• Ich habe vor ein ABB f202a Fi für einen anderen Zweck zu entfremden Fi soll im Batterie pack eingebaut werden allerdings soll er den pack ausschalten wenn die BMS zu hohe ströme balancieren muss. Ist die ausgewählte ausbalancierung Maximum erreicht so will ich dann über Optokoppler den Fehlstrom erzeugen um ihn auszulösen. Und der Akku ist getrennt. Ich will bewusst dazu keine Halbleiter als schalter einsetzen. laut Fi karakterristik müsste das funktionieren.

  • Ein TYP A kann nur Pulsierenden Gleichstrom neben Wechselstrom. Wenn ich GET noch drin habe ist eine Batterie ein geglätter Gleichstrom.
    Also muss er TYP B sein.

    19,8kWp - LG Mono 275 - STP20000TL-30 - Süd-West 40° - DN 30°
    5,7kWp - LG Mono 285 - STP5000TL-20 - Süd-Ost -30° - DN 11°
    Stiebel Eltron WWK300 electronic SOL
    Plugwise

  • Typ B ist meines Wissens spannungsabhängig
    Allerdings habe ich so ebend mit Typ A experimentiert. Ein DC NT angeschlossen 4v und habe dann über Kreuz mit einen 10 Ohm Widerstand Strom geleitet und der Fi fliegt raus so wie ich es auch wollte. Allerdings funktioniert das nicht über den test Taster warum auch immer nicht.
    Ist auch halb so wild.
    Mein Ziel ist es meine BMS wirkungsvoll zu schützen. Da ich diese auf maximalen balancestrom von 15A beschränken möchte Sicherung im Balance weg will ich nicht da diese dann nur den Regler schützen aber nicht den Akku. So kann ich jetzt bei dem maximal zulässigen Strom den ich einstellbar gestalten möchte. Den Fi auslösen der den accu dann vom System trennt. Somit sollte dann elektrisch gesehen der accu sicher sein

  • Und jetzt willst du mit nem AC FI-Schalter nen DC Strom von 15A trennen oder wie?


    Dein Ernst? Jetzt stell dir mal vor, was der arme Fi denn wohl erst bei 100A Fehlerstrom tut? Oder 500? Satter Kurzschluss bei 57V? Unsere Glückwünsche erreichen dich dann hoffentlich noch...


    Reduzier doch lieber den Ladestrom auf unkritische Werte, sobald dein BMS anfängt zu BMS´sen. Das sollte ein gutes System von selber tun, aber gewiss nicht auf einen völlig zweckentfremdeten Schalter zurückgreifen müssen...


    Vielleicht versteh ich ja auch nur wieder irgendwas völlig falsch, aber mein Verstand sagt - nö. alles richtig kapiert...


    Gruß, Andreas

  • Wenn er Überhaupt Sicher trennt. Stichwort 0 Durchgang.


    Sei doch froh das er bastelt, der nächste Elektriker freut sich für eine neue Hausinstallation.

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  • Zitat von Markus aus Bottrop

    laut Fi karakterristik müsste das funktionieren.


    Nach Charakteristik vielleicht, aber nicht nach Schaltverhalten. Der FI brutzelt dir zuverlässig weg, denn Gleichstrom hat die unangenehme Tendenz Lichtbögen zu ziehen, wenn man ihn unterbrechen will (bei AC verlöscht der Lichtbogen automatisch wegen der Umkehrung der Stromrichtung). Wenn man etwas gegen zu hohe Ströme absichern will, dann kommt da eine Sicherung rein! Alles andere ist Unfug und gegebenenfalls gefährlich.

    Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann (Francis Picabia)

  • Einen FI-Schalter, der für 230VAC konzipiert ist, kann man nicht für DC einsetzen. Weder die Hauptkontakte, die den Stromkreis trennen sollen, noch die ganze Elektronik/Spulen im FI sind für einen solchen Einsatz tauglich!

    Zitat von Markus aus Bottrop

    Allerdings habe ich so ebend mit Typ A experimentiert. Ein DC NT angeschlossen 4v und habe dann über Kreuz mit einen 10 Ohm Widerstand Strom geleitet und der Fi fliegt raus so wie ich es auch wollte. Allerdings funktioniert das nicht über den test Taster warum auch immer nicht.


    Da muß sich Markus nicht wundern! Im Fi-Testkreis ist nichts weiter wie ein primitiver Widerstand (so um die 7,5kOhm), der bei 230VAC einen (Auslöse-) Strom von 30mA fliesen lässt. Damit löst die Spule des FI AUS! Das geht mit 4V natürlich nicht! Also, nicht wundern!
    Eigentlich ist hinlänglich bekannt, das DC keinen Nulldurchgang hat, deshalb lassen sich diese Lichtbögen, die beim Ausschalten immer entstehen (auch bei AC!) wesentlich schlechter löschen! Ein Schalter für AC gebaut, kann bei DC abbrennen!
    Lass die Finger davon.
    Somit schliese ich mich der Meinung meiner "Vorredner" uneingeschränkt an!


    Was für eine Batterie hast Du? Wozu die Ausbalancierei? Mein "Akku-Pack", eine 24V/400Ah Staplerbatterie hat solchen komplizierten Mist überhaupt nicht notwendig! Wozu braucht man Balancer???? Damit sich div. Firmen eine goldene Nase verdienen? Wieder so eine unliebsame elektronische "Störquelle"! Und dann noch AC-FI-Schalter zweckentfremdet zur Brandursache machen! (O.k., etwas leicht übertrieben, aber man weis ja nie....)


    Gruß Claus!

  • Zitat von bauerkiel

    Und jetzt willst du mit nem AC FI-Schalter nen DC Strom von 15A trennen oder wie?


    Dein Ernst? Jetzt stell dir mal vor, was der arme Fi denn wohl erst bei 100A Fehlerstrom tut? Oder 500? Satter Kurzschluss bei 57V? Unsere Glückwünsc


    100A Fehlerstrom kommt hier nicht zu Stande da hier die Sache über einen Optokoppler läuft der maximale aufzutretender Fehlstrom ist schon von vornherein auf 50 mA begrenzt.
    Was aber die lasttrennung betrifft habt ihr wohl recht. Daran habe ich noch nicht gedacht. Das kann da wirklich in der Hose gehen. Da muss ich mir wohl noch was einfallen lassen.
    Gruß Markus

  • Alternativ hätte ich von Siemens den 5sy4125-6 (25 A Automat) gefunden der dürfte mit 60v DC reichen Peak kann er 72v DC
    Und in Kombination mit dem 5st3031 ( arbeitsstromauslöser)
    Sollte ich mein Vorhaben sicher umsetzen können.
    Für den o.g. Fi gibt es keine DC prüfung in dem sinne.
    Sollte es noch andere Alternativen geben, so binn ich neugierig.
    Eine IGBT Lösung möchte ich ersteinmal nicht nutzen Wollen. Soll nicht heißen das ich auf eine Ladestrom Reduzierung im Balance Modus nicht möchte.
    Dazu muss ich mir erst eine Schaltung zusammen stricken. Und Tests durchzuführen. Die BMS habe ich aber schon so konstruiert das ich eine ladestrombegrenzung einbinden kann.