Vorüberlegungen zu freistehender Anlage in 2017/18

  • Hallo Leute,


    Wir haben eine realtive grosse Wiese die zur zeit nicht genutzt wird (ausser zum rasenmähen)
    Siehe bild. Das rote quadrat währe die fläche die ich verwenden will. Geht direkt nach süden




    Unser verbrauch liegt bei ~7000kWh im Jahr und wird wohl in den nächsten Jahren steigen da die anschaffung eines elektro autos geplant ist.


    Die Grundlast liegt immer bei ~500-600 Watt relativ konstant (viel IT technik).
    Ich wollte hauptsächlich in eigenverbauch gehen um die Grundlast zu decken. Den Rest ins Netz einspeisen.


    Nun habe ich eingie Fragen dazu:


    1. Wie wird der AC-Teil angeschlossen? Der Teil mit dem WR und den Zählern verstehe ich. Wird der AC ausgang des WR einfach mit auf die 3-Phasen geklemmt die vom Hauptzähler kommen oder ist da noch eine "intelligenz" dazwischen die den netzstrom "drosselt". Woher "weiss" die Anlage das sie den strom vom WR nehmen soll und nicht den vom Netz?


    2. Das aufstellen und montieren der Module würde ich gerne in eigenleistung erbringen, ebenso das legen der erdkabel bis zum Haus. Macht das Probleme mit der abnahme/zulassung?


    3. Welche rechtlichen und gesetzlichen rahmenbedingungen müssen eingehalten werden? Gibt es dafür eine gute Übersicht irgendwo?


    4. Welche anlagen grösse würdet ihr empfehlen?


    Grüsse,
    Markus

  • Hallo Markus und Willkommen im Forum,


    Zitat von subsonic

    2. Das aufstellen und montieren der Module würde ich gerne in eigenleistung erbringen, ebenso das legen der erdkabel bis zum Haus. Macht das Probleme mit der abnahme/zulassung?


    Nein, wenn du richtig verkabelt hast.


    Zitat von subsonic

    3. Welche rechtlichen und gesetzlichen rahmenbedingungen müssen eingehalten werden? Gibt es dafür eine gute Übersicht irgendwo?


    Bin mir nicht sicher, ob du dafür eine Baugenehmigung bräuchtest!?
    Außenbereich oder Innenbereich?
    Warum belegst du nicht die Dachflächen? Da stören die Module am wenigsten und es gäbe auch mehr EEG-Vergütung.
    Ab 10 kWp zahlst du 40% der EEG-Umlage auf deinen selbstverbrauchten Strom (wären im nächsten Jahr 2,75 Cent/kWh).


    Zitat von subsonic

    4. Welche anlagen grösse würdet ihr empfehlen?


    Wenn Geld und Fläche keine Rolle spielen, mach sie so groß wie möglich (natürlich unter 750 kWp :wink: ) und gehe am 01.04.2017 in Betrieb. Durch deine Eigenleistung rechnet sich auch jede eingespeiste kWh.


    Eine Batterie wird sich (noch) nicht lohnen. Wenn du aber eine möglichst max. Grundlastabdeckung haben möchtest und wir unterstellen, dass im Winter oftmals nicht mehr als 0,05 kW/kWp ankommen werden, dann kommst du mit einer 10 kWp-Anlage schon sehr gut hin.

    Viele Grüße

    Bento


    Auch an Tagen, an denen der Himmel grau ist, ist die Sonne nie ganz verschwunden.
    (Arnaud Desjardins)


  • Zitat von Bento


    Bin mir nicht sicher, ob du dafür eine Baugenehmigung bräuchtest!?
    Außenbereich oder Innenbereich?
    Warum belegst du nicht die Dachflächen? Da stören die Module am wenigsten und es gäbe auch mehr EEG-Vergütung.
    Ab 10 kWp zahlst du 40% der EEG-Umlage auf deinen selbstverbrauchten Strom (wären im nächsten Jahr 2,75 Cent/kWh).
    .


