50389 | 7,95kWp || 1403€ | BenQ

  • Standort
    Geplante Inbetriebnahme 1. Januar 2006
    PLZ - Ort 50389 - Wesseling
    Land Deutschland
    Dachneigung 35 °
    Ausrichtung Südost
    Art der Anlage
    Nachgeführt stationär
    Dacheindeckung Dachziegel aus Ton
    Aufdachdämmung
    Dachgröße Länge: 7 m
    Breite: 9.6 m
    Fläche: 67 m²
    Höhe der Dachunterkante 6 m
    Eigenverbrauch laut EEG
    Freier Zählerplatz vorhanden
    Ertragsprognose pvgis (kWh/kWp) 1190
    Eigenkapitalanteil 100 %
    Fremdfinanzierungszinssatz 0 %
    Grund der Investition Bis zu 5 % Rendite wären nicht schlecht
    Verschattung
    Angaben zur Verschattung
    Infotext
    Angebote
    Angebot 1 Angebot 2 Angebot 3
    Einstellungsdatum 29. November 2018 29. November 2018 29. November 2018
    Datum des Angebots 1. Januar 2006 6. Januar 2006 6. Januar 2006
    Preis pro kWp (ohne MwSt) 1403 € 1261 € 1301 €
    Ertragsprognose (kWh/kWp) 943 901 901
    Anlagengröße 7.95 kWp 9.9 kWp 8.1 kWp
    Infotext
    Module
    Modul 1
    Anzahl 30 33 27
    Hersteller BenQ SolarWorld SolarWorld
    Bezeichnung SunPrimo SolarWorld Plus SW 300 mono SolarWorld Plus SW 300 mono
    Nennleistung pro Modul 265 Wp 300 Wp 300 Wp
    Preis pro Modul
    Wechselrichter
    Wechselrichter 1
    Anzahl 1 1 1
    Hersteller SolarEdge Solutronic Solutronic
    Bezeichnung SE7K
    Preis pro Wechselrichter
    Mpp-Tracker 1
    Mpp-Tracker 2
    Mpp-Tracker 3
    Montagesysteme
    Hersteller Würth
    Bezeichnung PR-200000
    Preis pro Montagesystem
    Typ
    Stromspeicher
    Stromspeicher 1
    Anzahl
    Hersteller
    Bezeichnung
    Kapazität
    Preis pro Stromspeicher
    Montage & Sonstige Leistungen
    Komplettmontage
    Gerüst incl.
    Mithilfe
    Anschluss AC
    Aufständerung
    Reduzierung der Einspeiseleistung (EEG2012) 70%-Regelung nicht bekannt nicht bekannt
    Anmeldung VNB / Netzbetreiber
    Dachintegriert
    Datenlogger
    Hersteller des Datenloggers

    Hallo liebes Photovoltaikforum,
    seit einiger Zeit interessiere ich mich schon für Photovoltaikanlagen und habe gestern das erste Angebot erhalten und wollte hier mal fragen, was ihr davon haltet.
    Also die gesamten Materialkosten belaufen sich auf 8125€ bestehend aus den Modulen, dem Wechselrichter, Kabel, Montagegestell, sowie den SolarEdge Leistungsoptimierern P300.
    Die restlichen 3025€ Kosten beinhalten den Elektroanschluss, die eigentliche Montage, die Versetzung von 2 Satellitenschüsseln und die Absturzsicherung.


    Viele Grüße,
    Kingi

    2 Mal editiert, zuletzt von Kingi ()

  • Hallo und willkommen im PV-Forum :D

    Zitat von Kingi


    Also die gesamten Materialkosten belaufen sich auf 8125€ bestehend aus den Modulen, dem Wechselrichter, Kabel, Montagegestell, sowie den SolarEdge Leistungsoptimierern P300.
    Die restlichen 3025€ Kosten beinhalten den Elektroanschluss, die eigentliche Montage, die Versetzung von 2 Satellitenschüsseln und die Absturzsicherung.


    Also anscheinend "schlüsselfertig"..... :?:
    Weshalb soll Solaredge eingesetzt werden, du hast nicht angegeben, daß du komplizierte Verschattung hast :?:
    Wie soll die Reduzierung der Einspeiseleistung gem. EEG umgesetzt werden :?: Wenn 70% weich geplant ist dann muss auch ein S0-Zähler mit im Angebot enthalten sein.


    Obwohl hier SE verbaut werden soll (was eine PV-Anlage i.d.R. etwa 50€/kWp teurer macht als mit normalem Stringwechselrichter) erscheint mir 1403,00 €/kWp doch etwas hoch oder ist das evtl. Brutto :?:
    Knapp 8 kWp sollten mit guten Komponenten für um die 1300,-€/kWp NETTO zu haben sein, wenn du den Bruttopreis genannt hast wäre der Preis mit 1178,-€/kWp akzeptabel.

