PV-Anlage Eigenverbrauch bis 2,4KWp sinnvoll?

  • Hallo,


    wir liebäugeln derzeit mit der Anschaffung einer kleiner PV Eigenverbrauchslösung (bis ca. 2,5Kwp).


    Aufgrund der kleinen Grösse des möglichen Daches und unserem hohen Eigenverbrauch streben wir eine Lösung ohne EINSPEISUNG an.
    D.h. wir wollen aufgrund des Aufwands auf das Finanzamt verzichten.
    Mir reicht es, wenn ich die Montagedienstleistung bei der Steuererklärung als Handwerkrechnung angeben kann.


    Dazu haben wir uns hier informiert:
    http://sonnenkraft-freising.de…nerator-pressemitteilung/


    Durchrechnen muss ich das ganze natürlich nochmals, sobald die genaue Grösse klar ist.


    Da wir drei kleine Dächer haben und mittig ein abgesetzes (erhöhtes) Dach, möchten wir aufgrund von
    Beschattung und optischen Gründen, nur das mittlere Dach gleichmässig mit PV belegen lassen.
    Das Dach ist ganztags unbeschattet.


    Das "Dach" hat eine Fläche von 4,3Meter x 4,6Meter.


    Dachneigung: 20Grad.
    Ausrichtung: Süd-West 220Grad (d.h. 40Grad Abweichung von SÜD)
    Standort: Süddeutschland PLZ 88483
    Jahresstromverbrauch: 6000kwh (davon 3000Kwh für Heizung Luft-Wärmepumpe + 3000KWh für Haushalt)


    Wenn ich da die üblichen Modulgrössen hernehme, dann passen
    z.B. 8 Stück Winaico WSP-M6 310Watt Module auf diese Fläche.
    8 x 310Wp = 2.480Wp


    Laut der Seite "http://re.jrc.ec.europa.eu/pvgis/apps4/pvest.php" hätten wir einen Ertrag pro KWp von 1010Wh.


    Budgetmässig möchten wir max. 5000€ ausgeben.


    Stromverbraucher haben wir einige tagsüber



    - Fritzbox 10W Verbrauch
    - Poe Netzwerkswitch 15W Verbrauch
    - Mini PC 6W Verbrauch
    - Raspberry PI 4W Verbrauch
    - Raspberry PI 4W Verbrauch
    - WP-Steuerung 10W Verbrauch
    - Lüftungsanlage 40W Verbrauch
    - Gefrierschrank 25W Verbrauch
    - Luft-WP Warmwasser bis zu 2,0kW Verbrauch 1x täglich 15.00Uhr
    - Aussenkamera 9W Verbrauch
    - Kühlschrank ?


    - und weitere unregelmässige Verbraucher wie Spülmaschine/Waschmaschine/Trockner/Fernseher/Radio/Licht/.....


    Summe tagsüber (in einem 8 Std. Zeitfenster) : mind. 1750Wh



    Dazu gibt es wohl eine Leistungsbestimmung für Eigenverbrauchsanlagen:


    Winter:
    1700Wh : 4 = 425Wp
    Sommer:
    1700Wh : 2 = 850Wp


    Bedeutet, dass unter Umständen für einen reinen Eigenverbrauch bereits 3 oder 4 Module a 250W/310W ausreichen?
    Ein Solateur hat bei der Grösse wahrscheinlich kein Interesse. Die Montage könnte ich von einem Zimmermann machen lassen,
    der schon jahrelang für einen Solateur Module montiert.


    Sobald die Grösse bestimmt ist, stellt sich die Frage, was so ein Wechselrichter können muss? Gibt's da bestimmte präferierte Produkte?
    Am besten mit Interface (Weboberfläche/Modbus/s0....) zur Integration ins vorhandene Smarthome (IP-Symcon)


    Habe ich da irgendwas vergessen?


    Sorry für die blöden Fragen.


    Vielen Dank schon mal fürs Feedback. :danke:

    - PV-Module: Winaico 300Wp Full Black + Winaico 275Wp => Gesamt 9,85kWp

    - Wechselrichter: Fronius Symo 8.2

    - Heizung: Panasonic Heisha Luft-WP + HeishaMon

    - Stromzähler: commetering Zähler (Discovergy)

    - smarten Stromanbieter: Tibber

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    Einladungslink: https://invite.tibber.com/bae1fc39 :danke:

  • Gib uns mal Bilder der Dächer und ein Google Luftbild.
    Bei dem Jahresstromverbrauch würde man normalerweise zu 10KWp raten, zumindest aber 6-7KWp.
    Ich würde versuchen zumindest 2 Dächer mit südlichen Ausrichtungen sinnvoll zu belegen.


    Gesendet mit Tapatalk

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    Einmal editiert, zuletzt von seppelpeter ()

  • Jepp, Anlage so klein und so teuer wie möglich machen. Dann hast du viel Geld für Nix ausgegeben und sparst dir den Aufwand mit dem FA. :ironie:


    Unser Finanzamt-, Steuer- und KURexperte Machtnix wird bestimmt gleich um die Ecke kommen und dir erklären, wie das am Besten geht.

  • Zitat von donnermeister1


    Unser Finanzamt-, Steuer- und KURexperte Machtnix wird bestimmt gleich um die Ecke kommen und dir erklären, wie das am Besten geht.



