PV-Lösung mit Speicher ohne Einspeisung "Solar-Invest"

  • Hallo,


    in Thüringen gibt es ein Förderprogramm mit 50% Investitionszuschuss für PV-Anlagen mit Batteriespeicher. Bedingung ist, dass eine Einspeisung überschüssigen Stromes technisch ausgeschlossen wird.
    http://aufbaubank.de/Foerderprogramme/Solar-Invest#download


    Wie kann eine solche Anlage bei einem Eigenverbrauch von ca. 4000 kWh/a sinnvoller Weise gestalltet werden, so dass die Investitionskosten trotzdem in erschwinglichen Bereichen bleiben.


    Gibt es WR, die eine 0 Einspeisung gewährleisten können?
    Muss ene solche Anlage beim Netzbetreiber angemeldet werden?


    Zusätzlich benötigter Strom soll klassisch über das Stromnetz bezogen werden.


    Über Hinweise zur Anlagenplanung möglichen Herstellern und Anlagenkomponenten würde ich mich sehr freuen.

  • Ist die Frage ob die Lösung günstiger ist als Einspeisung.

    20°Neigung/150°Ausrichtung/29,75 kWp/135x SunPower E13/220W poly/3xWR Danfoss TripleLynx10K/SolarLog 1000
    40°Neigung/50°Ausrichtung/12,21 kWp/66x Yingli 185PT-23b/1x WR SMA Tripower 12K
    9,9 kWp/36x Winaico 275W

  • Das Problem bei den von letsdoit genannten Systemen: Die sind nicht lieferbar. Zumindest sind keine Kunde mit lauffähigen Systemen hier im Forum bekannt.
    Mein Tipp: Frag' einen Solarteur vor Ort, der sich mit dem Programm auseinandergesetzt hat und dann auch die juristische Verantwortung übernimmt, dass das System förderfähig ist.
    Gerade bei einem so neuen Programm wo alle drei Seiten (Du, der Solateur, das Land) nicht 100%ig wissen was sie überhaupt wollen, würde ich mich nicht auf irgendwelche Lösungen verlassen wo im Endeffekt kein ausführender Solarteur die Verantwortung übernimmt und das Risiko komplett bei Dir hängen bleibt.

    9,6 kWp Talesun TP660P-240, SMA STP 8000TL-20; Ausr.: 70° (West); DN: 33°; seit 10/2012
    10,56 kWp Yingli YL240P-29b, SMA STP 10000TL-10; Ausr.: -110° (Ost); DN 33°; seit 01/2013


    „Wenn Weitblick ortsgebunden ist, kann es mit den Visionen auch nicht so weit her sein.“


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  • Das sind ja zunächst zwei Fördergegenstände:
    a) PV; Förderfähig, wenn nicht eingespeist wird.
    b) Speicher; Förderfähig, wenn am Netzanschlußpunkt max. 40% eingespeist werden.
    Will man nun beides realisieren, dann hat man PV+Speicher bei 0% Einspeisung. So würde ich das lesen.


    Am Markt gibt es neben der Anlage von letsdoit nur recht wenige, die das können. Es scheitert immer daran, dass die Wechselrichter auf 0% Einspeisung abgeregelt werden. Die Systeme haben dann - weil abgeregelt - keinen Strom mehr für das Laden der Batterie. Sie 'wissen' auch nicht, was vom Dach kommen könnte. Somit funktioniert das dann auch nicht.


    Ich konnte zwei Massenhersteller finden, die das wohl können:
    - SMA (Wechselrichter+Speicherlösung+HomeManager+EnergyMeter)
    - Nedap Powerrouter
    Bei beiden Lösungen funktioniert dann wohl das Geforderte, allerdings ist die Ansteuerung weiterer optionaler Verbraucher (die nennen sowas dann 'Energiemanagement') nicht möglich. Grund siehe oben.


    Thomas