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Hallo,
    ja es ist der Preis für die schlüsselfertige Anlage in Netto. PV-Zähler ist mit drin im Preis für den Elektroanschluss, ich weiss nicht ob du das mit S0-Zähler meinst. :?
    Verschattungen würde es nur geben, wenn man die Satellitenschüssel nicht versetzen würde, wobei mir hier eine Versetzung empfohlen wird (preislich trägt die Versetzung mit knapp 50€/kWp zu den 1400€/kWp bei).

  • Zitat von Kingi

    Hallo,
    ja es ist der Preis für die schlüsselfertige Anlage in Netto.


    Dann ist es wie schon geschrieben etwas teuer, 1300,-€/kWp sollten bei der Anlagengröße möglich sein.


    Zitat von Kingi

    PV-Zähler ist mit drin im Preis für den Elektroanschluss, ich weiss nicht ob du das mit S0-Zähler meinst. :?


    Nein, den PV-Erzeugungszähler meine ich nicht. Den brauchst du eigentlich sowieso nicht, denn der Wechselrichter hat ja einen internen Zähler. Der reicht vollkommen aus.
    Ich meine einen zusätzlichen S0-Zähler, mit dem Fronius-Wechselrichter und auch von Solaredge-Wechselrichter eine dynamische Einspeiseregelung umsetzen können. Dabei wird nicht fest auf 70% am Wechselrichter abgeregelt sondern 70% am Netzverknüpfungspunkt, wobei der Direktverbrauch dynamisch mit einem S0-Zähler erfasst wird und eben nicht fest abgeregelt wird.


    Ich vermute mal du weißt noch garnicht richtig wovon ich spreche, deshab hier mal ein Link wo die verschiedenen Möglichkeiten erklärt werden wie man die unterschiedlichen Abregelungsmöglichkeiten gem. EEG umsetzen kann:
    http://www.photovoltaik-web.de…-einspeisemanagement.html



    Zitat von Kingi

    Verschattungen würde es nur geben, wenn man die Satellitenschüssel nicht versetzen würde, wobei mir hier eine Versetzung empfohlen wird (preislich trägt die Versetzung mit knapp 50€/kWp zu den 1400€/kWp bei).


    Hui. also knapp 400,-€ nur für das Versetzen von 2 Schüsseln, das ist heftig :shock:
    Umso mehr wundert mich dann weshalb Solaredge eingesetzt werden soll, ohne Verschattung ist das völlig überflüssig und verteuert die Sache doch nur :roll:

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Zitat von smoker59

    Nein, den PV-Erzeugungszähler meine ich nicht. Den brauchst du eigentlich sowieso nicht, denn der Wechselrichter hat ja einen internen Zähler. Der reicht vollkommen aus.
    Ich meine einen zusätzlichen S0-Zähler, mit dem Fronius-Wechselrichter und auch von Solaredge-Wechselrichter eine dynamische Einspeiseregelung umsetzen können. Dabei wird nicht fest auf 70% am Wechselrichter abgeregelt sondern 70% am Netzverknüpfungspunkt, wobei der Direktverbrauch dynamisch mit einem S0-Zähler erfasst wird und eben nicht fest abgeregelt wird.


    Ich vermute mal du weißt noch garnicht richtig wovon ich spreche, deshab hier mal ein Link wo die verschiedenen Möglichkeiten erklärt werden wie man die unterschiedlichen Abregelungsmöglichkeiten gem. EEG umsetzen kann:
    http://www.photovoltaik-web.de…-einspeisemanagement.html


    Danke für den Link, ich denke ich habe das Konzept weitestgehend verstanden :danke: . Im Angebot selbst wird ein S0-Zähler nicht explizit erwähnt, jedoch steht beim Elektroanschluss, dass das Messkonzept 2 verwendet wird. Könnte es da drin enthalten sein? :?


    Zitat von smoker59


    Hui. also knapp 400,-€ nur für das Versetzen von 2 Schüsseln, das ist heftig :shock:
    Umso mehr wundert mich dann weshalb Solaredge eingesetzt werden soll, ohne Verschattung ist das völlig überflüssig und verteuert die Sache doch nur :roll:


    Hätte dieser Wechselrichter denn sonst keine Vorteile außer bei Verschattungen? Habe zum Beispiel gesehen, dass er einen Datenlogger bereits integriert hat, weiss jetzt nicht wie es bei preiswerteren Wechselrichtern aussieht, oder ob es überhaupt von Bedeutung ist :lol: . Oder wie sieht es aus, wenn man in Zukunft noch einen Speicher nachrüsten möchte?

