeisen könntest, ist es eindeutig keine EEG-Anlage und für die Umlagezahlung ist die Anlage zu klein. Wenn du das Teilnetz so auslegst, dass du im Sommer Vollversorgung hast, dann verbrauchst du wirklich jede kWh, die du erzeugst (natürlich abzüglich Verluste). Wenn du im Sommer etwa 20% verwirfst, dann ist die Anlage sehr nahe am Kostenoptimum. Da du bei einer Insel keine Fachfirma beauftragen musst (ich würde aber die Abnahme durch einen Elektriker machen lassen, nur so wegen der Versicherung), kann diese Lösung sogar sehr preisgünstig für dich sein.

    Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann (Francis Picabia)

  • Hallo KKOV,
    da hast Du natürlich recht dass das Netz nicht allzu schlecht ist ;-) 2 Ausfälle im letzten Jahr über 2 Stunden gab es jedoch was auch zu überleben ist. Dennoch möchte ich vorbauen weil ein wirklich langer Ausfall bei dem im Winter vielleicht sogar die Heizung ausfällt keine Kleinigkeit wäre. Klar sind das Luxusprobleme ;-)


    Danke JD Henning,
    pragmatisch aber nicht unbedingt meine Traumlösung da hört sich die Alternative von Feneken doch etwas komfortabler an.


    Hallo Kalle Bond,
    warum darf "Mann" in seinem Hobby nicht auch mal bescheiden "Trumpen" ?


    An Alle,
    die generelle Frage bleibt ob es nicht Sinn macht den Eigenbedarf zu 60-80% als Nulleinspeisung zu fahren und nur den darüber hinausgehenden Anteil dann per EEG zu managen. Dann braucht man auch nicht zur einen oder anderen Fraktion zu gehören.
    LG und einen schönen Adventsabend noch

  • Hi,


    Zitat von Borisu

    da hast Du natürlich recht dass das Netz nicht allzu schlecht ist ;-) 2 Ausfälle im letzten Jahr über 2 Stunden gab es jedoch was auch zu überleben ist. Dennoch möchte ich vorbauen weil ein wirklich langer Ausfall bei dem im Winter vielleicht sogar die Heizung ausfällt keine Kleinigkeit wäre. Klar sind das Luxusprobleme ;-)


    Darauf wollte ich auch hinaus ;-)


    Und für das Luxusproblem haben wir sicherheitshalber einen 8kW Kamin ...


    Knut

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    17.08.15: 5,72 kWp | 22 (80°) Q.PRO 260 | STP 5000TL-20

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