Solarzellen aus Perowskiten auf dem Weg zur Massenfertigung

  • Vor vier Jahren erschien die erste wissenschaftliche Studie über die photoelektrischen Eigenschaften von Perowskiten. Die Firma Oxford Photovoltaics beginnt nun, einen Industrieprozess zu Fertigung von Tandemsolarzellen aus Silizium und Perowskiten zu erproben. Angestrebt wird ein Wirkungsgrad von erst einmal 28 Prozent. In den nächsten zwei Jahren würden die neuen Zellen wohl aber noch nicht in Solarmodulen verwendet.


    Kaum ein Thema hat die Forscher in der Photovoltaik in den vergangenen Jahren so beschäftigt wie Perowskite. Erst 2012 publizierte der britische Wissenschaftler Henry Snaith die Entdeckung der photoelektrischen Eigenschaften der Materialien. Innerhalb von fünf Jahren vermeldeten Forscher kontinuierlich steigende Wirkungsgrade – von wenigen Prozentpunkten auf mehr als 20 Prozent. Perowskite können aus verschiedenen Materialien bestehen. Die Gruppe der Verbindungen eint aber eine bestimmte Kristallstruktur. Die Materialien kommen häufig auf der Erde vor und sind günstig zu gewinnen. Ein Vorteil liegt zudem darin, dass Perowskite eine große Bandlücke aufweisen. Von seinen physikalischen Eigenschaften ergänzt sich eine Perowskit-Solarzelle gut mit einer zweiten Solarzelle – den Fabrikaten aus Silizium.

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  • Ich wusste garnicht das man erst ab 2012 da dran ist. Dafür geht die Entwicklung aber echt schnell. Vielleicht gibts ja Anfang des nächsten Jahrzehnts schon eine kommerzielle Produktion....