Studer Xtender 4800 3x mit SMA 8KW 1550 Ah Staplerbatterie

  • Hallo,


    Ich bin neu hier aber lese schon eine Weile mit.


    Ich habe folgendes System aufgebaut :


    Batterie System:
    3 x Studer XTM 4800 (L1/L2/L3)
    1x BSP 500
    1x Batterie Temperatur Sensor
    1x Stapelerbatterie 48V 1550 C5
    1x Zentralentgasung und Aquamatic (original Stopfen mit bfs ausgetauscht)
    1x NA Schutz


    Solar Anlage:
    1x 5 KWp Ost
    1x 5 KWp West
    1x Sunny Tripower 8000 (AC Out)


    Management System:
    1x ecodata Powerdog
    1x Xcom RS232i
    1x RS485 im SMA
    1x RS485 Zaehler
    1x SMA Powermeter (das hatte ich schon mit der Solaranlage, vor dem Studer System, ist jetzt einigermassen Sinnlos, obwohl besser als der RS485 Zaehler)


    Mein Problem: Ich bekomme von niemandem wirklich vernuenfige Werte fuer die Xtender und die Batterie. insbesondere Ladespannungen usw. Auch der Parameter 1536 soll wohl wichtig sein, Aber doch wohl nur im Ersatzstrombetrieb, um die Leistung des SMAs herunterzuregeln wenn es zu viel ist. Ganz verstanden habe ich es aber noch nicht, eine Erklaerung waere super.


    Das ganze System soll eigentlich so funtionieren : (Optimierung des Eigenverbrauches mit Voll-Backup, http://www.studer-innotec.com/…ches-mit-voll-backup-4065).


    Ganz so rund laeuft die Sache noch nicht, Insbesondere wie die Batterie bertrieben werden soll (sie soll ja moeglichst lange halten). Aber ecodata unterstuetzt und ist sehr hilfreich beim umsetzen von Wuenschen.


    Ich wueder gerne Fragen ob jemand gute Erfahrungswerte zu den Ladeeinstellungen der Xtender hat mit einer solchen Batterie und auch sonstige Hinweise die es zu beachten gilt. Ich wollte eigentlich ein schluesselfertiges System bauen lassen, aber da war wohl der Wunsch Vater des Gedanken.


    Ach ja, ich habe so 1KW Grundlast hier im Haus und das auch in der Nacht (Computer...). Deswegen der ganze Heckmeck.


    Ich wuerde auch noch gerne Module auf meine Garage bauen, und diese mittels VarioTrack oder VarioString an das System anbinden. Hat da jemand Erfahrungen mit meiner Konstellation ?


    Ich weis es sind viele Fragen, aber beim mitlesen ist mir aufgefallen, das wenn ich meine Fragen beantwortet bekommen kann, dann hier. Vielleicht gibt es ja jemanden der so ein aehnliches System hat.


    Entschuldigt die fehlenden Umlaute bitte, Englische Tastatur.


    Gruesse


    /Gompf

  • Hallo Gompf,


    Wenn ich es in deinem Beitrag richtig verstanden habe:


    - ist der 3phasige SMA-Wechselrichter auf der AC-OUT-Seite angeschlossen, oder wird nur für den Notbetrieb vom Netz umgeschaltet?
    - Netzseite über zusätzlichen ENS an den AC-IN der 3 Studer?
    - PV-Überschuss wird bei voller Batterie über AC-IN ins Netz eingespeist?


    ich habe ein System mit ähnlich Komponenten realisiert.
    http://www.photovoltaikforum.c…soptimi-t111606-s360.html


    Wesentliche Unterschiede:
    AC-Seite 1phasig mit AC-Coupling Solaredge SE6000 und Pellets BHKW (BHKW nur im Notbetrieb) auf 2 parallel geschaltete Studer XTH.
    Batteriebank mit LiFePo4 und EMUS-BMS.
    Keine Verbindung mit AC-IN ans Netz und auch keine PV-Einspeisung


    Beim AC-Coupling mit hoher PV-Leistung am AC-OUT hat man halt folgendes Problem:


    Der Batteriewechselrichter kann die Überschussleistung (PV-Erzeugung - Verbrauch) prinzipiell nicht beeinflussen (die Ladeeinstellungen des Studer werden da nicht angewendet - ausgenommen die Frequenzsteuerung)!
    Der Überschuss wandert in die Batterien und der Studer kann bei voller Batterie nur durch Frequenzerhöhung am AC-OUT die PV-Erzeugung des Wechselrichters herunterregelt werden oder der Überschuss wird ins Netz gespeist.


