Heizschwert - kein Flanch bei Viessmann vorhanden

  • Hallo zusammen,


    wir möchten den Strom, der zu Spitzenzeiten anfällt auch für die Erwärmung unseres Wassers nutzen.


    Es gibt aber leider ein Problem!


    Wir haben mit Viessmann als Hersteller telefoniert.


    Laut Auskunft der Hotline kann kein Heizstab direkt eingeschraubt werden – auch keine Produkt von Viessmann selbst.
    Es ist einfach kein Flansch hinter den Abdeckungen vorgesehen worden.


    Laut Techniker von Viessmann haben viele Typen die Flanschanschlüsse für Boiler – nur nicht dieser Typ der Baureihe.



    Viesmann Daten: Ölheizung Brenner: 74 31 44 20 25 954, 5124 290, Typ BEA 18 Vitola biferrel, Bauart 06-226-006
    Boiler/Puffer: 73 060 439 40 610, Horicell, 3001 025, 160Ltr.


    Wie kann hier möglichst günstig Abhilfe geschaffen werden?


    Wäre sehr dankbar für einen Tipp!


    Viele Grüsse
    Martin







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  • wenn kein Flansch da ist dann kann auch nichts angeschraubt werden.
    Abhilfe: neuen Boiler mit Flansch kaufen.
    Vielleicht vorher kurz überschlagen wie die wirtschaftliche Seite von der Idee ausschaut.
    ("Sparen, koste es was es wolle")
    :ironie::ironie:

  • Zitat

    Heizschwert - kein Flanch bei Viessmann vorhanden


    Ja und?
    Hab ich auch nicht.Trotzdem im Wartungöffnungsdeckel montiert. :mrgreen:

    PIP 2424HS an 750Wp 3xShinsung Black Mono250 +1,5Kwp (6xShinsung Black Mono250)
    an FPS 100/50 an Bluebatt 24v 465Ah

    EA Sun ISolar SMV III 3K

    EA Sun SP 3K-24
    Siliken 3,3i 3,25Kwp 13xShinsung Black Mono 250
    VW T4 mit Evective 2000w + Varta 110Ah +0Wp

  • Zitat von jodl

    Vielleicht vorher kurz überschlagen wie die wirtschaftliche Seite von der Idee ausschaut.


    Die "wirtschaftliche Seite" hast du doch bereits sehr umfangreich beleuchtet :wink:

    Zitat von jodl


    Abhilfe: neuen Boiler mit Flansch kaufen.


    Den Preis für den neuen Boiler kann man googeln, aber jetzt kommt`s drauf an was der TS mit Spitzenleistung meint :idea:


    Alles über 70% kann er nicht meinen, denn eine reine Ost/West-Anlage wie die des TS baut man in 70% hart :!:
    http://www.photovoltaikforum.c…ann-t112434.html#p1382197
    Dann braucht man nur noch die "Ersparniss" gegenüber der Erwärmung des Wassers mittels Ölheizung abzüglich der entgangenen Einspeisevergütung mit dem Preis für den neuen Boiler (mit Flansch) vergleichen.


    Ich tippe mal drauf, daß sich das nie armortisiert, denn die Erwärmung des Wassers mittels Ölheizung wird vermutlich weniger kosten als die Erwärmung mit PV-Strom und der Heizstab muß ja auch erstmal gekauft und dann irgendwie angesteuert werden .

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Hi Martin, theoretisch kannst du einen Flansch anschweißen(lassen), da der Horicell ja aus Edelstahl ist,
    also nicht emailliert. Praktisch gesehen wird das nicht lohnen da du es nicht selber kannst (sonst wüßtest du das eh :D )
    Ausserdem hat er doch noch stirnseitig eine große Reinigungsöffnung! Auch dort kann man rann wenn Mann kann :)
    lg,
    Philip

  • Zitat

    Ich tippe mal drauf, daß sich das nie armortisiert, ...


    Es soll da doch tatsächlich Leute geben, die tun sowas nur um weniger Öl zu verbrennen und weniger CO2 auszustossen.
    Zeit, dass mal eine ordentliche CO2 Steuer eingeführt wird. :mrgreen: Ach ich Schussel hab ja ganz vergessen, dass die Klimaänderung nur ein Mythos ist.

    10.35 kWp / Süd / 18° Dachneigung / Fronius Symo 7.0-3-M / Kostal Piko 5.5
    PowerDog als Energie-Manager u.a. für EV-Optimierung der Erdsonden-Wärmepumpe.
    Liebäugle seit längerem mit einem Speicher, habe aber noch immer nichts wirklich gescheites gefunden.

  • Zitat von Mege66


    Es soll da doch tatsächlich Leute geben, die tun sowas nur um weniger Öl zu verbrennen und weniger CO2 auszustossen.
    Zeit, dass mal eine ordentliche CO2 Steuer eingeführt wird. :mrgreen:


    Aber nicht der TS, der möchte möglichst billig:

    Zitat von FiRa

    Wie kann hier möglichst günstig Abhilfe geschaffen werden?


    Zitat von Mege66


    Ach ich Schussel hab ja ganz vergessen, dass die Klimaänderung nur ein Mythos ist.


    Neenee, du hast schon Recht :idea:
    Die Lösung wäre dann aber die Erneuerung der ollen Heizung-> Öl raus ->Wärmepumpe rein :!:
    Da klappt´s auch mit dem Verbrauch von PV-Strom zu Heizzwecken, zwar auch nicht optimal aber immer noch besser als mit einem "Heizschwert" :wink:

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Zitat von Mege66


    Es soll da doch tatsächlich Leute geben, die tun sowas nur um weniger Öl zu verbrennen und weniger CO2 auszustossen.


    Vielleicht spart der eingespeiste Strom noch mehr CO2, weil er nicht in einem konventionellen Kraftwerk erzeugt werden muß? Ok, sowas habt ihr in der Scheiz nicht, ihr habt ja nur CO2-saubere Wasser- udn Kernkraft :D

  • Meine Herren, hier ist doch nach einer technischen Lösung gefragt worden, und nicht nach Sinnhaftigkeit.
    Die Beweggründe muss doch jeder selber festlegen.


    Als technische Lösung würde mir noch ein "Durchlauferhitzer" einfallen.
    Nicht im klassischen Sinne um ihn an die Wand zu hängen, sondern einen den man in eine Rohrleitung integriert.
    So könntest du mit einer kleinen Pumpe und dem DE ebenfalls das Brauchwasser erhitzen, oder alternativ Heizungswasser.
    http://www.roegi.de/de/produkt…auferhitzer-00010105.html

    6,55kWp CanadianSolar an SolarMax S-Serie
    21 Module Chaori mit div. Akkus

    9,8kWp versch. Hersteller an SolarEdge

  • Wenn der Gedanke auf nen neuen Speicher geht...


    Denk doch mal eine eine Wärmepumpe fürs Brauchwasser
    Da kannst meist auch den Heizkreis der Ölheizung anschliessen


    Im Sommer den PV-Strom über Wärmepumpe günstig rein und im Winter mit Öl heizen scheint sicher ein nette Sache zu sein


    Grüsse
    Carsten

    7,28 kWp, 6000TL20, Ost mit 28 x ReneSola JC260M-24/Bb (02/2013)
    2,65 kWp, 2500TL21, West mit 10 x SolarWorld AG SW 265 mono (EU)
    6,48 kWp, SB5.0, W/NW mit 22 x SolarWorld AG SW 270 mono (EU)
    14,8 kWh Hoppecke Batterie mit SI 6H-11