10kWp auf Norddach (DN10° und DN35°)

  • Hallo zusammen,
    nachdem ich zunächst über die Belegung meiner Nordgaube (DN10°) inkl. Speicher nachgedacht habe (siehe separater Beitrag, wie kann ich diesen verlinken?), bin ich zwischenzeitlich zu dem Entschluss gekommen, zunächst auf den Speicher zu verzichten, dafür aber mein komplettes Norddach (DN10° und DN35°) zu belegen.
    Die maximal mögliche Belegung habe ich anbei skizziert. Ich möchte gerne möglichst nah an die 10kWp herankommen, ohne dabei völlig sinnlose Module zu platzieren. Kritisch sehe ich selber die Module 2.8, 2.13, 2.14 sowie 1.13 und 1.14.
    Wie ist Eure Einschätzung?
    Seppelpeter hat in einem andere Beitrag - für mich nachvollziehbar - geschrieben, dass die Grenzkosten für jedes weitere Modul kleiner werden, so dass auch zusätzliche, (teil-) verschattete Module interessanter werden.
    Wolfgang

  • Zitat von Sonne74

    Seppelpeter hat in einem andere Beitrag - für mich nachvollziehbar - geschrieben, dass die Grenzkosten für jedes weitere Modul kleiner werden, so dass auch zusätzliche, (teil-) verschattete Module interessanter werden.
    Wolfgang


    Das trifft aber nur bei Süddächern oder zumindest Ost/West zu, wo die Module die Chance haben, sich selbst zu finanzieren. :wink:
    Bei dem Norddach mit DN35 kommen aber im Jahr nur 500KWh/KWp an.
    Das würde ich definitiv nicht belegen, wenn es um Rendite oder zumindest eine schwarze Null geht.


    Die 14 auf der Gaube kann man bauen.
    Quer ist zwar nicht ideal für die Selbstreinigung, aber die Quermontage passt gut zum Schatten vom Gaskamin.
    Alternative wären 13 in hochkant.


    Günstige Lösung mit gutem Schattenmanagement wären 14*255Wp oder 13*275Wp in 70-hart am SMA SB2.5.


    Maximal könnte man mit 14*290-300Wp auf rund 4,1KWp kommen, die ich dann ebenfalls 70-hart an einen SMA SB3000TL-21 oder einen ABB PVI3.0 hängen würde.

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  • Ok, jetzt setzen wir mal voraus, dass ich das Norddach mit DN10° und DN35° belegen möchte und erste Angebote durchaus zeigen, dass dies auch wirtschaftlich umsetzbar ist (ohne dass ich dabei reich werde :wink: ).


    Gibt es dann in meiner Skizze Module, die ihr aufgrund der Verschattung (im Sommerhalbjahr :wink:) ausschließen würdet?


    Oder ist das Schattenmanagement eines SMA oder Fronius so gut, dass die skizzierte Maximalbelegung gut funktioniert? Ich denke da im Besonderen an die Module 2.8 (Verschattung Gaube), 2.13 und 2.14 (Verschattung Kamin) sowie 1.13 und 1.14 (Verschattung Abluftrohr).

  • Zitat von Sonne74

    Ok, jetzt setzen wir mal voraus, dass ich das Norddach mit DN10° und DN35° belegen möchte und erste Angebote durchaus zeigen, dass dies auch wirtschaftlich umsetzbar ist (ohne dass ich dabei reich werde :wink: ).


    Dann würde ich gerne die Wirtschaftlichkeitsberechnung dazu sehen, um dir zu zeigen, an welchen Stellen Du beschissen wurdest. Das funktioniert doch niemals bei 500KWh/KWp für das DN35 Dach :!:


    Zitat

    Gibt es dann in meiner Skizze Module, die ihr aufgrund der Verschattung (im Sommerhalbjahr :wink:) ausschließen würdet?


    Wenn Verlust egal, dann würde ich alle Module legen, um möglichst günstige Module für 9-10KWp nehmen zu können.
    35*275Wp 70-hart am SMA STP7000 würde passen. Mit 285Wp wären die 10KWp voll; würde aber trotzdem am 7KVA Gerät bleiben, auch wenn das rechnerisch für 70-hart zu klein ist.


    Zitat

    Oder ist das Schattenmanagement eines SMA oder Fronius so gut, dass die skizzierte Maximalbelegung gut funktioniert?


    Kann man anhand des Bildes nicht vollständig beurteilen.
    Ich würde aber tendenziell alle Module legen.

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  • Aufständern - interessanter Aspekt.


    Allerdings liege ich aufgrund der flachen Dachneigung von 10° selbst bei vollständiger Nordausrichtung lt. PVgis bei rd. 800kWh/kWp. Bei Aufständern um 10°, d. h. die Module liegen letztlich "flach" = 0° erhöht sich die Prognose um gut 10% auf rd. 890 kWh/kWp. Die Mehrkosten für das Aufständern schätze ich auf rd. 200 Euro/kWp (?). Das rentiert sich bestenfalls nach 20 Jahren und ist es mir aufgrund von Optik, komplexerem Aufbau, möglicher Anfälligkeit etc. nicht wert.


    Mit einen größeren Winkel aufständern ist aufgrund der resultierenden größeren Modulabstände wegen der gegenseitigen Verschattung bei mir nicht sinnvoll.


    Aber danke für die Anregung.

  • Aufständern ist Kappes.
    Bei Aufständerung auf Null ist auch Selbstreinigung Null.
    Willst Du da oben jedes Jahr die Gläser putzen?
    Das ist bei DN10 schon kritisch ... bei Null Grad wachsen Dir die Module vermutlich nach und nach zu.


    Das DN10 Dach macht definitiv Sinn, das kann man bauen, der Preis muss stimmen, aber dann passt das.
    Das DN35 Dach würde ich nach wie vor nicht belegen.

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  • Zitat von seppelpeter

    Aufständern ist Kappes.
    Bei Aufständerung auf Null ist auch Selbstreinigung Null.


    Nicht nur das, es kostet auch noch mehr als die dachparallele Installation :roll:
    Und natürlich geht dann weniger drauf, denn man muss ja vermeiden, daß sich die Module gegenseitig verschatten.

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Also ein 35° Norddach zu belegen ist in etwa so sinnvoll, wie Sand in die Wüste zu bringen :idea:


    Das 10° Norddach zu belegen - bei der Dachneigung o.k.


    Gruß
    MBiker_Surfer

    Gruß
    MBiker_Surfer


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