Anlageplanung-Welches Dach?

  • Hallo,


    wir sind momentan in der Überlegung eine Photovoltaikanlage auf unserem Walmdach installieren zu lassen.
    Dazu hatten wir schon verschiedene Gespräche mit Anbietern. Eine grundsätzliche Frage die dabei hochgekommen ist: Welches Dach wird am sinnvollsten belegt ?


    Wir wohnen auf einer kleinen Anhöhe. Westlich von unserem Haus, keine 2 km entfernt, fangen dann die Berge des Pfälzerwald an. Wir betreiben eine Wärmepumpe und möchten diese als zusätzlichen Verbraucher eventuell einbinden.


    Anbieter A schlägt vor: je zwei Reihen Module oberhalb und unterhalb des Dachfensters auf dem Ost- und Westdach zu verlegen. Gesamt 18 Module, Nennleistung 5,31 kWp. Begrüngund: Gleichmäßige Verteilung der Stromproduktion auf den ganzen Tag verteilt. Wärmepumpe nicht mit anschließen, lohnt sich nicht.


    Anbieter B schlägt vor: Ostdach belegen mit 11 Modulen, das südliche Walmdach mit 8 Modulen. Gesamt: 19 Module, Nennleistung 4,74 kWp. Der Grund für diese Belegung ist folgende: Das Haus steht nicht in direkter Ost-Westausrichtung. Vielmehr weicht das Westdach um ca. 10 - 15 Grad nach Norden hin ab. Auf beiliegender Google Karte ist das auch erkennbar.
    Daher wird das Westdach nur im Sommer optimal beschienen. Im Winter wird das Dach durch die tiefstehende Sonne nur seitlich bestrahlt und schlecht bedient. Dazu kommt dass wir im "Bergschatten" wohnen, d.h. vor allem im Winter verschwindet die Sonne recht schnell hinter den Bergen so dass das Westdach nicht viel abbekommt.
    Der Südwalm wird zwar in den Monaten November - Februar langsam von West- nach Ost vom Nachbarhaus verschattet, hat aber im Winter morgens neben dem Ostdach die meiste Sonne. Im Sommer ist der Südwalm zwar nicht optimal ausgerichtet (60 Grad), wird aber den ganzen Tag über beschienen (ohne Schatten).
    Wärmepumpe auf jeden Fall mit einbeziehen als zusätzlichen Verbraucher, auch wenn im Winter die PV-Energie sicher nicht für die Wärmepumpe genutzt werden kann. Aber im Sommer oder der Übergangszeit ist der Strom aus der PV nutzbar (Brauchwassererwärmung). Thema Möglichst viel Eigenverbrauch.


    Nachvollziehbar sind beide Argumente (Anbieter A bringt mehr Leistung auf das Dach, Anbieter B bringt mich durch seine Aussage zum Grübeln weil er eben nicht auf die augenfälligste Lösung geht) :?


    Aber bevor ich jetzt weiter fleißig Angebote einhole wollte ich hier im Forum die Frage stellen was die Experten von den Aussagen halten. :)


    In der beiliegenden PDF sind ein Lageplan sowie die Bilder des Süd-Dach und des West-Dach (Ostdach ist identisch) zu finden. Zusätzlich sind noch meine Verbrauchsangaben enthalten.


    Vielen Dank vorab für die Hilfe..

  • Bei einem vorhanden Süddach selbiges frei zu lassen und Ost West mit Nordanteil zu belegen ist sträflich und nicht zu entschuldigen.


    Wie hoch ist der Stromverbrauch der WP im Jahr? Was zahlt ihr für die WP an GG und HT/NT?
    Ohne diese Daten kann man keine Empfehlung geben.


    Was die PV angeht sollte man natürlich alle 3 Dächer belegen mit Ziel knapp an die 10KWp ran zu kommen!


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  • Hallo Schlumpfi2202, willkommen im PV-Forum :D


    Angesichts der Lage deines Hauses und der verschiedenen "Schattenspender" würde ich hier eine Verschattungsanalyse anfertigen lassen, bevor ich entscheide welches Dach wie belegt wird.