    Mit den richtigen Einstellungen betreffend Frequenzregelung sollte man das schon hinbekommen.
    Wie die Kombination AC-Coupling und Netzeinspeisung funktioniert und richtig eingestellt werden muss, werden nur Spezialisten bzw. der Studer-Support beantworten können.
    Vielleicht meldet sich dazu noch einer von den Studer- und Bleispezialisten hier im Forum dazu.
    Sonst eine Anfrage an den Studer-Support schicken. Die antworten schnell und kompetent.


    Ich habe diese Steuerungsvariante nicht eingesetzt, da es unter anderem bei LiFePO4 und BHKW damit nicht funktioniert.
    Ich steuere bei annähernd volle Batterie mit dem Powerdog meine Überschussverwerter (Elektroauto und E-Patrone) an.
    Wenn Elektroauto voll bzw. nicht anwesend oder Puffer voll oder Pufferladung ausgefallen, wird der Wechselrichter vom Powerdog auf den Hausverbrauch heruntergeregelt (was in meinem System vielleicht 2-5x im Jahr passiert).


    Wenn der Normalbetrieb PV-Wechselrichter auf Netzseite ist und die erzeugte PV-Leistung über AC-IN eingekoppelt wird, wirken die üblichen Ladeeinstellungen des Studer.
    Hier wird/sollte dann der Powerdog entsprechend der erzeugten Leistung z.b: den AC-IN-Strom regeln!?


    Vario Track oder Vario String kann man sicher zusätzlich anschalten. Hier sollte es inzwischen beim Powerdog einen Einbindung geben.
    Ich habe bei meinem System ein Steca Tarom 6000M im Einsatz, weil eine höhere Eingangsspannung als der Vario Track hat (Vario String war damals nicht verfügbar und mir zu teuer) und besser für LiFePo4 geeignet war.

    PV: 5 kWp Solaredge 6000SE, 2 kWp Steca Tarom 6000-M, 2x Studer XTH 6000, 25kWh LiFeYPO4, SMA-Smartload 6 kW Heizpatrone gesteuert mit Powerdog, KIA Soul EV, Opel Ampera (LEAF2 ab April 2018) mit 2 Ladestationen gesteuert mit Powerdog, Ökofen-Pellets-BHKW

  • Hallo armist,


    Danke fuer die Antwort, Erstmal selbige auf deine Fragen:


    SMA 3 Phasig, ja am AC-Out, bei Stromausfall wird das ganze inklusive SMA zur Insel durch ENS und es ist weiter richtig, bei Uerberschuss wird eingespeisst.


    Das mit der Frequenzsteuerung habe ich nun verstanden. Hier kommt es ja nur alle paar Jahre zum Stromausfall und nur dann ist das relevant wenn es zur Insel wird. Ich muss mal mit ecodata reden was da der Powerdog in meinem Scenario macht, guter Hinweis, danke ! Ich habe im SMA nachgsehen da ist eine 0-2 HZ Steuerung vorgesehen und auch aktiviert, scheinbar per default. Muesste man im Studer dann auch vorsehen, Ist im Moment aus. Grundsaetzlich hat man ja dafuer den Powerdog, aber ist natuerlich gut wenn der Studer das uach kann, weil Powerdogs koennten ja auch ausfallen, warum auch immer (wobei ich sagen muss bisher gabs da keine Probleme!).


    Soweit ich ecodata verstanden habe, macht es derzeit (noch) keinen unterschied ob die Produktion am AC-IN oder AC-OUT konfiguriert ist. Soll aber spaeter wohl anders werden.


    Ich denke es wuerde wohl ein Vario String (Track ist mir auch zu niedrig, Spannungsmaessig und ein bischen unflexibel) werden, denn die Vario Geraete unterhalten sich direkt mit den Wechselrichter und RCC. In wieweit das dann relavant ist in meinem System muss ich nioch herausfinden.


    Ueberschussverwertung lohnt sich hier wohl noch nicht, Heize derzeit mit Gas und habe bisher kein E-Auto, da warten wir noch ein bischen, Tesla ist mir zu teuer (ich brauechte wenn dann das grosse Model M, wobei ich mich gerade dabei ertappt habe es garnicht so teuer zu finden). Eine Umwandlung von Strom in Heizung macht bei mir finanziell keinen Sinn bisher glaube ich, aber ich baue denaechst noch Waermekollektoren aufs Dach fuers warme Wasser.


