Eigenversorgung bei 12.500 KWh/Jahr möglich?

  • Hallo zusammen,


    ich habe ein freistehendes Einfamilienhaus und einen Jahresverbrauch an Strom von 12.500 KWh, was so ca. 3.500 Euro an Stromkosten pro Jahr bedeutet.


    Da habe ich mir die Frage gestellt, ob es denn nicht auch eine Lösung gäbe, sich komplett selbst zu versorgen.
    Meine Hauptlast ist im Winter, da Luftwärmepumpe für Heizung und Warmwasser vorhanden ist.
    Aber auch sonst habe ich eigentlich den ganzen Tag über eine recht hohe Grundlast, die üblichen Haushaltsgeräte, Fernseher, Playstation, Poolpumpe im Sommer, ... etc..


    Gäbe es da was, das man umsetzen könnte und ich damit komplett unabhängig vom Stromversorger wäre?
    Ich rechne künftig eher mit noch mehr Verbrauch, anstatt weniger.


    Käme dafür so etwas in Frage, wie beispielsweise von Greenakku die StorePV-Linie? Oder ist das eher etwas ergänzendes, und man müsste in andere Richtungen denken, wie beispielsweise einem Blockheizkraftwerk oder ganz was anderes?

  • Aus meiner Sicht kannst Du das Thema mit PV alleine vergessen.
    Weil gerade im Winter wenn Du viel brauchst, die PV ncihts bringt.
    Wenn Du autark werden willst, kannst Du mi PV gut die Grundlast abdecken, für den Winter brauchst Du allerdings dann alternativen....


    Stefan

  • Hast Du einen separaten Zähler für die WP?
    Wie viel Strom wird im Jahr durch den Haushalt verbraucht und wie viel zieht die WP (wenn möglich nach HT/NT getrennt)?


    Bei dem Verbrauch mit Löwenanteil bedingt durch die WP im Winter, dass wird nix mit "komplett selbst zu versorgen.".
    Dennoch kann eine einfach Anlage als Überschusseinspeisung und natürlich ohne Stromspeicher sinnvoll und auch wirtschaftlich sein. Gerade weil der Verbrauch so hoch ist.


    Warum postest Du in PV-Anlage ohne EEG?


    Parallel dazu sollte man natürlich auch versuchen den hohen Stromverbrauch zu senken.
    Nicht verbrauchen bringt die beste Rendite. :wink:


    Zitat von rolrb

    ich habe ein freistehendes Einfamilienhaus und einen Jahresverbrauch an Strom von 12.500 KWh, was so ca. 3.500 Euro an Stromkosten pro Jahr bedeutet.


    Ganz grob komme ich da bei 100,- an GG im Jahr auf einen Bruttopreis pro KWh von 27,2 Cent.
    Das ist viel, wenn man bedenkt, dass da sicher auch NT Strom für die WP mit nur rund 20 Cent dabei sein dürfte.
    Mal den Stromanbieter wechseln..... :juggle:


    Zitat

    Käme dafür so etwas in Frage, wie beispielsweise von Greenakku die StorePV-Linie? Oder ist das eher etwas ergänzendes, und man müsste in andere Richtungen denken, wie beispielsweise einem Blockheizkraftwerk oder ganz was anderes?


    Kaufen kann man sich alles, aber damit wirst Du nicht sparen.
    Wirtschaftlichkeit oder Rendite musst Du selbst ausrechnen ... das habe ich hier einigen zu oft vorgerechnet.
    Fazit ist aber, dass sich Speicher nicht rentieren. :mrgreen:

    7 KWp PV an 5 KVA Hybrid WR speisen einen 10 KWh Speicher

    Plusenergiehaus mit Panasaonic Aquarea Monoblock 5KW, kein WP Zähler


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  • Schade schreibst du nichts über deine vorhandenen Platzverhältnisse für PV. Sonst könnte man dir zumindest einen Vorschlag machen. Natürlich kannst du dir eine 50 kW-Anlage in den Garten stellen... :wink:
    einstein0

    33 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    2 kW- Hybrid-Insel im Camper, BEV: Hyundai Kona. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung 10 kWh im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 10 kWh Li-Testspeicher.