    Hast du von deinen Anbieteren eine solche Analyse bekommen :?:


    Grundsätzlich würde ich versuchen möglichst viel Leistung auf die Dächer zu bekommmen und auch die Wärmepumpe mit einzubinden. Ob das möglich ist hängt jedoch nicht unwesentlich davon ab, welche Vorgaben dein VNB dazu macht. Es gibt bei einigen VNB die Möglichkeit die WP über Haushaltsstrom zu betreiben, ob das bei dir lohnen würde hängt davon ab, wie weit die entsprechenden Tarife voneinander entfernt sind.
    Eine weitere Möglichkeit wäre eine spezielle Zählerschaltung, die bei dir jedoch vermutlich nicht möglich ist, da dein Heiztarif über einen Zweitarifzähler läuft. Aber ggf. bietet dein VNB ja noch andere Möglichkeiten die wir noch nicht kennen. Hat sich dein "Anbieter B" ggf dazu geäussert wie er das umsetzen will?


    Das Süddach ist im Vergleich zu den anderen Dächern sehr klein und die Dachneigung ist mit 60° doch schon sehr steil. Was da drauf geht müsste man mit den genauen Dachmaßen ermitteln (die bräuchte man auch für die beiden anderen Dächer, bitte die Fenster nicht vergessen).
    Ohne Beachtung der Verschattung und wenn ich von Bad Dürkheim als Anlagenstandort ausgehe kommt man bei deinem Süddach gem. PVGIS auf 947 kWh/kWp, bei deinem Ostdach auf 878 kWh/kWp und beim West/Norwest-Dach auf etwa 796 kWh/kWp.
    Demnach würde sich eine PV-Anlage sicher lohnen, was jetzt aber noch fehlt ist eine Analyse der Verschattung denn die hat schon sehr großen Einfluss auf den Ertrag.

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Hi,


    Zitat von Schlumpfi2202

    wir sind momentan in der Überlegung eine Photovoltaikanlage auf unserem Walmdach installieren zu lassen.


    gute Entscheidung.


    Eins vorweg - für Walmdächer sind kleine 72-zellige Module (82 x 158 cm bei bis zu 215 Watt) optimal geeignet, wenn sie quer verlegt werden. So passen am meisten Module auf die Dachflächen und die höchste machbare Stringspannung ist möglich, wichtig für einen optimalen Wirkungsgrad am Wechselrichter.


    Leider sind solche Module heute kaum noch zu bekommen, trotzdem ist`s wert, danach zu fragen.
    So mancher Solarteur hat davon noch Restbestände.


    Zitat von Schlumpfi2202

    Dazu hatten wir schon verschiedene Gespräche mit Anbietern. Eine grundsätzliche Frage die dabei hochgekommen ist: Welches Dach wird am sinnvollsten belegt ?



    Beides keine guten Vorschläge.
    Aufgrund der bescheidenen Möglichkeiten auf Deinem Dach, dem relativ hohen Stromverbrauch und der Beschattung würde ich alle drei Dachseiten belegen und dazu das Solar Edge System wählen.
    SE ist sowohl die ideale Lösung, um alle drei Dachseiten mit nur einem Wechselrichter zu bedienen als auch der Verschattung optimal zu begegnen.
    Offenbar bieten das die beiden Solarteure, die Du gefragt hast nicht an, sonst hätten sie`s wohl schon vorgeschlagen.


    Zitat von Schlumpfi2202

    Wärmepumpe auf jeden Fall mit einbeziehen als zusätzlichen Verbraucher, auch wenn im Winter die PV-Energie sicher nicht für die Wärmepumpe genutzt werden kann. Aber im Sommer oder der Übergangszeit ist der Strom aus der PV nutzbar (Brauchwassererwärmung). Thema Möglichst viel Eigenverbrauch.


