Wasserpumpen zur Bewässerung von Feldern in Indien

  • Könnte mir vorstellen, dass Nachts das Wasser weniger schnell verdunstet.


    Banswara: Weißt du statischen bzw dynamischen Wasserpegel, Brunnendurchmesser und Brunnentiefe am Standort?

  • Wahnsinn! Das wird extrem teuer voralem muss man ja auch noch die Riesen Akkubank vollbekommen für die Nacht und das bei 22KW 8 Stunden lang also eins ist klar das wird sehr teuer. Kenne die Preise dort nicht und wieviel Geld zur Verfügung steht. Welche Pflanzen brauchen den soviel Wasser? Vielleicht sollte man mal schauen das man effizientere Pumpen bekommt wenn die mehr Strom fressen als man an Gewinn einfährt. So ein Hoschi an PV muss sich auch erstmal amortisieren. Wen die Pumpen nur Tagsüber laufen würde geht das ja noch aber die Riesen Speicherbank ist echt teuer. 22KW und das 8 Stunden lang alter Vadder das nenn ich mal eine Hausnummer.


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  • Zitat von Odin01

    Wen die Pumpen nur Tagsüber laufen würde geht das ja noch aber die Riesen Speicherbank ist echt teuer. 22KW und das 8 Stunden lang alter Vadder das nenn ich mal eine Hausnummer.


    Dann schau mal hier rein, meist ohne Speicher.
    http://www.elementssw.com/

  • Zitat von Binder

    Hallo,
    Es gibt genau für solche Zwecke auch Pumpen von Grundfos:
    http://www.grundfos.com/products/find-product/sqflex.html
    Es gibt auch Pumpen von Grundfos welche mit DC (nur PV-Module anschließen ohne Wechselrichter und allem - fertig)
    und AC (230V Netzspannung oder Dieselgenerator) betrieben werden können - hier weiß ich leider den genauen Typ nicht.



    Wahrscheinlich meinst du die SQFlex? Da ist der FV Inverter direkt im Motorgehäuse installiert.

  • Moin Banswara und willkommen im Forum. Die Idee nachts die Pumpen zu betreiben kannst du aus Kostengründen knicken. Falls tatsächlich auch nachts Wasser fließen muss, dann müsst ihr eben einen kleinen Wasserturm bauen, denn das ist mit Abstand der billigste Speicher. Ansonsten wie schon vorgeschlagen wurde die Pumpen mit einem Frequenzumrichter ansteuern.


    Allerdings habe ich so meine Zweifel, ob sich das Ganze finanziell rechnet.

    Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann (Francis Picabia)

  • das ganze Thema ist seit einigen Jahren in vielen 3.Welt Ländern rund um den Globus gelöst.


    Es gibt dazu in China sicher mehr als ein Dutzend Spezialfirmen, die diese Systeme bis in Größen über 100KW Pumpleistung anbieten. Einfach in Google mal unter "solar pump inverter "suchen"


    Im Agrarbereich wird of auch tagsüber mit großer Leistung entweder in einen oberirdischen Speicher gepumpt, aus dem dann mit Hilfe von Schiebern zeitunabhängig die einzelnen Felder mit statischem Druck auf Grund der Höhendifferenz versorgt werden.


    Großanlagen pumpen sehr große Mengen wenn die Sonne scheint in riesige Folienteiche, aus denen dann mit wenig
    Pumpaufwand die Felder versorgt werden.

  • Wir reden hier über 8cent je kWh bezugskosten. Ich glaube nicht das PV in Indien viel billiger ist um damit Wirtschaftlich erfolgreich zu sein.

    19,8kWp - LG Mono 275 - STP20000TL-30 - Süd-West 40° - DN 30°
    5,7kWp - LG Mono 285 - STP5000TL-20 - Süd-Ost -30° - DN 11°
    Stiebel Eltron WWK300 electronic SOL
    Plugwise

  • Zitat von Shypo

    Wir reden hier über 8cent je kWh bezugskosten.


    Nutzt aber leider garnichts wenn die Versorgung derart unregelmäßig ist, daß die Pflanzen verdorren bis der Strom wieder da ist :?

    Zitat von Shypo

    Ich glaube nicht das PV in Indien viel billiger ist um damit Wirtschaftlich erfolgreich zu sein.


    Das glaube ich auch nicht. Ein einfacher Wasserturm wie von jdhenning schon vorgeschlagen oder auch ein anderes Reservoir was man füllt wenn der Strom da ist wird vermutlich günstiger und effektiver sein.


    Eine PV-Anlage mit Speicher ist schon hier nicht wirtschaftlich und in Drittweltländern erst recht nicht, auch wenn dort Wasser wesentlich "kostbarer" ist als hier.

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Ich weiß nicht wie das in Indien ist, aber als in Spanien vor 30 Jahren künstliche Bewässerung so richtig "Mode" wurde
    machten Konzerne Gewinne und Kleinbauern verschwanden. Der Grundwasserspiegel sank, der Boden versalzte.
    Dem Klima angepasste hundertjärige Olivenbäume, in höheren Lagen Mandelbäume wurden gerodet - Orangen ect. gepflanzt.
    Riesige Speicherbecken wurden angelegt und mit großen Dieselpumpen aus immer tieferen Schichten versorgt.
    Das Land ist kaputt, die Landbevölkerung hat "mas o menos" aufgehört zu existieren.
    Vielleicht erst einmal hinterfragen ob/wem so ein Entwicklungsschub wie kontinuirliche Bewässerung wirklich gut tut.
    lg,
    Philip