Absicherung meiner Anlage

  • Hallo liebes forum


    meine daten:


    MODULE: 15 x 250W poly (( 3 in reihe und 5 parallel))


    2 x PIP4048 4000w/48v 80/60 A (( die zweite PIP ist noch in bestellung )


    12 x 12v/225ah batterien (( 48v )




    (1)
    module =
    gegen rückstrom absichern in stirngbox
    muss ich eine stringbox kaufen oder kann ich sie mir selber bauen
    wie viele rückstromsicherungen? wie viel amper??
    brauche lasttrennschalter für die anlage welche ?


    (2)
    batterien =
    welche sicherung wie viel amper?
    wie viele sicherungen ?
    lasttrenschalter welcher ?


    was könnte ich noch absichern ?


    WICHTIG:
    Die anlage steht im ausland( diverse deutsche vorschriften kann man ausser acht lassen..)
    also betreibe mom die anlge nur mit einer PIP die zweite kommt dazu die will ich parallel schalten um auf 40 a zukommen also 8000w
    bin leider nicht vor ort deswegen müsste ich die sachen bestellen und runter schicken :)


    LG
    MARO

  • Hi MARO53,


    Wenn Deine Module keine Rückstromdioden haben, brauchst Du nur eine je string. Für 5 Dioden brauchst Du keine stringbox. Die Dioden passen in die Anschlussbox der Module. Diese Dioden stellen sicher, dass der Strom der anderen Module nicht in einen teilverschatteten oder defekten string fließt. Sicherungen brauchst Du da nicht.
    Statt mit Trennschaltern kannst Du die strings abends abklemmen, dann fließt kaum Strom und es gibt keinen Lichtbogen.
    Jede Batterieserie bekommt eine 16 A Sicherung. Einen Lasttrennschalter brauchst Du nicht. Du kannst die PIPs abschalten.
    Die Leitungen zwischen dem Akku und den PIPs sollten möglichst kurz sein und mindestens 4 mm² Querschnitt haben. Bei längeren Leitungen mindern größere Querschnitte die Leitungsverluste.


    Freundliche Grüße
    pvx

  • Wenn Deine Module keine Rückstromdioden haben, brauchst Du nur eine je string. Für 5 Dioden brauchst Du keine stringbox. Die Dioden passen in die Anschlussbox der Module. Diese Dioden stellen sicher, dass der Strom der anderen Module nicht in einen teilverschatteten oder defekten string fließt. Sicherungen brauchst Du da nicht.
    Statt mit Trennschaltern kannst Du die strings abends abklemmen, dann fließt kaum Strom und es gibt keinen Lichtbogen.
    Jede Batterieserie bekommt eine 16 A Sicherung. Einen Lasttrennschalter brauchst Du nicht. Du kannst die PIPs abschalten.
    Die Leitungen zwischen dem Akku und den PIPs sollten möglichst kurz sein und mindestens 4 mm² Querschnitt haben. Bei längeren Leitungen mindern größere Querschnitte die Leitungsverluste.



    Hallo grüß dich


    meine module haben rückstromdioden sind von suntech
    leider kann ich die anschlussboxen nicht auf machen weil die zugeschweißst sind also kommt das nicht in frage :(


    aber wie kommst du auf 4 qmm wenn ich fragen darf??
    bei den spannungen und strömen mindestens 50qmm wenn nicht mehr

  • Hi MARO53,


    da Deine Module Rückstromdioden haben - jedes eine - brauchst Du keine zusätzlich und brauchst die Anschlussboxen deswegen nicht zu öffnen.
    Du hast geschrieben, dass Dein WR 60/80 A zieht. Nach VDE brauchst Du für 70 A Verlegeart C ( einzeln, mit Luft dazwischen, verlegt ) bei maximal 30°C Umgebungstemperatur und der üblichen PVC-Isolation, die bis 70°C beständig ist, 10 mm² Kupfer. Da VDE für Dich nicht verbindlich ist und Du diese Ströme ja nicht andauernd ziehst, kannst Du die kurzfristige stärkere Erwärmung tolerieren. Das gäbe Dein Akku gar nicht her, die PV sowieso nicht. Die Verluste durch 80 A an 4 mm² Kupfer betragen etwa 28 W/m, also ca. 0,7% der Leistung/m.
    Falls die Drähte länger sind, besonders wenn Du Kabel legen mußt, brauchst Du größere Querschnitte, schon um die Verluste zu mindern. Doppelter Querschnitt viertelt die Verluste.
    Die Spannung 48V erfordert keine besondere Isolation.


    freundliche Grüße
    pvx



  • hallo grüß dich


    danke für die info

  • Bitte nenne uns doch einmal die exakte (vollständige) Typenbezeichnung Deiner Suntech-Module.
    Denn üblicherweise haben die PV-Module Bypass-Dioden, die man hier aber nicht mit Rückstromdioden verwechseln darf.
    Zudem nimmt man, um die Verluste zu minimieren, meist eher Stringsicherungen. Diese sind entsprechend dem Kurzschlussstrom der Module auszulegen.
    Bei der Wahl der Kabelquerschnitte sind die Anforderungen der Wechselrichter-Hersteller meist deutlich schärfer als die der VDE. Insofern gilt hier erst einmal RTFM...


    Ciao


    Retrerni