    Ein sehr vernünftiger Vorschlag, den ich unterstütze.


    Zitat von Schlumpfi2202

    In der beiliegenden PDF sind ein Lageplan sowie die Bilder des Süd-Dach und des West-Dach (Ostdach ist identisch) zu finden. Zusätzlich sind noch meine Verbrauchsangaben enthalten.


    Der Verbrauch ist nur in 2. Linie interessant, in erster Linie muss man sehen, so viel Leistung wie nur irgend möglich auf`s Dach zu bringen. Der Eigenverbrauch ist dann das Sahnehäubchen, das die ganze Planung noch schön abrundet.
    Aber prinzipiell muss die Anlage möglichst groß werden, weil sie dann auf`s kWp umgerechnet so preiswert wie möglich ist und der überschüssige, eingespeiste Strom durch die EEG-Vergütung wesentlich zur Amortisation der Anlage und damit zum eigenen, günstigen Strompreis und zur erfolgreichen Energiewende beiträgt.


    Ist die Südseite etwa 4 Meter hoch? Wie breit ist sie?
    Welche Abmessungen haben die anderen beiden Dachseiten? Wie ist der Abstand der Fenster zum Rand?
    An der Traufe 7 m breit und am First etwa 4,7m? Und auch 7 m hoch?


    Wenn Du weisst, wie groß ein Ziegel ist (ohne Falz, also die Dachfläche, die er real verbraucht), können wir`s auch ausrechnen. Vielleicht passen mehr Module auf`s Dach.

  • Hallo,
    Danke für die Antworten.


    seppelpeter - Wir zahlen für Haushaltsstrom 25,44 ct, + 110 Grundpreis, für den HT 24,89 ct, NT 23,35 ct + 75 € Grundpreis. Letztlich zahle ich durch die Grundgebühr beim Zweitarifzähler ca. 30 € mehr im Jahr als wenn ich schon jetzt auf einen Zähler umstellen würde. Von daher ist die Umstellung auf einen Zähler sowieso sinnvoll.
    @Smoker - Anbieter B würde den normalen Zweirichtungszähler einbauen und die Wärmepumpe und Haushaltsstrom auf den Zähler nehmen. Er würde dann die "harte" 70% Regelung am Wechselrichter wählen.


    Ich habe mal versucht die Dachabmessungen in die Bilder einzufügen. Die Zielgel haben eine Überdeckung von ca. 30 x 30 cm (Braas Harzer Pfanne). Die Dachfenstergröße ist ca. 1,30 m breit und 1,50 m hoch (habe ich nicht mehr im Bild unterbekommen)

  • Zitat von Schlumpfi2202

    seppelpeter - Wir zahlen für Haushaltsstrom 25,44 ct, + 110 Grundpreis, für den HT 24,89 ct, NT 23,35 ct + 75 € Grundpreis. Letztlich zahle ich durch die Grundgebühr beim Zweitarifzähler ca. 30 € mehr im Jahr als wenn ich schon jetzt auf einen Zähler umstellen würde. Von daher ist die Umstellung auf einen Zähler sowieso sinnvoll.


    Korrekt, der HT/NT Zähler muss weg!


    Ich würde das mit Standard 60-Zellern anbieten lassen. Die kleinen 72-Zeller sind sehr selten geworden, es ist eigentlich absehbar, dass sie demnächst ganz verschwinden werden. Da ist dann guter Rat im wahrsten Sinne des Wortes teuer, wenn mal ein Modul kaputt gehen sollte.


    Auf Süd sollte irgendwas 6-3-1 oder 5-3-1 passen in quer.


    Ost West kann man oben 4 in hochkant legen, links vom Fenster dann mit 2 runter gehen.
    Rechts vom Fenster passt auch 1 Modul und unten eine Reihe mit 5 Stück. Alles hochkant.
    Sind in Summe je 13 auf Ost/West und 9 auf Süd.
    Da kommt man dann mit Modulen um 285Wp auf die angepeilten 10KWp.
    Ich würde es mit SE anbieten lassen; als WR der SE8K.

