15kwp bauen ohne Nachteile bei Eigenverbrauch

  • Jetzt steh ich auf dem Schlauch... :cry:
    ich habe die 10kwp Bagatellgrenze verstanden und will den Eigenverbrauch optimieren. :idea: Daneben möchte ich auf dem Dach keinen Platz verschenken, das Dach ergo so weit wie sinnvoll belegen. :idea: Damit komme ich auf max. 15,6 kwp. Angebote dafür liegen vor.


    Nun: damit die ersten 10kwp mit Eigenverbrauch Sinn machen, müssten erst max. 10kwp in Betrieb genommen werden, mind. ein Jahr später dann der Rest, richtig?


    Kann ich dann direkt den WR auf die spätere Gesamt-Leistung auslegen (zB Fronius 12 oder Kostal 15) und auch die Module alle in einem Schritt verlegen lassen, jedoch lediglich Max. 10kwp im ersten Schritt in Betrieb nehmen?


    Gelten denn die 2. 5,6 kwp wirklich als eigenständige Anlage, wenn es nur darum geht weitere Module in Betrieb zu nehmen? Die sollen nämlich über den dann bereits vorhandenen Wechselrichter (3 MPP) mitlaufen, der im 1. Schritt installiert wurde.


    Sind die 5,6 kwp dann auch wieder als potenzieller Eigenverbrauch anzumelden oder sollte das auf die 1. Anlage beschränkt bleiben und die 2. dann komplett zur Einspeisung sein? Entstehen dadurch zusätzliche Kosten (zusätzliche Zähler, da ja alles über nur einen.Wechselrichter)?


    Macht das wirtschaftlich Sinn, ALLE Module jetzt bereits zu erwerben und dafür den Solateuren nur einmal aufs Dach zu bitten? Wie sieht die Preisprognose für die Module in den kommenden 12 Monaten aus?


    Kurz: hattet ihr den Fall, wie löst man ihn am Besten?


    :danke::danke::danke:

    IBN Jan 2019: 16,74 kwp (Winaico 310W, DN 12 Grad, Ausrichtung WSW = 60 Grad, PVGIS Classic 824kwh/kwp)

  • Hi joopy66,


    so leicht überlistest Du den Juristen nicht. Egal ob Du die 10 kWp Grenze gleich oder später überschreitest, ob alle Module Dir gehören oder Du Dir die Anlage mit jemand teilst - alles auf dem Grundstück zählt zusammen und dann kassieren sie Dich ab. Wie es ist, wenn das halbe Grundstück Deiner Partnerin gehören würde, weiß ich nicht.
    List ist, wenn man's so macht, dass es keiner merkt. Z.B. Du lässt vom Solarteur 9,9 kWp auf die Rechnung schreiben, zahlst das 1,5fache des Angebotspreises und bekommst 5,7 kWp sooo dazu oder Du kaufst die 5,7 kWp extra und hilfst beim Montieren...
    Wenn die Anlage nicht gerade im Garten liegt, wird sie keiner nachmessen. Aber Du musst natürlich selber ordentlich verbrauchen, sonst merkt's der Bürokrat am der Jahresertrag.
    Und wie man das macht, wenn einer den Strom messen kommt, hast Du ja bei VW gesehen - Testmode heißt das. Ein klein Schalterchen in der Ecken, kann niemand entdecken.Z.B. eine Reedampulle unter der Isolierung. Nimmst Du den Magnet weg, hast Du nur noch 9,9 kWp. Hier heißt das großspurig Guerillaanlage. - Energie schaffen, ganz ohne Waffen. Könnte sich Assad mal ein bißchen was abgucken. Aber der will ja Kohle ernten und nicht kWh - so ist die Welt - am Golde hängt doch so mancher, ach diese Armen.


    Freundliche Grüße
    pvx

    Einmal editiert, zuletzt von pvx ()

  • Zitat von joopy66


    Kurz: hattet ihr den Fall, wie löst man ihn am Besten?


    kurz: das Dach voll- und sich nicht wegen der EEG Umlage in die Hosen machen
    ausführlicher: rechne dir mal aus was die EEG Umlage konkret ausmacht, dann kannst du entscheiden ob du das so oder so machst. Möglich ist beides.


    Zitat von joopy66

    Sind die 5,6 kwp dann auch wieder als potenzieller Eigenverbrauch anzumelden oder sollte das auf die 1. Anlage beschränkt bleiben und die 2. dann komplett zur Einspeisung sein? Entstehen dadurch zusätzliche Kosten (zusätzliche Zähler, da ja alles über nur einen.Wechselrichter)?


    bei zwei Anlagen an einem Wechselrichter können zusätzliche Zähler (AC) auch nichts auseinanderhalten


  • 15,7 kWp montieren und nur 10 kWp anmelden?
    Reedampulle unter der Isolierung?
    wer jemandem so etwas rät der muß einen totalen Vogel haben.