  • Stell doch mal ein Bild kommt Dach ein oder den Belegungsplan. Da sollten zumindest 36 Stück aufs Dach gehen für dann 10KWp.


    Ich würde das ohne SE bauen, wenn es da keinen sehr guten Grund für gibt.
    Als WR ein Fronius Symo mit 8,2KVA bei 10KWp.


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  • Zitat von Kingi


    Danke für den Link, ich denke ich habe das Konzept weitestgehend verstanden :danke: . Im Angebot selbst wird ein S0-Zähler nicht explizit erwähnt, jedoch steht beim Elektroanschluss, dass das Messkonzept 2 verwendet wird. Könnte es da drin enthalten sein? :?


    Nein, das Messkonzept 2 bedeutet lediglich, daß deine Anlage als Überschusseinspeisung angeschlossen wird:
    http://www.giese-gmbh.de/downl…BCr-Erzeugungsanlagen.pdf
    Es ist das Standardmesskonzept und bedeutet nur, daß du deinen selbsterzeugten Strom auch direkt selbst verbrauchen kannst. Dafür wird der vorhandene Einrichtungszähler des VNB gegen einen Zweirichtungszähler ausgetausch, der sowohl Bezug als auch Einspeisung erfasst.
    Ohne zusätzlichen S0-Zähler kann mit dem SE-WR keine dynamische Regelung umgesetzt werden, die Erzeugung wird "hart" am Wechselrichter auf 5,565 kW begrenzt. Der 7 kVA SE-Wechselrichter wird also nie mehr als 5,565 kW erzeugen.


    Zitat von Kingi


    Hätte dieser Wechselrichter denn sonst keine Vorteile außer bei Verschattungen? Habe zum Beispiel gesehen, dass er einen Datenlogger bereits integriert hat, weiss jetzt nicht wie es bei preiswerteren Wechselrichtern aussieht, oder ob es überhaupt von Bedeutung ist :lol: . Oder wie sieht es aus, wenn man in Zukunft noch einen Speicher nachrüsten möchte?


    Einen integrierten Datenlogger hat heute jeder moderne Wechselrichter, das ist also nichts Besonderes.
    Der Unterschied liegt im Konzept, bei Stringwechselrichtern erfolgt das MPP-Tracking auf Stringebene, bei SE auf Modulebene. Dadurch ist bei SE eine Einzelmodulüberwachung möglich, aber die Frage ist ob man sowas braucht.


    Der entscheidende Vorteil von SE ist die Tatsache, daß man längere Strings bilden kann und daß im selben String unterschiedliche Ausrichtungen der Module problemlos möglich sind. Somit ist SE gut für komplizierte Verschattungssituationen und für mehr als 2 unterschiedliche Ausrichtungen geeignet.


    Der Nachteil ist, daß für die o.a. Funktionen jedes Modul mit einem zusätzlichen sogenannten "Optimierer" ausgerüstet werden muss. Das erhöht die Kosten und es sind dann natürlich auch wieder mehr Teile verbaut, die kaputtgehen können. Und wenn Solaredge irgendwann mal Pleite gehen sollte bekommt man keine Ersatzteile mehr, im Falle eines Defektes müsste die gesammte Anlage umgebaut werden, denn etwas "kompatibles" zu SE gibt es nicht.


    Bei 1 oder 2 Ausrichtungen kann ein Stringwechselrichter mit gutem Schattenmangement genauso gute Ergebnisse erzielen. Wenn der mal kaputtgeht kann ohne große Probleme ein Gerät eines anderen Herstellers eingesetzt werden.


    Den von seppelpeter empfohlenen Fronius Symo mit 8,2KVA hätte ich auch empfohlen, ebenso die Vergrößerung auf bis zu 10KWp. Zielpreis mit den hier angebotenen Benq-Modulen wäre m.E. dann unter 1200,-€/kWp NETTO.

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Zitat von seppelpeter

    Stell doch mal ein Bild kommt Dach ein oder den Belegungsplan. Da sollten zumindest 36 Stück aufs Dach gehen für dann 10KWp.


    Ich würde das ohne SE bauen, wenn es da keinen sehr guten Grund für gibt.
    Als WR ein Fronius Symo mit 8,2KVA bei 10KWp.