    Den Ansatz mit dem BHKW finde ich fuer den Winter interessant, denn wenn man Warmwasser im Sommer ueber die Kollektoren abdecken kann, dann braucht man im Winder nur den Mehrstrom zu decken, Das kann mit einem BHKW beim Haus heizen gehen, Ich habe mir da einige Gas Varianten angesehen, haben aber alle relativ geringe elektrische Leistung, die sie wohl auch nur punktuell bringen, oder habe ich da etwas falsch verstanden ?

  • Hallo Gompf, was mir auffällt: du hast die allerhöchsten Staplerzellen(10PzS=720mm H) aber keine Elektrolytumwälzung?
    Das kann/wird Probleme aufwerfen wenn du nicht am Ende jeder Starkladung die Gasungsspannung ausreichend lange
    halten kannst (mind. 15min, besser 30min) Das solltest du unbedingt bei den Ladeparametern berücksichtigen!
    Im PV-Betrieb ist das normal sehr schwierig bzw nur mit extremer Überdimensionierung des Generators
    und/oder sehr flachen Zyklen zu schaffen. Teiladungen mit anschließender Entladung mag der Akku gar nicht!
    Um ihn voll nutzen zu können würde ich auf jeden Fall noch eine EUW nachrüsten(lassen)
    Die Kombi von EUW und Zentralentgasung ist allerdings nicht ganz einfach und muss unbedingt auf einwandfreie Funktion
    =gleichmäßige EUW in allen Zellen geprüft werden. Ich nehme dafür ein Stethoskop :)
    lg,
    Philip

  • Hallo Philip,


    Danke fuer deine Antwort. Leider war ich beim der Entscheidung zum Kauf der Batterie noch etwas ungenuegend informiert. Mittlerweile weis ich das, aber meine Batterie hat keinen leer Stopfen fuer eine EUW wie endere. Da sind nur 4 Punkte in den Ecken und ich denke die dienen der Verkapselung. Ich haette natuerlich gerne eine EUW.


    Das Problem ist mir durchaus bewusst geworden und ich handhabe das im Moment so:


    Batterie wird entladen bis ca. 30% und dann lade ich manuell in den Sonnenstunden (ecodata hat mir extra eienn manuellen Laderegler eingebaut), so dass die Batterie voll wird (bis 57.6 V und dann in die Gasphase tritt, Studer default 2 Std). Da sich in der Zentralentgasung an den FIltern etwas Wassser gebildet hat, sieht man es auch schoen blubbern dort.


    Das ist natuerlich nicht der wahre Jakob und ich haette da gerne eine andere Loesung. Wen gibts denn da der sowas profesionell nachruestet ? (Wunsch PLZ 81xxx aber ich glaube jetzt werde ich uebermuetig).


    Was ist das Problem bei Zentraentgasung und EUW ? Unterschiedlicher Druck in den Zellen ? Je nach Entfernung ? Ich kenne mich mit Aquarium Sprudelsteinen und deren Verlegung gut aus fueheren Zeiten aus (lach). Mit Steoskop hoerst Du dir dann jede Zelle einzeln an ?


    LG,


    Chris


    P.S.: Letzte Starkladung und anschliessende Gasphase wird dann auch wenn noetig ueber das Netz aufrecht erhalten. Hab ich vergessen zu sagen. Ist schlecht, aber fuer den Akku sicher besser.

  • Hi Chris, solange die PzS recht neu ist sollte es mit der Nachrüstung keine größeren Probleme geben.
    Je später desto schwer!(die Platten verbiegen sich mit der Zeit und nehmen auch teils an Volumen/Ausmaßen zu)
    Die Punkte in den Ecken zeigen normalerweise schon die Position des Degenlochs an - besser aber du nimmst
    mit dem Hersteller(?) bzw. deinem Lieferanten Kontakt deswegen auf, vor allem wenn du selber ran willst.
    Nachrüsten kann und tut sonst eigentlich jeder Stapler- bzw. Batterieservice, Kosten gehen von 5€/Zelle bis unendlich...
    Und ja, das Problem ist immer eine gleichmäßige Umwälzung zu erreichen. Den verschiedenen Schlauchlängen/Drücken
    der EUW/ZEG kann man durch großzügig dimensionierten Verteilern/Sammlern entgegenwirken und die Gasung eben mit
    dem Stethoskop einzeln an jeder Zelle kontrollieren. Das empfiehlt sich immer, auch ohne EUW!
    Zur Nachrüstung gibt`s hier auch schon ein paar Beiträge, einfach mal Suchfunktion oben rechts bemühen :)
    lg,
    Philip

  • Philip


    Die Suchfunktion kenn und benutze ich :) Habe ueber das Nachruesten auch gelesen, allerdings bisher nur das zum selber machen, Habe den Hersteller angeschrieben, warte auf Antwort, mal sehen was der sagt, Hoffnung habe ich eher wenig. Waere natuerlich toll.


