Trafo Verluste abrechnen

  • Hallo
    In der Regel kommt es bei Mittelspannungsanlagen mit eigenem Trafo zu einem Trafoverlust der mit 2 bis 3 % angesetzt wird!
    Der Prozentbetrag wird von der Vergütung abgezogen.
    Das kann meiner Meinung nach nicht richtig sein.....
    Da es sich um Stromverluste handelt kann man diese doch auch mit Strom verrechnen!?
    In meinem konkreten Fall habe ich dem VNB angeboten die Verluste von meiner Eigenverbrauch anlage mit Überschußeinspeisung abzuziehen! Diese produziert Strom für 6cent und die Volleinspeisungsanlagen am selben Trafo bekommen 23 cent.
    Somit bleibt mir die Differenz von 17 cent.


    Hat jemand das schon mal näher verfolgt?
    Mfg Jochen

    2010: 134 kwp CSI,SMA | 2011: 5,00 kwp CSI,SMA | 2012: 54,5 kwp Eging,SMA | 2012: 30,0 kwp CSI,SMA | 2014: 60,0 kwp Schott,Fronius | 2014: 7,65 kwp Eging,SMA | 2016: 88kwp Qcells,SMA | 2017: 12 kwp SW,SMA | 2018: 9.8 kwp LG,SMA/ Tesla Powerwall 2 | 2019: 750 kwp JA Solar, Huawei | 2019: 29,9 kwp Longi,SMA | 2020: 750 kwp Longi Solar, Huawei 2021: 750kwp Longi Huawei

  • Seit 1.1.2016 ist http://www.bundesnetzagentur.d…erantenrahmenvertrag.html anzuwenden. Dazu solltest du letztes Jahr Post bekommen haben.


    Sollte der VNB das Muster übernommen haben, steht da in §6

    Zitat

    7.
    In der Regel erfolgt die Messung auf der Netzebene des vertraglich vereinbarten Netzanschlusspunktes.
    Bei Abweichungen von diesem Grundsatz werden die bei der Messung nicht erfassten Verluste durch einen angemessenen Korrekturfaktor bei den Messwerten berücksichtigt.
    Die Ergebnisse werden gemäß den anerkannten Regeln der Technik einem virtuellen Zählpunkt zugewiesen, dessen Werte Grundlage für die weitere Abrechnung (Bilanzierung, Netznutzungsabrechnung) sind.


    Ich denke du kennst dich genug aus, daß ich das nicht weiter erläutern muß.

  • Ja
    Das ist aber eben keine Antwort auf meine Frage !
    Es geht darum die Abrechnung mit Eigenverbrauch(kwh) zu bezahlen und nicht mit Abzug von Einspeisung ( kwh).


    Wo gemessen wird spielt doch hier nicht die Rolle und auch nicht das Verluste entstehen und abgezogen werden !


    Es geht einzig darum die Verluste auszugleichen....

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  • Ich würde die "anerkannten Regeln der Technik" so interpretieren, daß jeder einzelne Meßwert zu korrigieren und durch einen virtuellen Meßpunkt vor/hinter dem Trafo zu ersetzen ist. Ich würde das mal vorsichtig "Verursacherprinzip" nennen, also die Verluste sind von der Anlage zu tragen, die sie verursacht, deine Lösung würde ich eher "kreative Buchhaltung" nennen.

  • Ja....Das ist das Problem bei dir...Deine Interpretation hilft hier gar nichts!

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  • OT: Dir ist schon klar, daß ich kein Anwalt bin und daher keine Rechtsberatung leisten darf, was ich durch diese Formulierung zum Ausdruck bringe?
    Wenn die VDE ihr Regelwerk, das der Gesetzgeber mit der zitierten Klausel quasi zum Gesetz macht, der Allgemeinheit kostenfrei zur Verfügung stellen würde, würde ich liebend gerne daraus zitieren.
    Aber du hast den Vertrag ja unterschrieben und nicht ich, was da drin steht, hast du bisher nicht geschrieben.

  • Antworte doch einfach auf die Frage die ich gestellt habe! Erspare mir damit deine Vorschläge die eh ungeprüft und ohne rechtlichen Hintergrund gepostet sind.


    Hat das schon mal jemand näher verfolgt?
    Danke

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  • Einfach den in Niederspannung erzeugten Strom an den vom Netzbetreiber zugewiesenen Niederspannungsnetzanschlusspunkt transportieren und in Niederspannung eispeisen. Alle Probleme gelöst. Keine Abschläge auf Einspeisung, keine Aufschläge auf Bezug. Evtl. sind dahin die Leitungsverluste höher, als durch das Entgegenkommen des NB, schon in MSp zu messen und die Trafoverluste pauschal abzugelten. Oder soll der NB an der Anlage messen und Vergüten und die Transportverluste trägt die Allgemeinheit im Netzentgelt?


    Sofern jedoch der produzierte Strom in MSp an den NB übergeben wird, besteht kein Grund auf pauschalen Abzug.


    Gruß


    Gruennetz