    Einmal editiert, zuletzt von einstein0 ()

  • Ich habe jetzt auch keine guten Vergleichswerte,
    nur kommt mir dein Verbrauch trotzdem relativ hoch vor, mit wie vielen Personen seit ihr?
    Meine Eltern haben vor ein paar Jahren gebaut und haben eine Sole-Wärmepumpe für Heizung und WW.
    Die kommen im Jahr zusammen auf 5000 bis 5500 kWh Verbrauch.
    Zum verbessern der Quote würde ich mit einer PV-Anlage als Eigenverbrauchsanlage anfangen.


    Grüße

    6,55kWp CanadianSolar an SolarMax S-Serie
    21 Module Chaori mit div. Akkus

    9,8kWp versch. Hersteller an SolarEdge

  • Den Verbrauch möchte ich jetzt nicht unbedingt diskutieren - der ist halt so wie er ist, teils gewollt teils auch weil benötigt (Pflege Angehöriger, etc. ...).


    Aktuell betreibe ich alles an einem einzigen Zähler mit HT/NT.


    Ich habe hier in PV ohne EEG gepostet, weils mir naheliegend erschien, mit "Irgendetwas" dauerhaft mein Hausnetz zu speisen und Überschüsse ggf. in Batterien vorzuhalten um sie eben dann zu verbauchen wenn benötigt.


    Eine Alternative wäre halt, mein komplettes Dach mit PV vollzumachen. Platz wäre da genug, ca. 7 x 15 Meter Richtung Süden.
    Mich scheut aktuell da nur die Investition, und vom Versorger bin ich damit ja trotzdem nicht unabhängig und der "gackert" weiterhin mit rein.


    Gedacht habe ich auch schon an etwas unterstützendes, so ein Komplettpaket wie beispielsweise das SelfPV, das ich erstmal nur aufs Carport lege.


    Weil das aber ja auch alles nicht gerade wenig kostet, habe ich mich gefragt, wenn ich schon investiere, gäbe es dann evtl. etwas was mich komplett unabhängig macht?? Vielleicht gibt es ja noch andere Lösungen, die ich bis jetzt noch nicht kenne...deshalb meine Frage.

    Einmal editiert, zuletzt von rolrb ()

  • Auch wir haben einen Verbrauch von 12-13kkWh per anno


    mit ner knapp 10 kWp-Anlage nach Ost und West sind wir runter auf einen Zukauf von zuletzt 5200kWh, tendenz zz noch etwas fallend


    Die Investition trägt sich ggf selbst durch die Stromersparnis.
    So ist es zumindest bei mir. Die Finanz. laufen auf rd. 8-10 Jahre


    Sparen tust im Moment nichts. Das Geld fliesst nur eben woanders hin.
    Ist (meine) Investition in die Zukunft
    Komplettversorgung sehe ich bei dem Verbrauch nicht. Bei dem aktuellen Wetter kommt nicht einmal genug rein um den Akku voll zu bekommen



    Grüsse
    Carsten

    7,28 kWp, 6000TL20, Ost mit 28 x ReneSola JC260M-24/Bb (02/2013)
    2,65 kWp, 2500TL21, West mit 10 x SolarWorld AG SW 265 mono (EU)
    6,48 kWp, SB5.0, W/NW mit 22 x SolarWorld AG SW 270 mono (EU)
    14,8 kWh Hoppecke Batterie mit SI 6H-11

    2 Mal editiert, zuletzt von Carstene ()

  • Na also, mit deiner Dachfläche könntest du schonmal gegen 20 MWha selber erzeugen.
    Ob in Echtzeit verbrauchen, oder gar mit einem Einspeisetarif ist offen.... :idea:
    einstein0

    33 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    2 kW- Hybrid-Insel im Camper, BEV: Hyundai Kona. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung 10 kWh im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 10 kWh Li-Testspeicher.