HOT !!! EEG Umlage auf 6,88ct !!!

  • Was willst du uns damit sagen ?

    2010: 134 kwp CSI,SMA | 2011: 5,00 kwp CSI,SMA | 2012: 54,5 kwp Eging,SMA | 2012: 30,0 kwp CSI,SMA | 2014: 60,0 kwp Schott,Fronius | 2014: 7,65 kwp Eging,SMA | 2016: 88kwp Qcells,SMA | 2017: 12 kwp SW,SMA | 2018: 9.8 kwp LG,SMA/ Tesla Powerwall 2 | 2019: 750 kwp JA Solar, Huawei | 2019: 29,9 kwp Longi,SMA | 2020: 750 kwp Longi Solar, Huawei 2021: 750kwp Longi Huawei

  • Also an mich wurde der günstigere Preis weitergegeben. Erst Anfang Oktober wieder gewechselt. 8)


    Schade, dass die Umlage nur so wenig steigt. Mir wäre es lieber, wir hätten mehr Zubau und damit auch mehr Umlage gesehen. :wink:


    Gibt es eigentlich Daten darüber, wie sich die Vergütung für Altanlagen pro Jahr entwickelt hat? Könnte mir vorstellen, dass die älteren Anlagen inzwischen schon nennenswerte Degradation oder unreparierte Defekte aufweisen, so dass diese weniger einspeisen und daher auch weniger Vergütung erhalten. Vielleicht auch mit ein Grund, warum die Umlage trotz sinkender Börsenstrompreise nur so wenig zulegt in den letzten 2-3 Jahren?

  • Zitat von maceay

    DANKE an die Energiekonzerne, dass der günstige Strompreis nicht weiter gegeben wird !


    In den letzten 10 Jahren ist der Börsenpreis von so 5 cent/kWh auf 3 cent gefallen:
    [Blockierte Grafik: https://proteus-solutions.de/~Photovoltaik/PhelixChart.asp]
    https://proteus-solutions.de/~…ompreis:tM.F06!sM.EX1.asp


    Müssen die Energieversorger die Zusammensetzung ihres Preises öffentlich machen ?
    [Blockierte Grafik: https://upload.wikimedia.org/w…/c/c7/Strompreis-2016.jpg]


    Dann könnte man ihnen nachweisen, dass sie die 2 cent nicht durchgereicht haben, die Erhöhung der EEG Umlage hingegen schon :-(


    Nun gibt es wohl ein Gesetz, dass sie die Umlage durchreichen MÜSSEN, für den Strompreis aber gibt es sicher keine solche Festlegung. Dann wäre die Politik gefragt, und wir Bürger mit einer Petition.


    Aber dazu müssten wir erst beweisen können, dass die Energieversorger die 2 cent einkassiert haben.
    Was schwierig sein könnte das sie dich die Energieversorger mit dem Mehraufwand durch die PV-bedingten schwankenden Preise rausreden könnten. Also im Mittel ist der Strom mit 3 cent zwar billiger geworden, die Spitzen liegen aber immer noch bei 5 cent.


    das Roland
    "Wer nicht verliert.. der versagt"

  • Es ärgert mich das die Medien immer nur die Erhöhung für einen Kleinhaushalt angeben.
    Es sollte die gesamte Summe der Steuern genannt werden, nicht nur die 18€, dann sieht der Bürger mal wie teuer es ist.
    Wir kaufen keinen Strom, wir tanken kein Benzin, wir kaufen und tanken Steuern.


    Die Diskussion hatte ich eben mit einem Kunden der mehr als die angebotenen 20% Rabatt auf den Kaufpreis haben wollte.
    "Hallo, Herr Kunde, ich muß rund 30cent von jedem Euro brutto VK direkt an das FA abgeben, Du zahlst nur 70cent, darauf willst Du mehr als 20% Rabatt haben ? Denn die ganzen Energie- und Stromsteuern, plus Ust bedeuten 50% Aufschlag auf meinen VK" (Dienstleister der Energielastig ist)

  • Ich hätte gern einen Tarif, bei dem mir der Marktpreis viertelstundengenau durchgereicht wird.


    EEG + Umlagen + Netzentgelte + Stromsteuer etc. als fixer Preisbestandteil (bzw. mit sofortiger Anpassung, wenn sich da etwas ändert)
    + Marge für den Händler von x € pro Monat und/oder y Cent pro kWh (bei Vertragsabschluss festgeschrieben für Zeitraum z)
    + aktueller Börsenstrompreis
    + MwSt


    Dann müsste man nicht so oft wechseln und bräuchte nur die Unterschiede bei der Marge vergleichen. Das Durchreichen des niedrigeren Börsenstrompreises wäre ganz automatisch der Fall. Natürlich bräuchte man für so einen Tarif erstmal ein Smart Meter, aber das kommt ja hoffentlich bald.


    Aktuell ist es ja schon etwas nervig, jährlich zu wechseln, damit pünktlich zur Erhöhung der Umlage auch der aktuelle Börsenstrompreis im Geldbeutel ankommt.

  • Im Gegenteil, Ein Stromversorger in der Schweiz, wessen Kunde ich gerade berate/plane senkt nächstes Jahr die Tarife, sowohl für Bezug wie Einspeisung. Dafür beteiligt er sich an den Investitionskosten für PV und für einen Speicher. :shock:
    Da mein Kumpel Elektrotechniker ist, hatte ich ihn gefragt, ob er sich zur Pensionierung so ein Spielzeug antun möchte. :roll:
    Er ist noch in der Evaluationsphase und äusserte sich über den Infini (Zitat) "gefällt mir."
    Hatte ich damit ins Klo gelangt, oder soll ich die Herausforderung annehmen und ihm zur PV einen Speicher planen? :wink:
    einstein0

    33 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    2 kW- Hybrid-Insel im Camper, BEV: Hyundai Kona. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung 10 kWh im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 10 kWh Li-Testspeicher.

  • Zielgerichtet wird hier nicht diskutiert..


    Also die Explosion der Umlage in den letzten 5 Jahren lässt sich wohl nicht über die Verbilligung des Börsenpreises über 10 Jahre erklären:
    [Blockierte Grafik: https://www.cheapenergy24.de/w…ntwicklung-EEG-Umlage.jpg]
    https://www.cheapenergy24.de/eeg-umlage/


    Da ist der Verweis auf die Inustrie vielleicht korrekt.
    Wobei wir uns dazu natürlich sagen müssen, dass die Energiewende ein Wunsch der Bürger war und nicht der Industrie. Warum also soll sich die Industrie daran beteiligen ?