    Noch eine Frage zum okkulten : Megapulser JA/NEIN ? Was denkst Du darueber ? Ich habe mir das angesehen macht alles einigermassen Sinn, aber das Marketing ist ja so in Richtung Mega-Geheim und Verschwoerungtherorie. Das laesst mich Stutzig werden.


    LG


    Chris

  • Zitat von Gompf

    Megapulser JA/NEIN ?

    Nein.
    Wirf das Geld lieber zum Fenster raus. Dann hat wenigstens irgendwer etwas davon :lol:
    Es gibt gute bezahlbare Ladegeräte die pulsen (z.B http://www.fronius.com/cps/rde…xsl/17_13842_DEU_HTML.htm ),
    und es gibt sündhaft teure Batt-Regeneriergeräte (>10k€) die pulsen.
    Wenn du eine Pb-Zelle bestmöglich entsulfatieren willst musst du sie laden, laden, laden.
    Nochmal zur PzS, welcher Hersteller und wie alt ?Foto ? Vielleicht kann ich ja helfen :wink:


    lg,
    Philip


    p.s : Kannst auch mal A.G.S Technik Andreas Buchner in Isen fragen zwecks Nachrüstung vor Ort...

  • Klare Kante, ok. Es war mir auch nicht klar wie man in ein so kleines Kaestchen einen Megapuls fuer 1550 Ah Batterien hineinbekommt, der dann aus sicht der Batterie auch noch "Mega" ist.


    Ich haenge mal Bilder an. Batterie Hersteller ist http://www.hempe-staplerbatter…/Staplerbatterie_48V.aspx 48V PzS 1550 (label sagt EPsZ......) und ist neu, Jun 16 gefertigt.


    Danke fuer den Tip mit A.G.S., werde ich mal anschreiben.




    Ansonsten frage ich mich gerade noch warum meine Gummibaeren von Lidl gerade nach Waschpulver schmecken obwohl die Packung gerade erst aufgemacht habe. Ich sehe ein dafuer bin ich im flaschen Forum.

  • Hallo Chris,
    einige Gedanken zu der Konfiguration:

    Zitat von Gompf


    Das mit der Frequenzsteuerung habe ich nun verstanden. Hier kommt es ja nur alle paar Jahre zum Stromausfall und nur dann ist das relevant wenn es zur Insel wird. Ich muss mal mit ecodata reden was da der Powerdog in meinem Scenario macht, guter Hinweis, danke ! Ich habe im SMA nachgsehen da ist eine 0-2 HZ Steuerung vorgesehen und auch aktiviert, scheinbar per default. Muesste man im Studer dann auch vorsehen, Ist im Moment aus. Grundsaetzlich hat man ja dafuer den Powerdog, aber ist natuerlich gut wenn der Studer das uach kann, weil Powerdogs koennten ja auch ausfallen, warum auch immer (wobei ich sagen muss bisher gabs da keine Probleme!).


    Ich sehe da einen Unterschied für Steuerungsaufgaben (Normalbetrieb - externe Steuerungen, wie Powerdog) und Sicherheitssteuerungsaufgaben, die bei Ausfall der externen Steuerung oder anderer Komponenten dafür sorgen, dass es zu keinen Schäden (z.B. der Batterie - Blei wird da mehr als Li vertragen) kommt.


    Diese Aufgabe sollte der Studer übernehmen (z.B. Netz AC-IN ausgefallen - kann auch eine Sicherung einer Phase sein, oder Kommunikation mit übergelagerter Steuerung ausgefallen).
    Die Frequenzabregelung des PV-Wechselrichters durch den Studer muss daher sicher funktionieren!
    Weiters eine Abschaltung der XTM bei Überschreitung und Unterschreitung bestimmter Batteriespannungswerte (siehe unter 1568).


    Wichtig ist auch bei AC-Coupling, dass je Phase (XTM) auch der maximale Ladestrom nicht überschritten wird (Zerstörung XTM mit Garantieverlust!). Hier muss man von Verbrauch 0W (z.B. Sicherung zu den Verbrauchern gefallen) und maximalem PV-Ertrag z.B. bei kalten Temperaturen ausgehen.


    Die XTM können bei AC-Coupling nicht den Ladestrom begrenzen und außer über die Frequenzregelung und Überspannungsabschaltung bei Überladung nicht eingreifen!


