Studie zu: Folgen eine dynamisierten EEG-Umlage

  • Kosten und Nutzen einer Dynamisierung von Strompreiskomponenten als Mittel zur Flexibilisierung der Nachfrage
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    Zitat von Studie BMWi

    Das BMWi hat in einer Studie untersuchen lassen, welche Folgen eine dynamisierte EEG-Umlage hätte. Es zeigt sich, dass mit dem Instrument eine Reihe von Nebeneffekten verbunden ist, die es zu beachten gilt.


    http://www.bmwi.de/DE/Mediathe…ikationen,did=776222.html


    Die beste Dynamisierung der EEG-Umlage. ist deren Abschaffung.

    • 31x Sovello SV-T-190 fa1B (Low-Voltage; Qualität: B-Module); SMA SB5000TL-20
    • Ausrichtung -85°, bei 0° Süd, also "fast" ein Ostdach; Inbetriebnahme 09/2010
  • Soweit ich bisher lesen konnte ein ziemlicher Müll. Um nicht vorhandene Flexibilitätsoptionen wie Grosspeicher zu schützen möchte man vorhandene Flexibilitätsoptionen nicht nutzen. Aha.
    Die Studie ignoriert (bis fast zum Schluss), dass Kunden mit >6000kWh Jahresverbrauch in Zukunft zwingend ein Smartmeter haben, und daher dort keine zusätzlicheKosten für die flexible Abrechnung entstehen - das Smartmeter hängt ja genau für diesen Zweck da. Mit weiterhin fixen Preisen gibt es keinen Unterschied zwischen Smart-Meter und Feraris-Zähler in der praktischen Anwendung - der Aufwand die Datenverbindung des Smartmeters mit der Aussenwelt zu gewährleisten (oder diese zu verhindern, je nach Zielsetzung der Personen im Haushalt) ist mit Sicherheit gleich hoch oder höher als das jährliche Ablesen des Ferraris-Zählers und das Eintragen der DAten in ein Webformular.
    Bei den Lastverschiebepotentialen scheint der WÄrmebereich zu fehlen. Denn bei diesem sind Zeiträume von 2 oder 4 Stunden Verschiebung noch schlicht Wurst, d.h. das Verschiebepotetial müsste konstant bleiben.
    Bei einem 23 von 24h herumstehenden E-Auto sind die Unterschiede zwischen 2 und 4h ebenfalls marginal, eine passende Ladeinfrastruktur vorausgesetzt, das scheint also ebenfalls in der Studie nicht enthalten zu sein.
    Kann das sein dass die Studie durch ausschlissliche Nutzung älterer Studie, welche wiederum _vorhandene_ Lastverschiebungspotentiale betrachtet, die Welt mit einem Rückspiegel mit Teleobjektiv betrachtet, und die aktuelle Welt und die Zukunft komplett ausblendet?
    Marktverzerrungen durch KWK-Bonus werden unendlich in die Zukunft fortgeschrieben - mit steigender Höhe und daraus abgeleitet dass die dynamisierung der EEG-Umlage sich weniger lohnt, da die Brennstoffkosten für Eigenstromerzeugung immer weniger ins Gewicht fallen. Sorry, KWK-Umlage etc. sind bei der Ermittlung der volkswirtschaflichen Sinnhaftigkeit des Einsatzes von Eigenstromerzeugungsanlage n herauszurechnen.....
    Die Wärmeerzeugung als Nutzen wäre in Abhängigkeit der Brennstoffkosten und in Konkurrenz z.B. zu Wärmepumpeneisatz zu rechnen.
    Die Auswirkungen auf die Verschiebung zwischen KRaftwerkstypen, in der Studie gross herausgestellt, ist klein im Vergleich zur jetzt schon abgeregelten EE-Erzeugungsleitung (in TWh/Jahr).
    Die heute vorhandenen Abregelungen nähern sich aktuell bereits dem gesamten umschlag elektrischer Eenrgie der vorhandenen Pumpspeicher an.
    Die verdrängung vo alternativen Flexibilitäten wird hervorgehoben, der Vorteil diese nicht schaffen zu müssen ignoriert. Bestehede Flexibilitäten im Markt zu halten ist jedoch i.d.R. billig zu haben, neue zu schaffen bedarf hoher Anreize.


    Wenigstens die zeitlichen Effekte bei fortschreitender Energiewende werden richtig wiedergegeben - die VOrteile wachsen kontinuierlich an, die Nachteile verschwinden mit der Zeit, sofern sie sich überhaupt realisieren.


    Es wird eine Registrierende Lastgangmessung in der Studie verwechselt mit einer Abrechnung nach aktuellem Preis. Das sind aber zwei verschiedene Dinge. Es scheint übersehen worden zu sein, dass ein Smart MEter auch Euro zählen kann, d.h. es nicht notwendig ist, alle Leitsungsmessungen an den Versorger zu übermitteln und erst dort mit dem Zugehörigen Strompreis zu multiplizeren, und auf diesem Wege einen Berg toxischen Datenmülls zu erzeugen, sondern acuh dem Zähler der aktuelle Strompreis mitgeteilt werden kann, und dieser dann, für den Endkunden direkt ablesbar, die aktuell anfanelden und die summarischen Kosten ermitteln kann.
    Sinnvoll kann die Optionalität sein. Sprich der Verbraucher entscheidet sich für eine statische oder eine dynamische EEG- Umlage (und ggf. andere Umlagen). Das würde die Transaktionskosten bei der Einfürung minimieren, und im Grenzfall auf 0 bringen.

    Ich würde mein Geld auf die Sonne und die Solartechnik setzen. Was für eine Energiequelle! Ich hoffe, wir müssen nicht erst die Erschöpfung von Erdöl und Kohle abwarten, bevor wir das angehen.
    Thomas Alva Edison
    Trockenplatzdach 2,6kW zum Spielen :)