    Die überlegungen zu einer freistehenden anlage waren:


    Bei uns in der Umgebung gabe es schon den Fall das die Feuerwher nicht löschen konnte/wollte weil die PV-Analge auf dem Dach noch unter Strom war. Auch wollte ich kein unnötiges Gewicht aufs Dach bringen. Das Haus haben wir zwar vor einem Jahr saniert ist aber trozdem sehr alt.
    Ausserdem ist die Analge "unten" besser zugänglich für wartung oder einfach nur zum vom Schnee befreien.


    Auch ist das Dach teilweise verschattet durch die große Gaube.


    Desweiteren hatte ich die "krude" Idee mit einer kleinen Basisanlage anzufangen und nach und nach Module zuzukaufen. Also 1-2 Module und den entsprechend großen WR und dann alle 2-3 Monate in Modul hinzufügen.


    Mit dem Gedanken ein großes darlehen für die anlage aufzunehmen kann ich mich noch nicht wirklich anfreunden.
    Irgendwie sind mir so beispielrechnungen immer zu optimistisch.


    Die Grundidee war wirklich erstmal die Grundlast weitgehend zu erwirtschaften um die Stromkosten zu senken und als langfristiges Ziel irgendwann autark zu werden (mit genug modulen und Speicher)

  • Nur als Anmerkung zu Punkt 2. und 3.
    Nichts spricht gegen eine Installation in Eigenregie.
    Ein Problem könnte sein einen E-Meister mit VNB-Zulassung zu finden, der sich für kleines Geld
    überreden lässt mit seiner Unterschrift für die Installation zu bürgen und den Netzanschluss herzustellen.
    In wieweit eine nachträgliche Erweiterung mit einem auf die Komponenten abgestimmten WR möglich ist
    überlasse ich mal den Spezialisten.
    Ansonsten, gutes Gelingen.
    mfG

    28 EGING 190W, WR SMA 5000TL20
    Ausrichtung -36°, DN 42°
    I.B.N. 6/2011

  • Zitat von subsonic

    Desweiteren hatte ich die "krude" Idee mit einer kleinen Basisanlage anzufangen und nach und nach Module zuzukaufen. Also 1-2 Module und den entsprechend großen WR und dann alle 2-3 Monate in Modul hinzufügen.


    Mit so einer "kruden" Idee kannst du evtl. Häuser bauen, aber bei PV-Anlagen kann ich mir das nicht wirklich vorstellen!
    Wie teuer sollen die Module werden, die du nachkaufst?
    Willst du allen Ernstes alle 2-3 Monate ein Modul beim Netzbetreiber und bei der BNA nachmelden. Das bringt dich in die Klapse. :wink:
    Außerdem ginge das ohnehin nur begrenzt, da du eine bestimmte Mindestanzahl von Modulen je String haben musst und eine bestimmt Höchstanzahl nicht überschreiten darfst. Dazwischen kannst du theoretisch schon über Jahre kleckerweise zubauen, aber dann muss zumindest wieder die Mindestanzahl in einem Rutsch kommen. Der Wirkungsgrad des Wechselrichters wird entsprechend aussehen. :roll:


    Und dann steigt/fällt die EEG-Vergütung mit jeder neuen Inbetriebnahme. Das gibt ein Chaos! Dein VNB wird dich wegen Schikane als erste Person in Deutschland von der Teilnahme am EEG ausschließen lassen. :wink:

    Viele Grüße

    Bento


    Auch an Tagen, an denen der Himmel grau ist, ist die Sonne nie ganz verschwunden.
    (Arnaud Desjardins)


  • 1. Süddach belegen
    2. Ost / West Dach links im Bild mit belegen


    Ziel bei eurem Verbrauch entweder knapp 10KWp oder gleich >13KWp.


    Das Bastlerset im Garten ist eine krude Idee, ja!


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