Anlagenerweiterung von 9,8kwp auf 12,04kwp

  • Hallo ich bin neu hier


    Ich habe eine neue Anlage mit 9,8kwp damit ich unter 10kw bleibe und damit EEG frei für den Eigenverbrauch ( 2cent Strafsteuer )
    Ich möchte diese aber schnellstmöglich erweitern das darf ich ja auch um max 30% also auf 12,04 kwp aber erst nach einem Jahr.
    Was wird laut Gesetz in Baden-Württemberg als 1 Jahr bezeichnet also angenommen ich habe meine Haupt Anlage mit 9,8kwp am 1.10.2016 in betrieb genommen.
    Kann ich dann die Anlage am 1.10.2017 erweitern oder kann ich das schon am 1.1.2017 oder muss ich das Jahr verstreichen lassen und dann 1 Jahr warten also erst am 1.1.2018


    mit einer Antwort wäre mir sehr geholfen.

  • Sind wohl nach Definition 12 Monate.
    Führt eigentlich eine Erweiterung auf 13 kwp zur EEG Pflicht?
    Wenn ja dann müsstest du eine neue 2. Anlage bauen und nicht die alte erweitern



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  • laut meinem Elektriker kann ich eine Anlage unter 10kw bauen und diese um 30% nach 1nem Jahr erweitern und diese behält die ursprüngliche anlagenform ohne EEG allerdings weis dieser nicht wie das 1ne Jahr gemeint ist.

  • Die 30% und 10kWp haben im EEG gar nichts miteinander zu tun, ob es in BW was besonderes gibt, weiß ich nicht.
    10kWp kann man immer innerhalb von 12 Kalendermonaten bauen ohen EEG-umlagepflichtig (das ist keine Steuer) zu werden, ob du am 1. oder 31. Oktober in Betrieb nimmst ist egal, kannst im Folgejahr im Oktober wieder. Rein praktisch würde ich bis Januar warten, dann gibt es volle 21 Jahre Vergütung.
    Die 30% sind nur für Bestandsanlagen (vor 1.8.2014) wichtig. Wobei das auch gerade wieder überarbeitet wird http://www.photovoltaikforum.com/viewtopic.php?f=25&t=114443 ich überblicke derzeit noch nicht, ob das so bleibt.

  • Hi,


    Zitat von feuer5000

    laut meinem Elektriker kann ich eine Anlage unter 10kw bauen und diese um 30% nach 1nem Jahr erweitern und diese behält die ursprüngliche anlagenform ohne EEG allerdings weis dieser nicht wie das 1ne Jahr gemeint ist.


    ist so nicht ganz richtig.
    Die 30% Erweiterung bezieht sich nur auf eins: Auf den Bestandsschutz, die Vorzüge (diverse Ausnahmeregelungen, um keine EEG-Umlage auf eigenverbrauchten Strom zu zahlen) bei Eigenverbrauch nicht zu verlieren. Auf sonst nix.


    Dieser Vorteil macht sich aber nur bei großen und älteren Anlagen bemerkbar, wenn Du jetzt eine mit unter 10 kwp gebaut hast, ist das völlig egal. Dann baust Du nach einem Jahr einfach noch eine bis 10 kwp dazu und musst trotzdem keine EEG-Umlage auf eigenverbrauchten Strom zahlen, weil`s als komplett neue Anlage bis 10 kwp zählt.


    Wenn Du jetzt eine 200 kwp Anlage aus 2011 mit Überschusseinspeisung hättest, dann könntest Du die um 30% erweitern (um als Erweiterung zu gelten, müssen verschiedene Kriterien erfüllt sein) und würdest auf die neu gebauten knapp 70 kwp bei Eigenverbrauch trotzdem keine EEG-Umlage zahlen.
    Bezüglich der Einspeisevergütung usw. würde das natürlich nicht als Erweiterung gelten, für die Zahlungspflicht EEG-Umlage dagegen schon.


    Das Thema dieser 30% Erweiterung ist ziemlich tricky und auch recht unbekannt, kann aber für den einen oder anderen ein schönes Schlupfloch sein, was die EEG-Umlage betrifft.
    Eigentlich war`s ein Hintertürchen für die alten Bestandskraftwerke der Industrie, aber das können wir uns als PV`ler auch zu Nutze machen.

  • Und andersherum gefragt, wer hat dir gesagt es sei schlau die Anlage noch dieses Jahr in Betrieb zu nehmen? Erstmalig sinkt die Vergütung nicht über den Jahreswechsel und du verschenkt 10 Monate Vergütung.
    Du kannst ab dem 1.10.2017 wieder 10 kWp bauen/ fertig melden ohne EEG Umlage zu zahlen. Die 30% haben auch in BW nix damit zutun.

    Luschenpraktikant L:5--D:1--T:1

  • Hallo ich überlege auch ob ich die Analgen erst ab dem 1.1.2017 in betrieb nehme es ist nur so die Anlage ist auf einem Neubau und ich habe das so geplant das ich 12,04kwp drauf bekomme geht halt so auf. Ich will aber keine EEG bezahlen und will dann 1 Jahr danach 8 Platten mit je 280wpp nachrüsten also von 9,8kwp auf 12,04kwp ich habe einen entsprechend großen Wechselrichter Fronius Symo 12.5 und da war eben die frage ab wann das frühstens geht also wenn ich das richtig verstanden habe dann kann ich die Anlage wen ich sie am 1.1.2017 anmelde am 1.1.2018 erweitern.
    Nun habe ich noch eine frage da ich nebenan noch eine Garage habe und ja nur die bestehende Anlage um 2,24kw erweitere bleibt ja noch eine Restleistung von 7,76kw die ich noch erweitern dürfte darf ich das dann auch ab dem 1.1.2018 als neu Anlage ohne EEG pflichtig erweitern oder erst wieder ab 1.1.2019 ??
    Wegen der einspeise Vergütung sollte ich fleischt noch sagen das ich gewerblich eine Grundlast von ca 6KW-8KW konstant dran hängen habe und das von 10Uhr bis 12:30 und von 14-18:30 also gehe ich von rund 50-70% Eigenverbrauch aus.

  • Das Gewerbe könnte da evlt. hinderlich werden.
    PV Eigentümer und Gewerbeeigentümer müssen 100 % die selbe Person sein, ansonsten ist das ein verkauf an dritte und wird EEG Pflichtig.

  • Eigentümer ist egal, Betreiber der PV müßte in dem Fall der Gewerbebetrieb sein. Wenn da noch die Privatwohnung dran hängt, ist es wieder Verkauf an Dritte mit 100% Umlage.

  • Das ist nicht das Problem das ist 100% Gewerbe und wird auch gewerblich gebaut mich interessieren nur die fragen von oben :)