    Gesendet mit Tapatalk


    Habe den Belegungsplan hochgeladen, falls gewünscht, kann ich auch noch ein Bild vom Dach hochladen. Würden da denn wirklich noch 6 weitere Module drauf passen? Und ist es bei Anlagen dieser Größe generell immer besser, soviel wie möglich zu bauen, rein wirtschaftlich gesehen? Ich kriege dann natürlich in diesem Beispiel bei zwei guten Angeboten ca. 25% mehr Leistung für ca. 10-15% Aufpreis, aber das muss ja nicht zwangsläufig 25% mehr Gewinn bedeuten, da dann das Meiste der zusätzlichen Leistung wahrscheinlich eher in die Einspeisung geht, wobei ich mir auch vorstellen kann, dass man an Wintertagen oder abends kurz vor Sonnenuntergang die zusätzliche Leistung auch direkt für den Eigenverbrauch nutzen kann. :?
    Das war jetzt aber nur aus reiner Interesse gefragt. Falls es möglich sein sollte, würde ich in jedem Fall 10kWp bevorzugen, auch wenn es wirtschaftlich keinen großen Vorteil hat. :mrgreen:


    Zitat von smoker59


    Nein, das Messkonzept 2 bedeutet lediglich, daß deine Anlage als Überschusseinspeisung angeschlossen wird:
    http://www.giese-gmbh.de/downl…BCr-Erzeugungsanlagen.pdf
    Es ist das Standardmesskonzept und bedeutet nur, daß du deinen selbsterzeugten Strom auch direkt selbst verbrauchen kannst. Dafür wird der vorhandene Einrichtungszähler des VNB gegen einen Zweirichtungszähler ausgetausch, der sowohl Bezug als auch Einspeisung erfasst.
    Ohne zusätzlichen S0-Zähler kann mit dem SE-WR keine dynamische Regelung umgesetzt werden, die Erzeugung wird "hart" am Wechselrichter auf 5,565 kW begrenzt. Der 7 kVA SE-Wechselrichter wird also nie mehr als 5,565 kW erzeugen.


    Na gut, dann muss ich mal nachfragen, ob der Zähler mit einbegriffen ist, oder ob Sie wirklich eine "harte" Begrenzung geplant haben, was ja eigentlich ziemlich doof wäre, wenn ich mir die Preise der S0-Zähler anschaue. Kosten tun die ja anscheinend nicht viel.



    Dann frage ich auch mal bezüglich des Wechselrichters noch nach, warum sie gerade diesen ausgesucht haben.


    Vielen Dank schonmal für die Hilfe! :D

  • Zitat von Kingi

    ...........da dann das Meiste der zusätzlichen Leistung wahrscheinlich eher in die Einspeisung geht, wobei ich mir auch vorstellen kann, dass man an Wintertagen oder abends kurz vor Sonnenuntergang die zusätzliche Leistung auch direkt für den Eigenverbrauch nutzen kann. :?


    Je größer die Anlage desto größer die Wahrscheinlichkeit, daß du auch bei schlechtem Wetter genug Strom zum Eigenverbrauch erzeugst :idea:
    Ausserdem ist das was man einspeisst ja nicht verschenkt, im Gegenteil es trägt ganz entscheidend zur Armortisation der Anlage bei. Also auf jeden Fall ein wirtschaftlicher Vorteil :!:



    Zitat von Kingi

    Dann frage ich auch mal bezüglich des Wechselrichters noch nach, warum sie gerade diesen ausgesucht haben.


    Das ist doch ganz einfach, es ist leichter für den Solateur und es wird "Umsatz" für den Solateur generiert :wink:


    EDIT:

    Zitat

    Habe den Belegungsplan hochgeladen, falls gewünscht, kann ich auch noch ein Bild vom Dach hochladen. Würden da denn wirklich noch 6 weitere Module drauf passen?


    Natürlich passt da noch was drauf. Das Dach ist mehr als 9 Meter breit, also passen in der Breite 9 Module hochkant.
    Ein echtes Bild vom Dach oder per GoogleEarth wäre auch nicht schlecht, dann kann man nochmal schauen ob wirklich keine "versteckten Schattenspender" irgendwo stehen :wink:

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Zitat von smoker59


    Das ist doch ganz einfach, es ist leichter für den Solateur und es wird "Umsatz" für den Solateur generiert :wink:


    :mrgreen:


    Zitat

    Natürlich passt da noch was drauf. Das Dach ist mehr als 9 Meter breit, also passen in der Breite 9 Module hochkant.
    Ein echtes Bild vom Dach oder per GoogleEarth wäre auch nicht schlecht, dann kann man nochmal schauen ob wirklich keine "versteckten Schattenspender" irgendwo stehen :wink:


    Es sollte eigentlich keinen Schatten geben, nach Süden hin ist alles offen.