Wärme statt Börsenstrompreis

  • Moin


    Wir beabsichtigen, neben der Gastherme,und 2 Heizkaminen einen weiteren wassergeführten Heizkamin ( 8 kW Wasserleistung) anzuschaffen.
    Dazu wird natürlich ein Pufferspeicher benötigt.
    Wie können wir unsere 58,56 kW PV Anlage aus 2012 mit 10 % Eigenverbrauchs Regel am sinnvollsten einbinden, wir denken über einen Heizstab im Pufferspeicher. Ca. 2500 kW/h, die wir bisher zum Börsenpreis von ca. 0,02 - 0,03 € vermarkten, sollten sinnvoller verwertet werden.
    Ist der Gedankengang so falsch?


    Sonnige Grüße


    Jürgen

  • Kurze Frage du hast eine Gastherme die an einem Wassergeführtem
    Kamin hängt. Und dann noch zwei Kamine wo zB ein Ofen dran hängt.
    Jetzt willst du noch einem 3ten Kamin (Wasse geführt) wofür?
    Wofür soll den primär die Wärme sein?


    Was koste den der Neue Kamin? für das Geld (Sofern du keinen Kamin umbaust) bekommt man bestimmt auch eine LWWP. Und die hat einen Heizstab wenn du unbedingt deinen Strom verheizen willst.


    Kurz LWWP zur Eigenverbrauchs Erhöhung und zur Heizung bzw. WarmWasser Unterstützung. Und du sparst dir da schonmal den Schornsteinfeger auch wenn de für den anderen Rest kommt. Die

    19,8kWp - LG Mono 275 - STP20000TL-30 - Süd-West 40° - DN 30°
    5,7kWp - LG Mono 285 - STP5000TL-20 - Süd-Ost -30° - DN 11°
    Stiebel Eltron WWK300 electronic SOL
    Plugwise

  • Moin


    Meine Frau möchte in Ihrem Büro einen Kamin haben, da bietet es sich an, ca. 1500 mehr für einen wasserführenden zu investieren, plus Einbau und Anschluß an Heizkreislauf.
    Es handelt sich um ein Bauernhaus mit 2 Etagen mit jeweils 220 qm, oben gut isoliert, kleiner Kamin plus Fußbodenheizung, die kaum läuft, da auch die Wärme vom Hauptkamin im Erdgeschoß nach oben zieht.
    Ziel des zusätzlichen wasserführenden Kamins, ist 1. die angenehme Wärme im Büro meiner Frau, 2. das mitheizen der weiteren, wenig genutzen Räume im kaum isolierten Erdgeschoß.
    Eine große Lösung mit Holzvergaserkessel rechnet sich nicht, und meine Frau hat wie gesagt keine angenehme Strahlungswärme in ihrem Büro.


    Sonnige Grüße


    Jürgen

  • Was Frau will ist ja Gesetz :).


    Zur Eigenverbrauchserhöhung hätte ich eine kleine LWWP geholt für Übergangszeit. 10% Regel geht ja übers Jahr. Bei gerade mal 2Cent Börsen Preis + EEG ist das ja günstig. Musst aber die Herstellungskosten nehmen dann bist du aber auch mit JAZ von 2 bei Max 4-5 Cent je KWh.
    Im harten Winter bevorzuge ich dann doch lieber was brennendes.


    Mit Heizstab im Puffer sollte ja in de Regel kein Problem sein. Von den Anschaffungskosten ist es ja nur der Heizstab. Und halt Steurung. Kommt bei dir den so viel im Winter vom Dach, das man Ansatzweise mit dem Heizstab an die 10% ran kommt?

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  • Eine interessante Alternative wäre ein Elektroauto. 2500 kWh, die Du im Moment im Eigenverbrauch nicht unterkriegst, reichen für 12.500 km elektrisches fahren.


    Wäre eine hochwertigere Nutzung als mit Heizstab Wärme zu erzeugen.


    Besser als Heizstab wäre für Wärme eine Luftwärmepumpe. Die könnte dann im Sommer Warmwasser machen und in der Übergangszeit mit mäßigen Vorlauftemperaturen heizen.


    Nur im Warmwasser kriegst Du mit Wärmepumpe keine 2500 kWh/a unter.


    Gruß
    Jochen

    14,8 kWp Solar Fabrik / Fronius
    23 kWp Bosch / Danfoss
    55 kWp Frankfurt Solar / Danfoss
    30 kWp Yingli / SolarEdge
    15,8 kWp Bosch / SMA
    Geschäftsführer und alleiniger Gesellschafter der Helianthus Solar GmbH