Planung PV mit Speicher für 2-Familienhaus?

  • Hallo zusammen,


    wir besitzen ein 2 Familenhaus, BJ 1950.


    wir überlegen, ob wir uns eine PV-Anlage mit Strompeicher zuzulegen.


    Folgende Dachflächen stehen zur Verfügung:


    15m x 4,8m -> 72 m² -> ca 10 kWp, 2,5% Verschattung, Ausrichtung SW, Dachneigung 46°
    6m x 4,6m -> 28m² -> ca 4 kWp, 5% Verschattung, Ausrichtung SSW, Dachneigung 40 °
    Werte von http://www.solardachkataster-suedniedersachsen.de


    Die Dachflächen scheinen also gut geeignet zu sein.


    Funktioniert der Strompeicher auch für 2 Familienhäuser? Wie teilt man das am Besten auf? Leider habe ich zu 2-Familienhäusern wenig Lesestoff gefunden.


    Aktuell wir das Haus mit Nachtspreicheröfen beheizt.
    Warscheinlich macht es am meisten Sinn, erst die Heizungsanlage zu ersetzen oder?
    Hier stehen Gasbrennwert oder Wärmepumpe zur Auswahl. Vermutlich wird es auf Gas hinauslaufen, da WP nur mit Fußbodenheizung effizient funktioniert?


    Viele Grüße
    Schmo

  • Habt ihr zwei (bzw. 4, weil ihr sicher Nachtstrom für die Nachtspeicher habt) Stromzähler, also für jede Wohnung einen (bzw. zwei)?
    WP kann man auch mit Niedertemperaturheizhörpern machen, die sind für Gas-Brennwert auch besser. Ich bin kein Heizungsbauer, aber ob das so viel weniger Arbeit als Fußbodenheizung ist, glaube ich nicht. Der Aufwand dürfte so oder so groß sein, da kann man sicher ins grübeln kommen, ob man nicht gleich neu baut, dann hat man auch die "antike" Raumeinteilung los ;)
    Wenn das Haus energetisch auf dem Stand von 1950 ist, wirst du mit einer WP vermutlich nicht glücklich, die wird viel zu groß.


    Zitat

    Warscheinlich macht es am meisten Sinn, erst die Heizungsanlage zu ersetzen oder?


    Kommt darauf an, was du haben willst. Wenn das Geld beschränkt ist, dürfte das die sinnvollere Investition sein.

  • Zitat von schmo


    Warscheinlich macht es am meisten Sinn, erst die Heizungsanlage zu ersetzen oder?


    wenn das Gebäude auf dem Stand des Baujahres 1950 ist, dann macht es am meisten Sinn nicht einfach irgendetwas zu ersetzen, sondern zuallererst ein Konzept zu machen.
    Einen kompetenten Planer oder Energieberater suchen, und von dem den Ist-Zustand aufnehmen lassen.
    Dann Alternativen entwerfen mit den dazu gehörigen Kosten und Einsparpotential.
    Je nach Lage und Zustand des Gebäudes kann Abriß die wirtschaftlichere Alternative sein.


    Wie hoch ist denn der Heizenergiebedarf, welche Dämmung in Außenwand, Kellerdecke, oberste Geschoßdecke/Dach? Fenster?

  • Ihr seid ja lustig.
    Ich gehe stark davon aus, dass Abriß keine Option ist.


    Man kann auch ein 1950 gebautes Haus auf WP (schwer und kostet) trimmen. Guter Standard für Gas Brennwert ist immer zu erreichen.


    Fangt außen an. Dämmung, Fenster, Dach und Türen.
    Fußbodenheizung im Bestand muss nicht sein. Plant große Heizkörper ein, mehr Fläche schadet eigentlich nie.


    Erst ganz zum Schluß und am besten mit einem Winter zur Sammlung von Erfahrung mit Dämmung dazwischen die neue Wärmequelle/Heizung kaufen.


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