Wechselrichter: Welcher bei KNX und gelegten Solarkabeln

  • Hallo community,


    die Anschaffung der PV-Anlage (10 kwp) steht an und erste Angebote flattern ins Haus (bereits eingestellt). Nun frage ich mich worauf es insbesonders beim Wechselrichter zu achten gilt angesichts dieser Sachverhalte:


    1) Die Kabel vom Dach zum Zählerschrank wurden in der Rohbauphase bereits gelegt, der Dachdurchbruch anschliessend ausgeschäumt und die Wände verputzt - "natürlich" alles ohne Leerrohr. Nun liegen 8 Kabel (4 blaue und 4 rote) mit jeweils 4 qmm Querschnitt. Vermindert dies den Ertrag, kann dies durch den richtigen WR minimiert warden?


    2) Als Haustechnik haben wir ein KNX-System eingebaut, das z.B. die direkte Steuerung von Steckdosen erlaubt. Damit sind sicher Funktionen à la SMA Sunny Home Manager mit den ansteuerbaren Steckdosen bei PV-Überschüssen möglich. Vorausgesetzt der WR hat dafür den entsprechenden Steuerungsausgang (welchen?) und die notwendige Software. Welche kommen hier in Frage?


    3) Einbindung der Wärmepumpe im Falle überschüssiger PV-Energie zur Erhitzung des Pufferspeichers: für Heisswasser haben wir lediglich einen 200l Trennpufferspeicher, für die Heizung 300l. Lohnt sich dies? Und wenn ja, welche WR kommen hier in Frage?


    4) Was gilt es derzeit beim WR zu beachten, um "für die Zukunft gewappnet" zu sein? Elektrolade-Dose für einen potenzielles E-Auto liegt in der Garage. Sollte hierfür VOR dem WR ein Abgang gelegt warden, um den Gleichstrom hierhin leiten zu können?


    Wenn es dieses Forum nicht gäbe.... :danke:

    IBN Jan 2019: 16,74 kwp (Winaico 310W, DN 12 Grad, Ausrichtung WSW = 60 Grad, PVGIS Classic 824kwh/kwp)

  • Würde mich auch interessieren welcher Wechselrichter für KNX von Vorteil wäre.
    Habe auch KNX und Gira HomeServer.
    Von den Angeboten die ich bisher habe besitzt wohl nur der Kostal PIKO (7.0) EEBus 1.0 kompatibel was wohl KNX berücksichtigt. SMA und Fronius haben das nicht?

  • Zitat von joopy66


    "natürlich" alles ohne Leerrohr.


    Das ist dumm, ein Leerrohr wäre intelligenter gewesen. :?


    Zitat

    Nun liegen 8 Kabel (4 blaue und 4 rote) mit jeweils 4 qmm Querschnitt. Vermindert dies den Ertrag, kann dies durch den richtigen WR minimiert warden?


    Warum sollte das den Ertrag "vermindern" :?:
    Wenn du einen String hast dann hättest du theoretisch 16 mm² zur Verfügung, bei 2 Strings 8mm² pro String. Was willst du mehr, das reicht doch immer.
    Natürlich wäre ein Leerrohr besser gewesen, denn es fehlt ja noch die Erdung für das Montagegestell :idea:

    Zitat


    4) Was gilt es derzeit beim WR zu beachten, um "für die Zukunft gewappnet" zu sein? Elektrolade-Dose für einen potenzielles E-Auto liegt in der Garage. Sollte hierfür VOR dem WR ein Abgang gelegt warden, um den Gleichstrom hierhin leiten zu können?


    Ein E-Auto kannst du nicht direkt mit dem Gleichstrom von den PV-Modulen laden, einen Abzweig in der DC Leitung kannst du dir also sparen :roll:



    Bezgl. KNX hab ich keine Ahnung, aber ich würde andersherum fragen: Was benötigt das KNX-System an Signalen vom Wechselrichter :?: Die meissten WR haben einen programierbaren Schaltausgang (potentialfreier Kontakt) der für solche Zwecke verwendet werden könnte.

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • wenn die dc-stringspannung dementsprechend hoch gewaehlt ist (~1000V), reicht auch ein 4mm2-kabel.
    dann kannst die restlichen fuer den pa-ausgleich verwenden...


    was ich gelesen hab, vertraegt sich knx ganz gut mit fronius-wr...