    Zitat von Gompf


    Soweit ich ecodata verstanden habe, macht es derzeit (noch) keinen unterschied ob die Produktion am AC-IN oder AC-OUT konfiguriert ist. Soll aber spaeter wohl anders werden.


    Dem kann ich nicht zustimmen, lasse mich aber gerne von den Studer-Experten berichtigen:


    Bei Anschaltung über AC-IN greifen zum Unterschied bei AC-Coupling mit getrennten AC-IN) die Ladeeinstellungen der XTM!
    Damit möglichst optimal die erzeugte PV-Leistung über AC-IN abgenommen wird, muss daher die übergeordnete Steuerung (hier Powerdog) bei dieser Konstellation entsprechend AC-IN-Strom und Ladestrom steuern!


    Bei AC-Coupling ohne aktiven AC-IN sollte wie oben beschrieben die Frequenzsteuerung des PV-Wechselrichters und Überspannungsabschaltung funktionieren.


    Bei AC-Coupling mit aktivem AC-IN gelten nach meinen Testerfahrungen ebenfalls die Ladeeinstellungen der XTM. Überschussleistung (Erzeugte PV-Energie - Verbrauch - eingestellter XTM-Ladeleistung - Verluste) geht automatisch über AC-IN ins Netz! Dabei dürfte der eingestellte AC-IN-Strom keine Rolle spielen.
    Die Einspeiseeinstellungen der XTM (1522) gelten nach meiner Meinung nur für DC-Ladeleistung (z.B. über Vario Track oder String)! Wenn also Studer PV-Laderegler im Einsatz sind, muss man auch an diesen Einstellungen drehen, oder den Laderegler einfach abregeln lassen !


    Zitat von Gompf


    Ich denke es wuerde wohl ein Vario String (Track ist mir auch zu niedrig, Spannungsmaessig und ein bischen unflexibel) werden, denn die Vario Geraete unterhalten sich direkt mit den Wechselrichter und RCC. In wieweit das dann relavant ist in meinem System muss ich nioch herausfinden.


    Der Vario-String ist halt preislich ein eigene Klasse. Aber durch die Einbindung in das Studer-Netzwerk und der Erfassung der Ertragswerte im Powerdog, hat man hier die volle Erfassung und kann diese Werte auch für weitere Steuerungsaufgaben ohne zusätzlichen Aufwand (wie bei mir) realisieren!


    Zitat von Gompf


    Ueberschussverwertung lohnt sich hier wohl noch nicht, Heize derzeit mit Gas und habe bisher kein E-Auto, da warten wir noch ein bischen, Tesla ist mir zu teuer (ich brauechte wenn dann das grosse Model M, wobei ich mich gerade dabei ertappt habe es garnicht so teuer zu finden). Eine Umwandlung von Strom in Heizung macht bei mir finanziell keinen Sinn bisher glaube ich, aber ich baue denaechst noch Waermekollektoren aufs Dach fuers warme Wasser.


    Ich bin ja betreffend thermischer Solaranlage sehr positiv eingestellt (habe selber 18m² frei stehend im Einsatz) und thermische Umsetzung des PV-Überschuss sollte im Regelfall die letzte Option sein, aber bei dieser Realisierung (je nach Einspeisetarif - die Einspeisemenge wird ja durch die Eigennutzung ja eher gering sein) kann vielleicht eine Erweiterung der PV über Vario-String oder Track auf der DC-Seite + Überschussverwertung für Warmwasser über eine gesteuerte Heizpatrone (über Kontakte oder 0-10V-Regelung mit dem Powerdog - Ertrag der Studer-PV-Laderegler sollte inzwischen ja erfasst werden) die kostengünstigere sein. In der schlechten Ertragszeit hilft dann auch noch der Mehrertrag der PV!


    Vielleicht gibt es ja im Forum jemanden, der so ein System mit den entsprechenden Einstellungen auf den Studer-Komponenten realisiert hat, sonst muss man die Funktionalitäten selber durchtesten und entsprechend zeitaufwändig optimieren.
    Die meisten setzten ja AC-Coupling mir geringer PV-WR-Leistung nur zur Grundlastabdeckung ein.


    l.G.
    Armin

    PV: 5 kWp Solaredge 6000SE, 2 kWp Steca Tarom 6000-M, 2x Studer XTH 6000, 25kWh LiFeYPO4, SMA-Smartload 6 kW Heizpatrone gesteuert mit Powerdog, KIA Soul EV, Opel Ampera (LEAF2 ab April 2018) mit 2 Ladestationen gesteuert mit Powerdog, Ökofen-Pellets-BHKW