    :mrgreen::mrgreen:


    lg
    citystromer

    Sanyo 18 X HIt N 235 SE 10, Sunways WR NT 4200, Westausrichtung, Standort: 3045x

  • Wir möchten die Anlage mit Eigenmitteln bezahlen. Daher die Grösse :-)
    Keine Finanzierung aus ideologischen Gründen.
    KLar wenn ich alle drei Dachflächen hernehme komme ich irgendwo auf ca. 40 - 45m² Dachfläche.
    Dann benötigt man aber erstes ne intelligente Lösung hinsichtlich der Beschattung, und zweitens
    liegt das ausserhalb unseres gesetzten Budgets.


    Hier im Bild sieht man, weshalb ich das mit dem mittleren erhöhten Dach bevorzuge.
    Im zweiten Bild "gelb" eingerahmt.

    Bilder

    - PV-Module: Winaico 300Wp Full Black + Winaico 275Wp => Gesamt 9,85kWp

    - Wechselrichter: Fronius Symo 8.2

    - Heizung: Panasonic Heisha Luft-WP + HeishaMon

    - Stromzähler: commetering Zähler (Discovergy)

    - smarten Stromanbieter: Tibber

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  • Zitat von donnermeister1

    Jepp, Anlage so klein und so teuer wie möglich machen. Dann hast du viel Geld für Nix ausgegeben und sparst dir den Aufwand mit dem FA. :ironie:


    Wieso setzt du hier den "Ironie-Smiley" :?:
    Genauso steht`s tatsächlich auf der Seite auf der sich der TS bzgl. "PV ohne Finanzamt" informiert hat:


    Zitat von sonnenkraft-freising.de

    UPDATE 22.07.2016: Aufgrund der EEG-Novelle 2017 und des unzureichenden PV-Zubaus steigt in den kommenden Monaten die PV-Einspeisevergütung. Dadurch werden PV-Anlage oftmals wieder eine Totalgewinnprognose aufgrund der EEG-Überschusseinspeisung erreichen! Um die PV-Anlage dann als „Liebhaberei“ beim Finanzamt anerkennen zu lassen muss die Anlage in der Regel sehr hochwertig ausgeführt werden.


    http://sonnenkraft-freising.de…nerator-pressemitteilung/

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Hallo,


    mal aus meiner Praxis:
    Ich betreibe eine 2,42 KWp Anlage auf meinem Privathaus. Die Anlage läuft in Überschusseinspeisung und bringt im Jahr um 2.450-2.500 KWh. Also vergleichbar mit deiner Planung.


    Mein Jahresstromverbrauch beträgt ca. 4.000 KWh. Davon schaffe ich einen Direktverbrauch von 1.200 KWh durch die Anlage.


    Im Sommer, bei gutem Wetter, laufen bei mir bis zu zwei Pumpen der großen Solarthermieanlage. In deinem Fall wäre das evtl. die Wärmepumpe für die Warmwassererwärmung.


    Im Winter kommt fast nichts vom Dach. Du wirst keinen nennenswerten Beitrag zur Heizung deiner Hütte mit den 2.4 KWp leisten können. Das brauchst du gar nicht erst zu betrachen.


    Ob sich das sinnvoll ist, musst du selbst wissen. Neben den finanziellen Aspekten spielen da wohl auch noch persönliche Dinge rein.


    Zu den Kosten: 2,4 KWp Module, Montagesystem, WR (z.B. SunnyBoy 2500); E-Meter wg. 0-Einspeisung; Kabel und Kleinteile sollten unter EUR 3.000,- incl. Steuer zu haben sein. Dazu kommt noch die Montage (oder Eigenleistung?), der el. Anschluss und je nach VNB noch ein Zweirichtungszähler. Sagen wir nochmals max. EUR 1.000,-.
    Invest EUR 4000,-; Ersparnis beim Bezug 1.200 KWh * 0,25 EUR = 300 EUR. Je nach Zählermiete wird das dann frühestens im 14. Jahr wirtschaftlich.


    Thomas

  • Also, es scheint wohl wirklich so zu sein, dass die Einspeisevergütung wieder leicht steigen wird.


    Nur, damit ich es richtig verstehe: der Vergütungssatz den ich erhalte gilt ab dem Zeitpunkt, wo die Anlage in Betrieb genommen wird, korrekt? Das heißt, wenn ich heute in Betrieb gehe und die Vergütungen steigen an, schaue ich in die Röhre.
    Richtig?

  • Hallo Mastermind1,


    zu dem Beitrag von webwanze möchte ich noch folgendes hinzufügen:
    Solltest du deinen Eigenverbrauch dann auch noch über gesteuerte Verbraucher automatisch optimieren lassen wollen, würdest du auch noch ein oder mehrere SMA-Funksteckdosen und einen SMA-Sunny-Home-Manager benötigen.


    :!: Achtung :!:
    Gemäß SMA-Feedback :!: und eigener Erfahrung ist bis zum jetztigen Zeitpunkt bei Anlagen für den kompletten Eigenverbrauch (also 0-Einspeisung bzw. Zero-Export) ohne elektrischen Energiespeicher kein automatisch korrekt funktionierendes Energiemanagement möglich.


    LG
    Electron

    ZERO-EXPORT-ANLAGE !!

    mit STP 6000-20, SHM 1.0 BT, Energy-Meter, 10 SMA-FSD,

    OHNE Sunny-Island und Akkus