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  • Na dann werde ich mich mal weiter umschauen. Bin nur gespannt was das dann kostet, ich vermute aber, dass die Belegung aller Dachflächen doch mehr kostet als wir bisher so geplant und gedacht haben. :-(.

  • Zitat von Schlumpfi2202


    Wir zahlen für Haushaltsstrom 25,44 ct, + 110 Grundpreis, für den HT 24,89 ct, NT 23,35 ct + 75 € Grundpreis. Letztlich zahle ich durch die Grundgebühr beim Zweitarifzähler ca. 30 € mehr im Jahr als wenn ich schon jetzt auf einen Zähler umstellen würde. Von daher ist die Umstellung auf einen Zähler sowieso sinnvoll.


    Dann ist das keine Frage mehr und erfordert auch keine besonderen Zählerschaltungen, alles auf den normalen HaushaltsstromZähler legen. Der wird dann mit der PV-Anlage ja sowieso gegen den Zweirichtungszähler getauscht.


    Zur Belegung und zur Anlagenauslegung mit SE hat seppelpeter ja schon was geschrieben, ich würde das auch mit Solaredge machen.


    Zitat von Schlumpfi2202

    ich vermute aber, dass die Belegung aller Dachflächen doch mehr kostet als wir bisher so geplant und gedacht haben


    Grob geschätzt und ohne deine Hausinstallation zu kennen würde ich bei 10 kWp (schlüsselfertig) von rund 1300,-€/kWp NETTO ausgehen.

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Hallo,


    einen Monat und manches Gespräch weiter ...... bin ich verwirrter wie zuvor :) . Nein, ganz so schlimm ist es auch nicht.


    Angebote liegen jetzt vor, von 12,45 KwP über 8,7 KwP, 6,6 bis runter zu 5,89 KwP ist alles dabei. Was ich jetzt noch wissen wollte bevor ich die meines Erachtens interessanten Angebote einstelle:


    - Aufgekommen war in einigen Gesprächen dass man doch die drei Dächer so voll wie möglich machen soll um dann eben den Überschuss einzuspeisen und mitzunehmen was man als Förderung bekommt (keinem was schenken, die Energiewende voranbringen usw, daher die 12 KwP). Außerdem hätte man da noch ausreichend Reserven für die kommende E-Mobilität und die Finanzierung trägt sich alleine.
    Ich persönlich finde alles <10 KwP für uns ein wenig übertrieben, zumal da ja noch die EEG auf den Eigenverbrauch (wenn ich das richtig verstanden habe) dazukommt (kostet zwar nicht viel aber trotzdem).


    - Der Anbieter von 8,7 KwP (Belegung aller drei Dächer und SE) und darunter geht da eher die Richtung man soll die Größe an unserem Stromverbrauch orientieren. Warum soll man viel Geld in mehr KwP investieren wenn die Größe ausreichend ist und genügend Eigenanteil abdeckt. Eine Größere Anlage bedeutet ja nicht dass man dann auch mehr KW für den Eigenbedarf nutzen kann.


    - Der Anbieter mit der kleinsten KWP Anzahl (belegt zwei Dächer) sieht aus dem gleichen Grund auch einen Kostal WR mit Piko-BA-Sensor vor um weich zu regeln und den Eigennutzungsgrad zu steigern. Einen ähnlichen Sensor habe ich von allen anderen Anbietern nicht angeboten bekommen (kam nicht zur Sprache).


    Nun, was tun sprach Zeus :?


    Dach voll wie es ja auch seppelpeter vorschlägt oder doch lieber ne Nummer kleiner. Was meint Ihr?
    Ach so, die Kosten pro KwP gehen in der Spanne von 1350 - 1750 €/kwP


    Viele Grüße und vorab schon mal :danke:

  • Hi,


    Zitat von Schlumpfi2202

    - Aufgekommen war in einigen Gesprächen dass man doch die drei Dächer so voll wie möglich machen soll um dann eben den Überschuss einzuspeisen und mitzunehmen was man als Förderung bekommt (keinem was schenken, die Energiewende voranbringen usw, daher die 12 KwP). Außerdem hätte man da noch ausreichend Reserven für die kommende E-Mobilität und die Finanzierung trägt sich alleine.


    das ist völlig richtig, so wie`s der Solarteur beschrieben hat.


