Dachbestückung Walmdach

  • Hallo Gemeinde,
    ich habe als Neueinsteiger zwar schon ne Menge gelesen, dennoch sind einige Sachen noch unklar.
    Ich beabsichtige vorerst eine 1000 Watt Anlage zur Grundlastversorgung mit Steckeranschluss zu installieren.
    Bei meinem 25° Walmdach würden zwei Seiten in Frage kommen, einmal ´südost´ und eine andere ´südwest´. Die Frage wäre, ob es ratsam ist, beide Seiten zu bestücken oder doch nur auf ´südwest` Seite aufbauen.
    Mangels Fachwissen würde ich mir auch vorzugsweise ein Komplettpaket mit allen Teilen schicken lassen. Deshalb noch die Frage, gibt es Empfehlungen ? Was würdet ihr von dem halten https://greenakku.de/PV-Komple…ettpaket-1020Wp::262.html oder das hier http://www.ebay.de/itm/1000Wat…m:mKgVqM7lH9DGJrdz7KrFTRg ?


    Oder vielleicht doch aus Einzelkomponenten, welche passen zusammen ( ich hätte nichts dagegen, wenn es noch preiswerter geht )? Danke für jeden Tipp.

  • Deine Knackpunkte sind das


    Zitat von CR2016

    Mangels Fachwissen


    Und das hier.


    Zitat von CR2016

    Oder vielleicht doch aus Einzelkomponenten, welche passen zusammen ( ich hätte nichts dagegen, wenn es noch preiswerter geht )?


    Ist das für eine Nutzung in DE gedacht? Die Links deuten darauf hin.
    In DE ist PV mit Stecker in Steckdose nicht zulässig.


    Wenn Du es richtig machen willst und es nicht nur irgendwie funktionieren soll, sondern auch günstig bis hin zu rentabel sein soll, dann baust Du mindestens 4-6KWp auf die beiden Süddächer, an einen gescheiten WR und meldest das ganze dann ordentlich als EEG Überschusseinspeisung an.


    Bei den Selbtbau Kits hast Du meist einen Preis pro KWp von 1600-2000,- Euro.
    Das ist schön fürs Gefühl, aber das ist auch Geldvernichtung; damit sparst Du genau gar nix.


    Wie hoch ist der Jahresstromverbrauch?
    Ein guter Start sind immer Bilder der Dächer.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Hallo und Danke fürs Lesen,


    mag schon richtig sein, dass solch eine kleine Anlage unrentabel läuft, allerdings betrachte ich das ganze mehr als Hobby.
    Eine Netzeinspeisung ist mir momentan viel zu unsicher, bei den "Politpfeifen", die sich die Gesetzgebung von den Lobbyisten der 4 großen Konzerne diktieren lassen. Am Ende Strom fürn Appel und nen Ei ins Netz speisen und zum Dank noch versteuern, will ich mir [vorerst] nicht antun. [Blockierte Grafik: http://gifwelt.info/wp-content/uploads/s-biggrins-024.gif]
    Mir ging es anfangs ja darum und das ist naheliegend, die Umwälzpumpe vom Schwimmbecken mit Sonnenstrom zu betreiben.
    Weil ja mittlerweile auch Baumärkte solche Kleinanlagen vertreiben kam mir die Idee mit der 1 kW Anlage, Gesamtverbrauch im Jahr ca. 3500 kW.
    Klar ist auch, der Zähler müsste noch ausgetauscht werden, da ich 3-Phasenstrom anliegen habe, aber was spricht sonst dagegen, außer den verminderten Ertragsaussichten ?


    Mir geht es erstmal darum, welches Paket ist geeignet oder was stellt man zusammen? Vielleicht hat jemand eine Empfehlung,


    Grüße

  • Also um die Anmeldung bei der BNA und beim VNB kommst Du eigentlich nicht rum.
    Logisch sind das Pfeifen, die da in Berlin sitzen, aber die EEG Vergütung ist 20 Jahre garantiert, wenn man sie einmal in der Tasche hat.


    Damit das also wenigstens halbwegs rentabel ist und auch bei leichter Bewölkung noch einen Nutzen ergibt, sollten es mMn mindestens 13*275Wp oder 14*255Wp in 70-hart an einem SMA SB2.5 werden.


    Mit Anmeldung, Einspeisung, EEG Vergütung usw.

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    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Ja OK, eine Einspeisung hatte ich bisher noch verworfen, bin da auch nicht informiert, was dafür derzeit rumkommt.
    Außerdem müsste ich überlegen, wie ich so eine Anzahl Module auf Hausdach und Garage positioniere.
    Schaun mer mal ... 8)