    Das ist nicht "List", das wäre absolut bescheuert.
    Warum sollte man sich wegen der paar Euro EEG Umlage so etwas ans Bein binden?


  • Du hast das hier vergessen :ironie: Oder meinst du das wirklich ernst?
    Dann kann ich mich jodl nur anschließen - Ratsch am Kappes!


    Und was VW betrifft, du hast schon mitgekriegt was die der "das merkt keiner" Spaß jetzt kostet.

  • Ich glaube hier werden ein paar Regelungen vermischt bzw. falsch dargestellt.


    Wenn man z.B. 15KWp baut und im ersten Schritt nur 10KWp fertig meldet und auch nur 10KWp an den WR legt, dann ist das frei von EEG Umlage.


    Wenn man ein Jahr später den Rest fertig meldet und an den WR hängt ist das eine neue Anlage. Keine EEG Umlage.


    Mit dem VNB muss man abklären ob der einen Eibspeisezähler will. Den dann sofort bei den 10KWp setzen.


    Danach ist es dann nur noch Papierkram, der nicht mehr viel kosten kann.


    Widerspruch zum EEG bitte belegen, aber anders lese ich das nicht.


    Den Rat von pvx kann man nur als Schildbürgerstreich oder schlicht illegal bezeichnen.



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  • Mit meiner 15 kWp-Anlage habe ich im Jahr ca. 2000 kWh EV.


    Angenommen du würdest das auch schaffen, sähe die Rechnung meines Wissens so aus:
    2000 x 0,4 x 0,065 x 1,19 = 61,88 €.
    Die Einheiten habe ich mal weggelassen. Für 2017 habe ich eine Umlage von 6,5 Cent angenommen.
    Man weiß nicht, wie sich die Umlage weiterentwickelt, aber auf 20 Jahre dürfte es über 1000 € kosten.
    Und wenn ein E-Auto, Speicher, Wärmepumpe oder sonstige Stromfresser dazukommen, wird es noch teurer.


    Falls möglich, diese Umlage vermeiden oder 20 Jahre schwarzärgern. :twisted:

  • Zitat von optimum

    Mit meiner 15 kWp-Anlage habe ich im Jahr ca. 2000 kWh EV.


    Hm - vielleicht hilft ja auch, Energie einzusparen? Bei mir wären 2000 kWh EV gar nicht möglich, da ich nicht mal 2000 kWh Gesamtverbrauch habe.
    Also ich hätte keine Angst vor den paar € EEG Umlage.


    Gruß
    MBiker_Surfer

    Gruß
    MBiker_Surfer


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  • Danke erstmal für die Antworten. Da war ja "alles" dabei: von Verleitung zur Kriminalität über 100% voll einspeisen bis zur Bestätigung meiner Idee der 2 Schritte.


    Meine Kalkulation:
    - ich gehe von 1100 kwh Eigenverbrauch (konservativ gerechnet) aus, egal ob ich 10kwp oder 15kwp auf dem Dach habe.
    - Im Vergleich zu jetzt (Bezug von 1100kwh zu 24ct/kwh) habe ich folgende Fälle:
    a) Bei Bau zuerst einer max. 10kwp Bagatell-Anlage "bringen" diese 1100 kwh mir die Einsparung von stattdessen bezogenen kwh (bei 24ct/kwh ergo 264 EUR p.a.), abzueglich der darauf zu entrichtenden EEG-Umlage (19% auf 264: 50 EUR), also bleiben rund 214 EUR p.a.
    b) Im Falle der Volleinspeisung würde ich für diese 1100kwh die Einspeisevergütung (12,31ct/kwh) erhalten, bringt 135 EUR (die 1100kwh müsste ich wie jetzt weiter zu 24ct / kwh beziehen).


    Differenz ist also 79 EUR p.a., auf 20 Jahre 1580 EUR. Da habe ich den Ersatz WR ja schon raus. :)
    Mit E-Auto und Steigerung des Eigenverbrauchs (irgendwann Speicher) wird das also noch mehr. :lol:


    Mein Gedanke war also so, wie seppelpeter es beschrieb. Kann ich den die zusätzlichen 5,6 kwp an den gleichen Wechselrichter legen, wird das dann als komplette Anlage gesehen? Was ist den, wenn ich vom erstellten Strom der 2. Anlage etwas verbrauchen möchte? Oder geht das dann auch technisch nicht? Wenn der VNB einen Einspeisezähler will, wieso sollte der dann bei dem 10-kwp-EEG-Aneil dabei sein und nicht beim 2., wo er dann frühestens benötigt wird?

    IBN Jan 2019: 16,74 kwp (Winaico 310W, DN 12 Grad, Ausrichtung WSW = 60 Grad, PVGIS Classic 824kwh/kwp)