    Zitat von Schlumpfi2202

    Ich persönlich finde alles <10 KwP für uns ein wenig übertrieben, zumal da ja noch die EEG auf den Eigenverbrauch (wenn ich das richtig verstanden habe) dazukommt (kostet zwar nicht viel aber trotzdem).


    Ja, über 10 kWp muss man einen Teil der EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch zahlen.
    Trotzdem verdient man an dem Teil über 10 kWp mehr, wie die EEG-Umlage auf EV kostet.


    Wenn Du es also übertrieben findest, bei gleicher Arbeit (oder bei gleichem Invest) mehr zu verdienen (solltest Du mal Deinem Arbeitgeber sagen, der freut sich bestimmt), dann ist`s o.k. und Du solltest lieber eine kleine Anlage bauen. :roll:


    Zitat von Schlumpfi2202

    - Der Anbieter von 8,7 KwP (Belegung aller drei Dächer und SE) und darunter geht da eher die Richtung man soll die Größe an unserem Stromverbrauch orientieren. Warum soll man viel Geld in mehr KwP investieren wenn die Größe ausreichend ist und genügend Eigenanteil abdeckt.


    Eine Größere Anlage bedeutet ja nicht dass man dann auch mehr KW für den Eigenbedarf nutzen kann.


    Doch, genau das bedeutet es. Je größer die Anlage, um so mehr Kaufstrom kann man durch Eigenstrom ersetzen.
    Dieser Anteil steigt zwar nicht mit der Anlagengröße linear an, aber wenn Du mal mit jemandem sprichst, der um diese Jahreszeit eine kleine Anlage betreibt, dann weisst Du, warum man besser eine große haben sollte.


    Ich decke selbst um diese Jahreszeit bei Tageslicht meinen Eigenbedarf immer noch zu 100%, selbst mit einer dünnen Schneeschicht auf den Modulen!
    Mit so einer Winzanlage kann man das knicken . . .


    Ausserdem reicht die Einspeisevergütung locker aus, den größeren Anlagenteil über die Mehreinspeisung nicht nur zu finanzieren, nein, auch der Rest der Anlage wird dadurch noch schneller abbezahlt.


    Darum ist`s absoluter Nonsense, die Anlagengröße nach dem eigenen Stromverbrauch zu planen, solange die Einspeisevergütung nach EEG den Teil der PV-Anlage, den man größer baut noch voll finanziert.


    Kleiner bauen ohne Not ist etwa so, wie wenn Du Dich an Weihnachten zwischen zwei Geschenken entscheiden musst:
    Einem Fiat Bambino oder einem Mercedes. Und den Fiat nimmst, weil der ja ausreicht, um zur Arbeit zu kommen. :lol:


    Zitat von Schlumpfi2202

    - Der Anbieter mit der kleinsten KWP Anzahl (belegt zwei Dächer) sieht aus dem gleichen Grund auch einen Kostal WR mit Piko-BA-Sensor vor um weich zu regeln und den Eigennutzungsgrad zu steigern. Einen ähnlichen Sensor habe ich von allen anderen Anbietern nicht angeboten bekommen (kam nicht zur Sprache).


    So einen Sensor gibt`s von vielen WR-Anbietern. Man kann auch einen Solar-Log Datenlogger mit S0-Zähler nehmen, da gibt`s viele Möglichkeiten.
    Aus diesem Grund eine ganz kleine Anlage zu nehmen ist aber Unfug.
    Die Anlage wird dadurch nur teurer, auf`s kWp gerechnet und damit unwirtschaftlicher.