Wechsel von Eigenverbrauch zu Volleinspeisung Anlage März 12

  • Hallo,


    folgende Überlegung. Wie aufwendig ist ein Wechsel von Eigenverauch zu Volleinspeisung? Müssen die Zähler umgebaut werden oder wird einfach nur umgerechnet? Kann ich wieder zurückwechseln falls sich der Strompreis nach oben entwickelt?


    Umsteigen möchte ich , da ich der Meinung das der Aufwand für die Verwaltung des Eigenverbrauch zu hoch ist und ich der Meinung bin, das mir das Finanzamt den Eigenverbrauch zu hoch bewertet.


    Bin für alles konstuktives dankbar.


    Gruß
    Michael

  • Du brauchst nur einen Zähler der den Gesamtertrag misst und einen Zweirichtungszähler welcher den Verkauften Strom und gelieferten Strom misst. Die Umrüstung kostet ja auch wieder Geld.


    Wie hoch ist denn deine Vergütung ?? Müsste man dann mal ausrechnen.


    Gruß Sebastian

    29.6 KW SolarFabrik( Mono SF150 185W) / 3X Kostal (06/2010)
    8,4 KW Heckert (NeMo 60 Mono 280W) / Fronius Symo 7.0-3-M (02/2017)
    Beide Anlagen laufen im Eigenverbrauch und werden von einem Plexlog Datenlogger erfasst

    6,84 KW Q.Cells(BFRG-4.1 285W) / Fronius 7.0-3-M (03/2019) Nur für die Wärmepumpe

  • Zitat von SebastianPB84


    Wie hoch ist denn deine Vergütung ?? Müsste man dann mal ausrechnen.


    ich nehme an, es gilt die Vergütung von März 2012.
    24,43 Cent für Einspeisung, 8.05 Cent bis 30% EV und 12.43 Cent über 30% EV.
    Das wäre ja nicht schlecht, wenn man deutlich über 30% liegt.


    Zum Wechsel schreibt die Clearingstelle:
    https://www.clearingstelle-eeg.de/beitrag/1515
    Vermutlich geht das ohne Zählerwechsel, da man jederzeit wieder zurückwechseln kann.
    Ich bin auch an einem Wechsel auf Volleinspeisung interessiert, habe aber noch nicht beim VNB nachgefragt.
    Gründe wären die drohende EEG-Umlage auf EV und dass man den Strom inzwischen mit einer Insel günstiger produzieren kann. Mal sehen wie es mit den Smartmetern weitergeht. Ob die dann die Zweirichtungszähler ersetzen :?:

  • Bei deiner Anlage aus 3/12 hat das Finanzamt doch gar keinen Spielraum, für das machst du Volleinspeisung und gut. Außerdem machst du doch die Steuererklärung nicht das Amt ;)
    Für die Rücklieferung an dich als Privatpersonhast du den Wert, den der VNB nach EEG berechnet 16,38ct/kWh netto (bis 30%). Die Mehrwertsteuer darauf ist aber natürlich keine Vorsteuer im Unternehmen. Sonst gibt es da doch gar nichts zu beachten.


    Rein technisch kann alles so bleiben wie es ist, nennt sich dann kaufmännisch bilanzielle Durchleitung. Dann bekommst du halt (wie bisher) die Einspeisung voll vergütet aber keine Rücklieferung vom VNB mehr. Das muß dann aber bei der Ablesung entsprechnd berücksichtigt werden, was du bsiher Rücklieferung vom VNB hast, ist dann ja Bezug vom Versorger.

  • Hallo,


    das Finanzamt macht bei mir keine 16,38 Cent sondern 20 Cent. Ob das richtig ist sei dahingestellt. Deshalb auch die Überlegung. 24,43 Cent und 8,05 Cent ist richtig.


    Ich habe einen 28,91 kWp-Anlage und einen Fünf-Personen-Haushalt. Von den 30 Prozent bin ich Meilenweit weg. Ich komme nicht mal über 10 Prozent.


    Ich habe im Moment einen Zweirichtungszähler und einen Einspeisezähler. Ich möchte zur Volleinspeisung wechseln und komplett Einspeisen, eben wegen der Überbewertung des Stromwertes vom Finanzamt.
    Also wenn ich das richtig verstehe kann ich auch wieder zurückwechseln. Müsste ich beim zurückwechseln EEG Umlage zahlen?


    Gruß
    Michael